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Aruba

Aruba

Aruba trägt die Geschichte mehrerer Kulturen in sich – und du spürst das vom ersten Moment an. Lange vor den europäischen Seefahrern lebten hier die Caquetío, ein Volk der Arawak, das Zeichnungen in den Höhlen der Insel hinterlassen hat.

Wissenswertes über Aruba

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Januar bis September
Flugzeit ab Frankfurt ca. 10 Stunden
Highlights
  • Traumstrände mit Fofoti-Bäumen
  • Niederländisches Kolonialflair
  • Kakteenwüste im Arikok Nationalpark
  • Street-Art in San Nicolaas
Überblick

Über Aruba

Ein Aruba Urlaub dreht sich natürlich auch um das, wofür die Insel weltweit bekannt ist: Strände, die fast zu perfekt wirken. Am Eagle Beach stehen die windgebeugten Fofoti-Bäume im weißen Sand und werfen ihre Schatten auf türkises, flaches Wasser. Nur ein Stück weiter nördlich reiht sich am Palm Beach ein Resort an das nächste – hier ist mehr Leben, mehr Wassersport, mehr Abendprogramm. Wer es familiär mag, findet in Noord und entlang der Low-Rise-Zone gemütliche Häuser wie das MVC Eagle Beach, das Amsterdam Manor Beach Resort oder das Divi Dutch Village Beach Resort, während Adults-only-Adressen und große Namen wie das Courtyard by Marriott Aruba Resort die lebhaftere Seite bedienen.

Weiterlesen: Aruba entdecken

Spannend wird deine Aruba Reise aber erst, wenn du den Strand verlässt. Im Inselinneren wächst Wüste statt Dschungel: Kakteen, Dornbüsche, rote Felsen und alte Cunucu-Häuser prägen das Bild. Der Arikok Nationalpark schützt fast ein Fünftel der Insel und zeigt dir eine Küste, an der der Atlantik ungebremst gegen dunkle Klippen schlägt. Im Südosten lebt San Nicolaas, die zweitgrößte Stadt, von riesigen Wandbildern, die ganze Straßenzüge in Freiluftgalerien verwandeln.

Praktisch ist Aruba fast unschlagbar: Die Insel liegt am südlichen Rand der Karibik und damit außerhalb der klassischen Hurrikan-Zone. Regen fällt selten und meist nur kurz, der Passatwind kühlt die Haut auch bei starker Sonne – und macht die Insel gleichzeitig zu einem Revier für Kite- und Windsurfer. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über bei angenehmen Werten, das Meer ist durchgehend badewarm.

Dazu kommt eine Gelassenheit, die dich schnell ansteckt. Die Menschen begrüßen dich mit "Bon bini", Willkommen, und meinen es so. Ob du im Schatten eines Divi-Divi-Baums liegst, im Hafen von Oranjestad bunte Fassaden fotografierst oder abends frischen Fisch isst: Aruba macht es dir leicht, anzukommen – und schwer, wieder zu fahren.

Anreise

Lage & Anreise

In 10 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 10 Stunden bist du da!

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Arikok Nationalpark

Fast ein Fünftel der Inselfläche steht hier unter Schutz, und der Kontrast zur Hotelzone könnte kaum größer sein.

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Statt Puderstrand und Poolbar erwarten dich rostrote Felsen, meterhohe Kadushi-Kakteen, knorrige Divi-Divi-Bäume und eine Küste, an der der Atlantik ungebremst gegen dunkle Klippen schlägt. Markierte Wanderwege führen dich zu den Höhlen im Süden des Parks: In der Fontein-Höhle haben die Caquetío, die Ureinwohner Arubas, Zeichnungen an den Decken hinterlassen, die noch heute zu erkennen sind. Die Quadirikiri-Höhle öffnet sich nach oben, sodass Sonnenlicht in schrägen Strahlen in die Kammern fällt – ein Motiv, das du so schnell nicht vergisst. Weiter nördlich liegen die Sanddünen von Boca Prins und die wilde Doppelbucht Dos Playa, wo Surfer die Brandung suchen; zum Schwimmen ist es dort allerdings deutlich zu rau. Ein Höhepunkt für Wanderer ist der Seroe Jamanota, der höchste Punkt der Insel, von dem du bei klarer Luft über das gesamte Hinterland blickst. Unterwegs begegnest du Leguanen, der heimischen Shoco-Eule, wilden Eselsgruppen und Ziegen. Weil Schatten rar ist, planst du den Besuch am besten für den frühen Morgen, mit viel Wasser, Hut und festen Schuhen. Am Besucherzentrum beim Parkeingang bekommst du Karten und Hinweise zu den Routen.

