Zona Colonial in Santo Domingo
Die Ciudad Colonial ist die älteste von Europäern gegründete Stadtanlage Amerikas und gehört zum UNESCO-Welterbe.
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Auf wenigen Quadratkilometern reihen sich Bauten aus dem 16. Jahrhundert aneinander, verbunden durch Kopfsteinpflastergassen, schattige Innenhöfe und Plätze, auf denen abends das halbe Viertel zusammenkommt. Herzstück ist der Parque Colón mit der Catedral Primada de América, der ersten Kathedrale des amerikanischen Kontinents. Ihr Inneres wirkt kühl und schlicht, die Fassade dagegen zeigt fein gearbeiteten Steinschmuck aus der Renaissance. Nur wenige Schritte entfernt führt die Calle Las Damas, die älteste gepflasterte Straße Amerikas, am Museo de las Casas Reales vorbei hinunter zur Plaza España. Dort steht der Alcázar de Colón, der Palast der Familie Kolumbus, heute ein Museum mit Möbeln, Wandteppichen und Alltagsgegenständen der Kolonialzeit. Rund um den Platz haben sich Restaurants in den früheren Lagerhäusern eingerichtet, sodass du bei einem Kaffee oder einem Rum den Blick über den Hafen schweifen lassen kannst. Zwischen den Sehenswürdigkeiten lohnt sich vor allem das Ziellose: Ateliers, Buchläden, Straßenmusik und Kunsthandwerksstände machen einen Bummel durch die Zona Colonial zu einem der intensivsten Erlebnisse deiner Reise. Am schönsten ist das Viertel am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt.
