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Dominikanische Republik · Ostküste (Punta Cana)

Ostküste (Punta Cana)

Ostküste (Punta Cana), das Land der endlosen Palmenreihen, unterscheidet sich spürbar vom Rest der Dominikanischen Republik. Während im Norden rund um Puerto Plata Passatwind und Wellen den Ton angeben und der Süden mit Santo Domingo Kolonialgeschichte erzählt, zieht sich hier im Osten ein fast ununterbrochenes Band aus hellem Sand, flach abfallendem Wasser und Kokospalmen die Küste entlang.

Wissenswertes über Ostküste (Punta Cana)

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Dezember bis April
Flugzeit ab Frankfurt ca. 9,5 Stunden
Highlights
  • Endlose Palmenstrände am Atlantik
  • Türkise Cenotes im Kalkstein
  • Katamarantörns zur Isla Saona
  • All-Inclusive-Vielfalt in Bávaro
Überblick

Über Ostküste (Punta Cana)

Dabei ist die Ostküste keineswegs überall gleich. Punta Cana selbst und das benachbarte Cap Cana stehen für gepflegte Anlagen, Golfplätze und eine Marina, an der abends die Yachten schaukeln. Bávaro ist das lebendige Herz mit einer langen Hotelkette direkt am Strand, kleinen Einkaufszentren und Restaurants, in denen dich am Abend Merengue und Bachata begleiten. Weiter nördlich wird es in Uvero Alto ruhiger: breitere Wellen, weniger Trubel, mehr das Gefühl, allein am Meer zu stehen. Und noch ein Stück weiter, bei Miches, öffnet sich eine Landschaft aus grünen Hügeln, Lagunen und Stränden, an denen du oft nur Fischerbooten begegnest.

Weiterlesen: Ostküste (Punta Cana) entdecken

Wer die Sonnenliege verlässt, findet ein überraschend abwechslungsreiches Hinterland. Türkise Süßwasser-Cenotes liegen unter Kalksteinwänden verborgen, geschützte Lagunen laden zum Schwimmen zwischen Mangroven ein, und vor der Südostspitze wartet die Insel Saona mit ihren Sandbänken. Zu Land geht es mit dem Buggy über staubige Feldwege zu Kakao- und Kaffeeplantagen, wo dir gezeigt wird, wie aus der Bohne Schokolade wird und wie Zigarren gerollt werden. Reiten am Strand, Katamaranfahrten, Tauchgänge am Riff und Ausflüge zu Wasserfällen füllen die Tage, wenn dir das Meer allein zu wenig wird.

Praktisch ist die Region ohnehin: Der internationale Flughafen liegt mitten im Zielgebiet, die Wege zu den Hotels sind kurz, und die Auswahl reicht vom kleinen Apartment in Bávaro bis zum großen All-Inclusive-Resort mit eigenem Strandabschnitt. Genau das macht eine Ostküste (Punta Cana) Reise so unkompliziert – du landest, fährst eine überschaubare Strecke und stehst kurz darauf mit den Füßen im warmen Wasser. Dazu kommt ein Klima, das ganzjährig badetauglich bleibt und in den Wintermonaten besonders angenehm ist, wenn zu Hause Nebel und Kälte herrschen. Zwischen Palmen, karibischem Rum, freundlichen Gastgebern und Sonnenuntergängen, die den Himmel in Rosé tauchen, entsteht das Urlaubsgefühl, das dich noch lange nach der Heimreise begleitet.

Anreise

Lage & Anreise

In 9,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Playa Bávaro und El Cortecito

Der wohl bekannteste Strandabschnitt der Ostküste zieht sich als scheinbar endloses Band aus feinem, hellem Sand die Küste entlang, gesäumt von Kokospalmen und gesäumt von einer der dichtesten Hotelzeilen der Karibik.