02 / 06

Eagle Beach

Dieser breite, weiße Strandbogen südlich von Palm Beach gilt vielen als schönster Strand der Karibik – und wer einmal dort stand, versteht warum.

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Der Sand ist so fein und hell, dass er in der Mittagssonne fast blendet, das Wasser fällt sanft ab und leuchtet in Türkis- und Aquamarintönen. Das Wahrzeichen sind die beiden vom Passatwind schräg gewachsenen Fofoti-Bäume, die als eines der meistfotografierten Motive Arubas gelten und oft fälschlich für Divi-Divi-Bäume gehalten werden. Weil in diesem Abschnitt, der Low-Rise-Zone, nur niedrige Gebäude stehen, bleibt der Blick frei und die Atmosphäre entspannt. Du findest hier viel Platz zwischen den Sonnenschirmen, Palapas aus Palmblättern, kleine Strandbars und Hotels wie das MVC Eagle Beach, das Amsterdam Manor Beach Resort oder das Divi Dutch Village Beach Resort direkt gegenüber. Besonders schützenswert macht den Strand seine Rolle als Nistplatz für Meeresschildkröten: In der Saison markieren Naturschützer die Nester mit kleinen Absperrungen, die du unbedingt respektieren solltest. Morgens gehört der Strand Joggern und Spaziergängern, mittags den Badegästen, und zum Sonnenuntergang verwandelt sich der Horizont in eine Farbshow, zu der die Silhouetten der Bäume den Rahmen liefern. Zum Schwimmen ist das Wasser ruhig genug für Kinder.

03 / 06

Oranjestad

Die Hauptstadt ist der Ort, an dem Arubas niederländische Seite am deutlichsten wird.

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Entlang der Wilhelminastraat und der Hauptgeschäftsstraße stehen Kolonialbauten mit geschwungenen Giebeln, Holzläden und Veranden – gestrichen in Türkis, Gelb, Pink und Mintgrün, was den Hafen aus der Ferne wie eine Spielzeugstadt wirken lässt. Mittendrin liegt Fort Zoutman, das älteste erhaltene Bauwerk der Insel, mit dem markanten Willem-III.-Turm, in dem das Historische Museum untergebracht ist. Dort erfährst du, wie aus einem kargen Außenposten für Pferde- und Ziegenhaltung erst ein Goldgräber- und Aloe-Standort und schließlich ein Tourismusziel wurde. Bummeln kannst du zwischen Schmuck- und Designergeschäften, Souvenirläden mit Aloe-Produkten und lokalen Boutiquen; an der Renaissance Marketplace und im Hafenbecken reihen sich Restaurants mit Blick auf die Yachten. Eine kostenlose Straßenbahn verbindet den Kreuzfahrtterminal mit dem Zentrum und ist allein für die Aussicht von der Oberdeck-Bank eine Fahrt wert. Kulinarisch probierst du hier Keshi Yena, überbackenen Käse mit Fleischfüllung, oder frischen Red Snapper. Wer im Februar oder März vor Ort ist, erlebt den Karneval mit Paraden, Musik und Kostümen, die monatelang vorbereitet werden – die größte Feier des Jahres. Abends ist das Hafenviertel lebendig und gut beleuchtet.

04 / 06

Palm Beach

Nördlich von Eagle Beach, im Bezirk Noord, liegt der quirlige Gegenpol zur stillen Low-Rise-Zone.

