Arikok Nationalpark
Fast ein Fünftel der Inselfläche steht hier unter Schutz, und der Kontrast zur Hotelzone könnte kaum größer sein.
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Statt Puderstrand und Poolbar erwarten dich rostrote Felsen, meterhohe Kadushi-Kakteen, knorrige Divi-Divi-Bäume und eine Küste, an der der Atlantik ungebremst gegen dunkle Klippen schlägt. Markierte Wanderwege führen dich zu den Höhlen im Süden des Parks: In der Fontein-Höhle haben die Caquetío, die Ureinwohner Arubas, Zeichnungen an den Decken hinterlassen, die noch heute zu erkennen sind. Die Quadirikiri-Höhle öffnet sich nach oben, sodass Sonnenlicht in schrägen Strahlen in die Kammern fällt – ein Motiv, das du so schnell nicht vergisst. Weiter nördlich liegen die Sanddünen von Boca Prins und die wilde Doppelbucht Dos Playa, wo Surfer die Brandung suchen; zum Schwimmen ist es dort allerdings deutlich zu rau. Ein Höhepunkt für Wanderer ist der Seroe Jamanota, der höchste Punkt der Insel, von dem du bei klarer Luft über das gesamte Hinterland blickst. Unterwegs begegnest du Leguanen, der heimischen Shoco-Eule, wilden Eselsgruppen und Ziegen. Weil Schatten rar ist, planst du den Besuch am besten für den frühen Morgen, mit viel Wasser, Hut und festen Schuhen. Am Besucherzentrum beim Parkeingang bekommst du Karten und Hinweise zu den Routen.
