Castillo del Papa Luna und Altstadt von Peñiscola
Auf einem Felsvorsprung, der wie eine Faust ins Meer ragt, thront die berühmteste Burg der Costa del Azahar.
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Errichtet wurde sie vom Templerorden, ihren Beinamen verdankt sie aber Papa Luna – Benedikt XIII., dem Gegenpapst des Abendländischen Schismas, der hier seine letzten Lebensjahre verbrachte und die Anlage zur päpstlichen Residenz machte. Anders als viele Prunkburgen ist das Castillo schlicht und wehrhaft: dicke Mauern, nüchterne Säle, eine Kapelle mit kahlem Gewölbe. Der eigentliche Star ist die Aussicht. Von den Zinnen siehst du auf der einen Seite den Hafen mit den Fischerbooten, auf der anderen den langen Sandstrand, der Richtung Benicarló verläuft. Rund um die Burg schmiegt sich die weiß getünchte Altstadt an den Fels, ein Gewirr aus steilen Gassen, Treppen, Souvenirläden und Tapasbars, umgeben von der alten Stadtmauer. Am Abend, wenn die Tagesbesucher weg sind und die Fassaden angestrahlt werden, ist der Bummel durch die Gassen am schönsten. Peñiscola diente außerdem als Kulisse für internationale Film- und Serienproduktionen, was du an manchen Ecken auf Hinweistafeln nachlesen kannst. Plane genug Zeit ein: Zwischen Burgbesichtigung, Altstadt, Hafen und einem Teller Fisch am Wasser vergeht schnell ein ganzer Tag.