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Am Palm Beach reihen sich die großen Resorts der Insel entlang eines kilometerlangen, flach abfallenden Strandes, darunter Häuser wie das Courtyard by Marriott Aruba Resort und Adults-only-Adressen wie das TRYP by Wyndham Aruba Adults Only Hotel. Das Wasser ist hier besonders ruhig und von Riffen geschützt, was den Abschnitt zum Zentrum für Wassersport macht: Jetski, Parasailing, Katamaran-Törns, Bananenboote, Stand-up-Paddling und Tauchausfahrten starten direkt vom Sand oder von den hölzernen Piers, die ins Meer hinausführen. Vor der Küste liegt das Wrack der "Antilla", eines der größten Schiffswracks der Karibik, das Taucher und bei guter Sicht sogar Schnorchler erkunden können. An Land gehört der Palm Beach den Strandbars, Eisdielen und Restaurants, dahinter verläuft eine Promenade mit Einkaufszentren, Casinos und Clubs – wer Abendprogramm sucht, findet es genau hier. Familien schätzen die Wassertiefe, die über viele Meter kaum über die Hüfte steigt, und die Infrastruktur mit Liegen, Duschen und Rettungsschwimmern. Tagsüber kann es an den Hotelabschnitten voll werden; wer mehr Ruhe will, läuft Richtung Norden, wo der Strand schmaler und die Bebauung dünner wird. Die Sonnenuntergänge sind auch hier spektakulär.

05 / 06

California Lighthouse und Alto Vista Chapel

An der nordwestlichen Spitze Arubas, wo der Passatwind am kräftigsten pfeift, steht der California Lighthouse auf einem Hügel aus hellem Kalkgestein.

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Seinen Namen trägt er nach dem Dampfschiff "California", das vor dieser Küste sank – ein Hinweis darauf, wie gefährlich die Riffe hier einst waren. Von oben überblickst du auf einer Seite die Dünenlandschaft und die zerklüftete Nordküste, auf der anderen den sanften Bogen von Arashi Beach und Palm Beach. Arashi Beach selbst gilt als einer der besten Schnorchelplätze der Insel, weil das Riff nah am Ufer liegt. Rund um den Leuchtturm wirkt die Insel karg und fast menschenleer: Kakteen, Sand, Felsen, Wind. Nur wenige Kilometer entfernt liegt im Hinterland von Noord die Alto Vista Chapel, eine kleine, kanariengelbe Kapelle auf einem Hügel über dem Meer. Sie markiert den Ort, an dem die erste katholische Kirche Arubas errichtet wurde, und ist noch heute Ziel von Pilgern. Zur Kapelle führt eine schmale Straße, die von weißen Kreuzen mit Stationen des Kreuzwegs begleitet wird. Das Innere ist schlicht, mit Holzbänken und einem dunklen Kruzifix; draußen hörst du nur Wind und Grillen. Beide Orte verbindest du gut auf einer Halbtagestour mit Mietwagen oder Jeep.

06 / 06

San Nicolaas und Baby Beach

Im Südosten der Insel liegt mit San Nicolaas Arubas zweitgrößte Stadt – lange Zeit vor allem als Raffineriestandort bekannt und von Arbeitern aus der ganzen Karibik geprägt.

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Genau diese Vielfalt erklärt den besonderen Charakter des Ortes, der sich heute als Kunststadt neu erfindet. Ganze Häuserfronten, Mauern und Seitenstraßen sind mit großformatigen Wandbildern internationaler und lokaler Künstler bemalt, entstanden im Rahmen der Aruba Art Fair. Du kannst stundenlang durch die Straßen laufen und immer neue Motive entdecken: Porträts, Tiere, abstrakte Farbflächen, karibische Szenen. Zwischen den Murals liegen Galerien, Werkstätten und das legendäre Charlie's Bar, dessen Wände und Decken über Jahrzehnte mit Fundstücken, Schildern und Erinnerungsstücken der Gäste zugehängt wurden. Nur ein kurzes Stück weiter südlich erreichst du den Baby Beach, eine fast kreisrunde, von Felsen eingefasste Lagune mit extrem flachem, ruhigem Wasser – ideal für kleine Kinder und für Schnorchler, die ohne Strömung üben wollen. Direkt daneben liegt der ruhigere Rodgers Beach. Wer möchte, fährt noch hinauf nach Seroe Colorado, wo zwischen kargen Hügeln ein kleiner Leuchtturm steht und die Steilküste rau und kaum bebaut bleibt. Für diesen Inselteil solltest du einen ganzen Tag einplanen.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Januar bis September

