Nationalpark Ordesa y Monte Perdido
Der bekannteste Nationalpark der spanischen Pyrenäen liegt in der Provinz Huesca und gehört zu den ältesten Schutzgebieten Spaniens.
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Sein Herzstück ist das Ordesa-Tal, ein von Gletschern ausgeschliffenes U-Tal, dessen senkrechte Kalkwände hunderte Meter hoch aufragen und im Herbst von leuchtend gelben Buchen gerahmt werden. Vom Parkplatz Pradera de Ordesa führt der klassische Wanderweg am Fluss Arazas entlang durch Wald, vorbei an Kaskaden mit klingenden Namen wie Gradas de Soaso, bis zum Wasserfall Cola de Caballo, dem Pferdeschweif, am Talschluss. Es ist eine lange, aber technisch einfache Tour, die dir das Gebirge in seiner ganzen Wucht zeigt. Über allem thront der Monte Perdido, mit 3.355 Metern einer der höchsten Gipfel der Pyrenäen und Namensgeber des grenzüberschreitenden UNESCO-Welterbes Pyrénées-Mont Perdu. Zum Park gehören außerdem die Schluchten von Añisclo und Escuaín sowie das wilde Pineta-Tal. Wer Zeit mitbringt, wandert auf die Faja-Wege, schmale Felsbänder in halber Wandhöhe mit spektakulärem Tiefblick. Gämsen, Murmeltiere und Bartgeier gehören hier zum Alltag. In der Hochsaison wird die Zufahrt geregelt, dann bringen dich Shuttlebusse von Torla aus in den Park hinein.
