Portofino
Kaum ein Ort an der Italienischen Riviera wird so oft fotografiert und bleibt dabei so klein.
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Der Hafen ist eine Bucht von wenigen hundert Metern, umstanden von schmalen Häusern in Ocker, Rosé und Terrakotta, deren Fassaden sich im Wasser spiegeln. Auf der Piazzetta direkt am Kai reihen sich die Cafés, dahinter steigt das Dorf in Treppengassen den Hügel hinauf. Oben steht die Kirche San Giorgio auf einer Terrasse mit Blick über die Dächer, ein Stück weiter das Castello Brown, eine ehemalige Festungsanlage, die heute als Museum und als einer der schönsten Aussichtspunkte der Küste dient. Der Weg führt weiter zum Leuchtturm an der Punta del Capo, wo nur noch Felsen, Pinien und offenes Meer bleiben – ein Spaziergang von wenigen Minuten, der den Rummel der Piazzetta sofort vergessen lässt. Hinter dem Dorf beginnt der Parco Naturale Regionale di Portofino mit markierten Wanderwegen über die ganze Halbinsel. Von Santa Margherita Ligure und Camogli fahren regelmäßig Boote herüber, und das ist die schönste Anreise, weil sich der Ort vom Wasser aus genau so zeigt, wie du ihn von Bildern kennst. Für einen Besuch reicht ein halber Tag, am ruhigsten ist es früh morgens oder am späten Nachmittag.