Aruba ist ein echtes Ganzjahresziel: Die Temperaturen liegen Monat für Monat zwischen etwa 28 und 32 Grad, das Meer hat durchgehend rund 26 bis 29 Grad, und der stete Passatwind macht die Hitze angenehm erträglich. Die trockensten und sonnigsten Monate sind Januar bis September – wer Regen möglichst ausschließen will, reist in diesem Zeitfenster. Von Oktober bis Dezember fällt etwas mehr Niederschlag, allerdings meist in kurzen, kräftigen Schauern, nach denen die Sonne schnell zurückkehrt; mit Badewetter kannst du also auch dann rechnen. Ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Karibikinseln: Aruba liegt am südlichen Rand der Karibik und damit außerhalb der klassischen Hurrikan-Zone, schwere Tropenstürme sind hier äußerst selten. Hochsaison mit entsprechend höheren Preisen und gut gefüllten Resorts ist der europäische und nordamerikanische Winter von Mitte Dezember bis Mitte April. Wer günstiger reisen und trotzdem auf Sonne setzen möchte, wählt Mai, Juni oder September. Für Kite- und Windsurfer sind die Monate mit dem kräftigsten Passatwind rund um Mai bis Juli besonders attraktiv. Kulturell lohnt eine Reise im Februar oder März, wenn der Karneval mit Paraden und Musik die Insel übernimmt. Wichtig bleibt in jeder Jahreszeit ein hoher Sonnenschutz: Der Wind täuscht über die Intensität der Sonne, die so nah am Äquator ganzjährig sehr kräftig ist.

Frühling

Von März bis Mai liegen die Tageshöchstwerte bei 29 bis 31 Grad, nachts kühlt es kaum unter 24 bis 25 Grad ab.

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Es ist die trockenste Zeit des Jahres – Regen fällt nur ausnahmsweise und dann als kurzer Schauer. Die Sonne scheint fast täglich, die Luftfeuchtigkeit bleibt dank des gleichmäßigen Passatwinds erträglich. Das Meer hat rund 26 bis 27 Grad und ist angenehm ruhig an der geschützten Westküste. Ab April nimmt der Wind an Stärke zu, was Kite- und Windsurfern entgegenkommt, am Strand für Abkühlung sorgt und gleichzeitig die UV-Strahlung unterschätzen lässt.

Sommer

Juni bis August bringt die wärmsten Werte des Jahres mit 31 bis 32 Grad am Tag und 26 bis 27 Grad in der Nacht.

Mehr zum Sommer

Die Sonne steht hoch, die UV-Belastung ist hoch, Schatten und Sonnencreme sind Pflicht. Niederschlag bleibt selten, gelegentliche Schauer dauern nur Minuten. Der Passatwind erreicht in den frühen Sommermonaten seine kräftigste Phase und macht die Hitze gut erträglich – ideal für Segeln, Kitesurfen und Windsurfen. Das Meer erwärmt sich auf etwa 28 bis 29 Grad und fühlt sich fast wie ein Pool an. Hurrikane sind in dieser Breite äußerst selten.

Herbst

September bis November bleibt es mit 31 bis 32 Grad am Tag zunächst sehr warm, erst im November gehen die Werte leicht zurück.

Mehr zum Herbst

Der September zählt noch zu den trockenen Monaten, ab Oktober und besonders im November steigt die Niederschlagsmenge an. Typisch sind kurze, kräftige Schauer am späten Nachmittag oder in der Nacht, auf die schnell wieder Sonne folgt. Die Luft fühlt sich dann schwerer und feuchter an, weil der Passatwind etwas nachlässt. Das Meer ist mit rund 29 Grad am wärmsten im Jahresverlauf – perfekt für langes Schnorcheln und Tauchgänge.

Winter

Von Dezember bis Februar liegen die Tagestemperaturen bei angenehmen 29 bis 30 Grad, nachts sind es 23 bis 25 Grad – die mildeste Phase des Jahres.

Mehr zum Winter

Im Dezember können noch einzelne Schauer durchziehen, ab Januar wird es deutlich trockener und die Sonne dominiert. Der Passatwind weht kräftig und sorgt für frische, klare Luft; am Abend reicht manchmal ein leichtes Hemd. Das Meer hat etwa 26 Grad und ist weiterhin problemlos badewarm. Für Reisende aus Europa ist dies die klassische Saison, entsprechend sind Resorts gut gebucht und Preise höher.

Unterwegs

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