Vesuv
Der Vesuv ist der berühmteste Vulkan Europas und das Wahrzeichen der gesamten Bucht – ein aktiver Vulkan mitten in einer dicht besiedelten Region und entsprechend engmaschig überwacht.
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Bei seinem Ausbruch im Jahr 79 n. Chr. verschüttete er Pompeji und Herculaneum, zuletzt brach er 1944 aus. Heute steht der Berg als Nationalpark unter Schutz, und du kannst bis kurz unter den Gipfel fahren. Von einem Parkplatz auf über tausend Metern führt ein breiter, aber steiler Schotterweg in rund zwanzig bis dreißig Minuten zum Kraterrand. Oben blickst du in einen weiten, aschgrauen Trichter, aus dem stellenweise noch Dampf austritt – und in die andere Richtung über den kompletten Golf, von Neapel über die Halbinsel von Sorrento bis hinüber zu den Inseln. Der Aufstieg ist kostenpflichtig und in der Hauptsaison zeitlich kontingentiert, ein Ticket im Voraus lohnt sich also. Zieh feste Schuhe an, der Untergrund ist rutschiger Lapillikies, und nimm eine Jacke mit: Am Kraterrand geht fast immer Wind. Wer früh startet, hat die klarere Sicht, denn im Sommer zieht ab Mittag oft Dunst auf. Von Ercolano oder Pompei aus ist der Berg mit Shuttlebussen gut erreichbar und lässt sich problemlos mit einem Ausgrabungsbesuch am selben Tag verbinden.