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Das Wasser fällt sanft ab und schimmert in Türkis- und Aquamarintönen, weil ein vorgelagertes Riff die Wellen des Atlantiks abfängt – ideal auch für Familien mit kleineren Kindern. Am Übergang zum Fischerdorf El Cortecito wird es lebendiger und ursprünglicher: Hier liegen bunte Boote am Strand, kleine Läden verkaufen Larimar-Schmuck, Zigarren und Souvenirs, und einfache Strandrestaurants servieren gegrillten Fisch, Reis mit Bohnen und frische Kokosnüsse direkt am Wasser. Verkäufer bieten Ausflüge, Massagen und Flechtfrisuren an, was den Abschnitt weniger ruhig, aber auch authentischer macht als die abgeschirmten Resortstrände. Am frühen Morgen gehört dir der Strand fast allein, wenn die Sonne aus dem Meer steigt und nur ein paar Jogger und Fischer unterwegs sind. Tagsüber starten von hier Katamarane, Bananenboote und Schnorcheltouren zum Riff, abends verwandeln sich die Strandbars in Treffpunkte mit Livemusik. Wer Bávaro einmal in seiner ganzen Länge erlaufen möchte, sollte Zeit mitbringen – der Spaziergang bis Punta Cana zieht sich über viele Kilometer und Hotelabschnitte.

02 / 06

Hoyo Azul im Scape Park bei Cap Cana

Am Fuß einer hoch aufragenden Kalksteinwand liegt eine der spektakulärsten Naturattraktionen der Ostküste – eine kreisrunde Cenote, deren Wasser in einem fast unwirklichen Türkis leuchtet.

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Gespeist wird sie von unterirdischen Süßwasserquellen, das Wasser ist kühl, klar und wirkt vor der grauen Felswand und dem üppigen Grün ringsum wie ein Farbtupfer aus einer anderen Welt. Der Weg dorthin führt über einen angelegten Pfad durch tropischen Wald, vorbei an Farnen, Lianen und Kalksteinformationen; unterwegs erklären Guides gerne, welche Pflanzen die Taíno einst nutzten. Angekommen kannst du im flachen Uferbereich ins Wasser gehen und die Kulisse aus dem Becken heraus betrachten – Schwimmwesten werden gestellt, da die Cenote in der Mitte deutlich tiefer wird. Hoyo Azul ist Teil des Scape Park, eines weitläufigen Natur- und Abenteuerparks bei Cap Cana, der darüber hinaus Ziplines, Höhlen, Naturpools und Aussichtspunkte über die Küste verbindet. Viele Besucher kombinieren den Besuch daher mit einem halben oder ganzen Tag im Park. Weil die Cenote zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region gehört, lohnt sich ein früher Start: In den ersten Vormittagsstunden ist es merklich ruhiger, und das Licht bringt die Farbe des Wassers am schönsten zur Geltung.

03 / 06

Reserva Ecológica Ojos Indígenas

Mitten im Hinterland von Punta Cana liegt ein privates Naturschutzgebiet, das einen ganz anderen Blick auf die Ostküste eröffnet – statt Strand und Resorts erwarten dich hier dichter subtropischer Wald und eine Kette klarer Süßwasserlagunen, die aus unterirdischen Flüssen gespeist werden.

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Die sogenannten Indigenen Augen verdanken ihren Namen den Taíno, für die diese Wasserstellen heilig waren. Über schattige Holz- und Naturpfade führt der Rundweg von Lagune zu Lagune; das Wasser ist so klar, dass du bis auf den Grund blicken kannst, und in einzelnen freigegebenen Becken darfst du selbst schwimmen – eine erfrischende Abwechslung zum warmen Meer. Die Reserve wird von einer Umweltstiftung betreut und dient zugleich der Forschung und Wiederaufforstung. Unterwegs begegnest du einer erstaunlichen Artenvielfalt: Kolibris, Papageien und zahlreiche weitere Vogelarten leben hier, dazu Fledermäuse in den Kalksteinhöhlen und eine üppige Flora aus Bromelien, Orchideen und heimischen Baumarten. Geführte Touren erklären die Zusammenhänge zwischen Karstlandschaft, Grundwasser und Küstenschutz und machen den Besuch zu mehr als einem hübschen Fotostopp. Wer früh am Morgen kommt, erlebt den Wald am aktivsten und angenehm kühl. Feste Schuhe, Mückenschutz und Badesachen gehören ins Gepäck, ebenso etwas Zeit – der komplette Rundgang lässt sich gut mit einem halben Tag füllen.

