Dom von Amalfi (Duomo di Sant'Andrea)
Über eine breite, steile Freitreppe steigst du von der Piazza del Duomo hinauf zu einer der eindrucksvollsten Kirchenfassaden Süditaliens.
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Streifenmuster aus hellem und dunklem Stein, spitze Bögen und goldglänzende Mosaiken über dem Portal erzählen davon, dass Amalfi als Seerepublik jahrhundertelang Handel mit dem östlichen Mittelmeer trieb und Bauformen aus dem arabisch geprägten Raum ganz selbstverständlich übernahm. Im Inneren wird der Dom dann barock: viel Marmor, Stuck und eine vergoldete Kassettendecke. In der Krypta unter dem Hauptaltar werden Reliquien des Apostels Andreas verehrt, dem die Kirche geweiht ist und der bis heute Stadtpatron ist. Der schönste Teil ist für viele Besucher der Chiostro del Paradiso, der Kreuzgang neben dem Hauptschiff: schlanke Doppelsäulen, ineinander verschränkte Bögen, Palmen im Innenhof – ein erstaunlich stiller Ort mitten im Trubel. Von dort führt der Rundgang weiter in die alte Basilica del Crocifisso, in der heute das Dommuseum untergebracht ist. Plane ruhig eine gute Stunde ein und komm am besten am frühen Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn die Tagesgäste weitergezogen sind. Danach setzt du dich einfach auf die warmen Treppenstufen, schaust dem Treiben auf der Piazza zu und verstehst, warum dieser Platz das Herz der Stadt ist.
