Pisa – Piazza dei Miracoli
Der wohl bekannteste Tagesausflug von der toskanischen Küste führt nach Pisa, das nur wenige Kilometer landeinwärts vom Meer liegt.
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Auf der weiten Rasenfläche der Piazza dei Miracoli stehen vier Bauwerke zusammen, die gemeinsam zum UNESCO-Welterbe zählen: der Dom Santa Maria Assunta mit seiner gestreiften Marmorfassade, das kreisrunde Baptisterium, in dem Aufseher regelmäßig einige Töne singen, um die berühmte Akustik vorzuführen, der Friedhof Camposanto Monumentale mit seinen Arkadengängen und Fresken – und natürlich der Campanile, den alle Welt nur als Schiefen Turm kennt. Wer ein Zeitfenster bucht, darf über die schmale Wendeltreppe hinaufsteigen und spürt dabei körperlich, wie stark der Turm sich neigt; oben wartet ein Rundblick über die Dächer der Stadt bis zu den Apuanischen Alpen. Pisa hat aber mehr zu bieten als seine Postkartenpiazza. Die Lungarni, die Uferstraßen entlang des Arno, sind besonders am Abend stimmungsvoll, die Arkadengasse Borgo Stretto lädt zum Bummeln ein, und die Piazza dei Cavalieri mit ihrem reich verzierten Palazzo della Carovana gehört zu den elegantesten Plätzen der Toskana. Weil Pisa eine große Universitätsstadt ist, findest du hier viele bodenständige Trattorien und Bars, in denen Studierende statt Reisegruppen sitzen.