04 / 06

Isla Saona im Nationalpark Cotubanamá

Die vorgelagerte Insel im Südosten gilt als das klassische Postkartenmotiv der Dominikanischen Republik und ist der beliebteste Tagesausflug der gesamten Ostküste.

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Sie gehört zum Nationalpark Cotubanamá, dem früheren Parque Nacional del Este, und steht damit unter Schutz: Hohe Kokospalmen neigen sich über breite, strahlend helle Strände, das Wasser schimmert in allen Blau- und Grüntönen, und größere Bauten sucht man hier vergeblich. Die Anreise ist Teil des Erlebnisses – Katamarane und Schnellboote starten an der Südostküste, unterwegs wird Musik gespielt, Rum ausgeschenkt und getanzt. Ein fester Programmpunkt vieler Touren ist die Piscina Natural, eine ausgedehnte Sandbank weit draußen im Meer, wo das Wasser nur hüfthoch steht und Seesterne im Sand liegen; anfassen ist tabu, fotografieren erlaubt. Auf der Insel selbst gibt es einfache Strandrestaurants mit dominikanischer Küche, Schatten unter den Palmen und viel Platz zum Schwimmen und Schnorcheln. Im kleinen Fischerdorf Mano Juan zeigen bunt gestrichene Holzhäuser, wie das Leben abseits der Resorts aussieht; dort kümmert sich zudem eine Station um den Schutz von Meeresschildkröten. Rechne mit einem langen Ausflugstag inklusive Transfer über Land, und denke an Sonnenschutz – Schatten ist an den schönsten Stellen knapp.

05 / 06

Montaña Redonda bei Miches

Nördlich der klassischen Hotelzone erhebt sich ein einzeln stehender, runder Hügel aus der sonst flachen Küstenebene – und beschert dir einen der schönsten Rundblicke der Ostküste.

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Vom Gipfelplateau schaust du in alle Richtungen: auf die weiten Lagunen im Hinterland, auf grüne Hügelketten, auf Zuckerrohr- und Kokosplantagen und auf das Meer der Bahía de Samaná mit der geschwungenen Küste bei Miches. Bekannt geworden ist der Berg vor allem durch seine Fotoinstallationen: Schaukeln, Hängematten, ein hölzernes Pferd und ein Adlernest stehen so an der Hangkante, dass es beim Foto aussieht, als schwebtest du über der Landschaft. Was als einfacher Aussichtspunkt begann, ist heute ein kleiner Freizeitpark mit Bar, Snacks und Souvenirständen, geblieben ist der Wind, der oben fast immer weht und für angenehme Kühle sorgt. Hinauf geht es über eine steile, unbefestigte Piste, die Besucher üblicherweise mit Geländefahrzeugen oder im Rahmen einer organisierten Tour bewältigen. Besonders lohnend ist der Besuch am späten Nachmittag, wenn das Licht weich wird und die Lagunen zu glänzen beginnen. Für viele Gäste ist der Berg der Auftakt zu einem Tag rund um Miches – einer Gegend, die noch deutlich ursprünglicher wirkt als Bávaro und Punta Cana.

06 / 06

Nationalpark Los Haitises

Im Nordwesten der Ostküste, jenseits der Berge bei Miches, liegt eines der eindrucksvollsten Naturgebiete der Dominikanischen Republik.

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Aus dem flachen Wasser der Bucht ragen bewaldete Kalksteinkuppen wie grüne Hüte empor, dazwischen ziehen sich ausgedehnte Mangrovenwälder, durch die Boote in schmalen Kanälen gleiten. Der Name stammt aus der Sprache der Taíno und bedeutet sinngemäß bergiges Land – und genau so präsentiert sich die Karstlandschaft, die vom Meer aus fast unwirklich wirkt. Erkundet wird der Park ausschließlich per Boot, üblicherweise mit Start an der Küste gegenüber; Guides steuern Höhlen an, in denen Felszeichnungen und Ritzbilder der indigenen Bevölkerung erhalten sind – Darstellungen von Tieren, Menschen und Gesichtern an Wänden und Decken. Zwischen Tropfsteinen nisten Fledermäuse, draußen kreisen Fregattvögel, Pelikane und Reiher über den Felsen, und mit etwas Glück zeigt sich der seltene Amazonaspapagei. Die Vegetation ist dicht und feucht, denn in dieser Region fällt deutlich mehr Regen als an der trockenen Ostspitze. Ein Ausflug hierher bedeutet einen langen Tag mit Landtransfer und Bootsfahrt, belohnt aber mit Bildern, die so gar nicht zum Klischee der Resortküste passen. Regenjacke und feste Schuhe sind sinnvoll, ebenso wasserdichte Taschen für die Kamera.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Dezember bis April

Die angenehmste Zeit für einen Urlaub an der Ostküste ist die Trockenzeit von Dezember bis April: Dann liegen die Tagestemperaturen meist zwischen 28 und 30 Grad, die Luftfeuchtigkeit ist erträglich, die Sonne scheint oft acht bis neun Stunden am Tag und Regenschauer sind kurz und selten. Das Meer hat ganzjährig warme 26 bis 29 Grad. Diese Monate sind zugleich Hochsaison – Hotels sind gut ausgelastet und die Preise höher, dafür ist das Wetter am verlässlichsten. Mai bis Juni und November gelten als gute Nebensaison mit spürbar günstigeren Preisen und immer noch viel Sonne, allerdings mit häufigeren, meist kurzen Nachmittagsschauern. Von August bis Oktober ist es am schwülsten, und in diesem Zeitraum liegt die Hauptphase der atlantischen Hurrikansaison, die offiziell von Juni bis November dauert. Wer Wale erleben möchte, plant Mitte Januar bis Mitte März ein: Dann ziehen Buckelwale in die Bucht von Samaná, die sich von der Ostküste aus als Ausflug erreichen lässt.

Frühling

März bis Mai zählen zu den schönsten Monaten.

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Die Tagestemperaturen steigen von etwa 29 auf 31 Grad, nachts kühlt es auf angenehme 20 bis 22 Grad ab. Die Luft ist noch vergleichsweise trocken, der Passatwind sorgt tagsüber für Abkühlung, und die Sonne scheint meist acht bis neun Stunden. Gegen Mai nehmen kurze, kräftige Nachmittagsschauer zu, die aber schnell wieder der Sonne weichen. Das Meer erreicht rund 26 bis 27 Grad – ideal für lange Badetage, Schnorchelausflüge und Touren ins grüne Hinterland.

Sommer

Von Juni bis August wird es mit 31 bis 33 Grad am Tag und Nachtwerten um 23 bis 24 Grad deutlich wärmer und vor allem schwüler.

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Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, kurze Gewitterschauer entladen sich meist am späten Nachmittag und dauern selten lange. Das Meer erwärmt sich auf 28 bis 29 Grad und fühlt sich fast wie eine Badewanne an. Der Wind vom Atlantik macht die Hitze am Strand erträglich, im Landesinneren wirkt sie intensiver. Ab Juni beginnt offiziell die Hurrikansaison, direkte Auswirkungen bleiben jedoch die Ausnahme.

Herbst

September bis November sind die feuchtesten Monate an der Ostküste.

Mehr zum Herbst

Die Temperaturen bleiben mit 30 bis 32 Grad tagsüber und rund 23 Grad nachts konstant hoch, dazu kommen mehr Wolken und ausgiebigere Regenfälle, die häufig am Nachmittag und Abend niedergehen. September und Oktober markieren den Höhepunkt der atlantischen Hurrikansaison, die im November ausläuft. Zwischen den Schauern gibt es weiterhin viele Sonnenstunden, und mit 28 bis 29 Grad ist das Meer das ganze Jahr über am wärmsten. Preislich ist dies die günstigste Reisezeit.

Winter

Dezember bis Februar bilden die Hauptreisezeit.

Mehr zum Winter

Tagsüber liegen die Werte bei angenehmen 28 bis 29 Grad, nachts kühlt es auf 19 bis 21 Grad ab, und die Luft ist deutlich trockener als im Sommer. Regen fällt selten und meist nur als kurzer Schauer, dazu weht ein frischer Passatwind. Das Meer bleibt mit 26 bis 27 Grad angenehm warm. Wer der europäischen Kälte entfliehen will, findet hier verlässliche Sonne, klare Sicht unter Wasser und zwischen Januar und März zusätzlich die Chance auf Walbeobachtungen.

Unterwegs

Mietwagen für Ostküste (Punta Cana)

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