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Dominikanische Republik · Südküste (Santo Domingo)

Südküste (Santo Domingo)

Südküste (Santo Domingo) begrüßt dich mit einem Licht, das die Kalksteinmauern der Zona Colonial am späten Nachmittag honigwarm leuchten lässt, mit dem gleichmäßigen Rauschen der Brandung entlang des Malecón und mit dem Duft von gegrilltem Fisch, geröstetem Kaffee und frisch gepresstem Zuckerrohrsaft, der aus den schmalen Gassen weht. Hier, an der Karibikküste der Dominikanischen Republik, treffen fünf Jahrhunderte Stadtgeschichte auf Palmenstrände, Merengue aus offenen Fenstern und eine Gelassenheit, die dich schon am ersten Abend ansteckt.

Wissenswertes über Südküste (Santo Domingo)

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Dezember bis April
Flugzeit ab Frankfurt ca. 9,5 Stunden
Highlights
  • Älteste Kolonialstadt Amerikas
  • Merengue am Malecón
  • Höhlenseen von Los Tres Ojos
  • Bootstouren nach Isla Saona
Überblick

Über Südküste (Santo Domingo)

Die Küste östlich der Hauptstadt reiht Badeorte auf, die unterschiedlicher kaum sein könnten. In Boca Chica liegt eine flache, von einem vorgelagerten Riff geschützte Lagune vor dir, in der das Wasser über weite Strecken nur hüfthoch steht – ideal, wenn du mit Kindern reist oder einfach stundenlang im Warmen stehen möchtest. Juan Dolio zieht sich ruhiger und weitläufiger am Meer entlang und ist bei Reisenden beliebt, die Strand und Stadtnähe verbinden wollen. Weiter östlich folgen San Pedro de Macorís, die Zuckerrohr- und Baseballstadt, sowie La Romana und das Fischerdorf Bayahibe, von dem aus die Boote zu den vorgelagerten Inseln des Nationalparks Cotubanamá ablegen.

Weiterlesen: Südküste (Santo Domingo) entdecken

Was deine Südküste (Santo Domingo) Reise besonders macht, ist die Nähe zwischen Liegestuhl und Weltkulturerbe. Vormittags stehst du in der ältesten Kathedrale Amerikas, mittags isst du Mangú, Tostones oder Sancocho in einem Comedor, und nachmittags sitzt du mit den Füßen im Sand. In der Ciudad Colonial spielen Straßenmusiker unter Arkaden, in den Höhlenseen von Los Tres Ojos spiegelt sich türkis das Tageslicht, und am Abend füllt sich die Uferpromenade mit Familien, Domino-Spielern und dem Duft von Straßenküchen. Rum, Kakao und Zigarren gehören ebenso zur Insel wie die freundliche Direktheit der Dominikaner.

Praktisch ist die Region ausgesprochen bequem: Der internationale Flughafen Las Américas liegt zwischen Santo Domingo und Boca Chica, die Wege zu den Stränden sind kurz, und die Unterkünfte reichen vom kleinen Stadthotel bis zum großen Resort. Beliebte Adressen sind etwa das RIG Hotel Boutique Puerto Malecón und das Novus Plaza Hodelpa mitten in der Stadt, das Ramada by Wyndham Princess Santo Domingo oder das Dominican Fiesta Hotel & Casino, während Days Inn by Wyndham Juan Dolio und whala! boca chica direkt am Meer liegen. Wer beides möchte, kombiniert einfach: ein paar Nächte Altstadt, ein paar Nächte Küste. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass du von der Südküste mit mehr zurückkommst als nur einer Urlaubsbräune – nämlich mit Bildern, Geschichten und einem Rhythmus im Ohr, der noch wochenlang nachklingt.

Anreise

Lage & Anreise

In 9,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

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Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Zona Colonial in Santo Domingo

Die Ciudad Colonial ist die älteste von Europäern gegründete Stadtanlage Amerikas und gehört zum UNESCO-Welterbe.

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Auf wenigen Quadratkilometern reihen sich Bauten aus dem 16. Jahrhundert aneinander, verbunden durch Kopfsteinpflastergassen, schattige Innenhöfe und Plätze, auf denen abends das halbe Viertel zusammenkommt. Herzstück ist der Parque Colón mit der Catedral Primada de América, der ersten Kathedrale des amerikanischen Kontinents. Ihr Inneres wirkt kühl und schlicht, die Fassade dagegen zeigt fein gearbeiteten Steinschmuck aus der Renaissance. Nur wenige Schritte entfernt führt die Calle Las Damas, die älteste gepflasterte Straße Amerikas, am Museo de las Casas Reales vorbei hinunter zur Plaza España. Dort steht der Alcázar de Colón, der Palast der Familie Kolumbus, heute ein Museum mit Möbeln, Wandteppichen und Alltagsgegenständen der Kolonialzeit. Rund um den Platz haben sich Restaurants in den früheren Lagerhäusern eingerichtet, sodass du bei einem Kaffee oder einem Rum den Blick über den Hafen schweifen lassen kannst. Zwischen den Sehenswürdigkeiten lohnt sich vor allem das Ziellose: Ateliers, Buchläden, Straßenmusik und Kunsthandwerksstände machen einen Bummel durch die Zona Colonial zu einem der intensivsten Erlebnisse deiner Reise. Am schönsten ist das Viertel am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt.

02 / 06

Los Tres Ojos

Am östlichen Stadtrand von Santo Domingo, im Parque Nacional Mirador del Este, verbirgt sich eines der ungewöhnlichsten Naturziele der Südküste.

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Los Tres Ojos, die drei Augen, sind eingestürzte Kalksteinhöhlen, in deren Tiefe sich kristallklare Seen gebildet haben. Über eine steile Steintreppe steigst du aus der tropischen Hitze hinab in eine kühle, halbdunkle Welt aus Tropfsteinen, hängenden Wurzeln und Farnen. Von oben fällt Tageslicht durch die Öffnungen in der Höhlendecke und lässt das Wasser je nach Sonnenstand tiefblau, smaragdgrün oder türkis schimmern; die Akustik verstärkt jedes Tropfen und jede Stimme. Die einzelnen Seen unterscheiden sich deutlich: Einer wirkt wie ein stiller Tempelteich, ein anderer ist so klar, dass du die Felsstufen unter der Oberfläche zählen kannst. Zu einem weiteren, offen liegenden See gelangst du mit einem kleinen Floß, das an einem Seil durch einen Felsdurchbruch gezogen wird – ein Moment, den vor allem Kinder lieben. Die Höhlen waren schon den Taíno, den Ureinwohnern der Insel, bekannt und heilig. Für den Besuch solltest du festes, rutschfestes Schuhwerk einplanen, denn Treppen und Felsen sind durch die hohe Luftfeuchtigkeit oft feucht. Ein bis zwei Stunden reichen aus, ideal als Halbtagesausflug.

03 / 06

Malecón und Faro a Colón

Die Avenida George Washington, von allen nur Malecón genannt, zieht sich kilometerlang direkt am Karibischen Meer entlang und ist die Bühne des Hauptstadtlebens.

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Tagsüber joggen hier Einheimische im Schatten der Palmen, Fischer sitzen auf der Ufermauer, und die Gischt spritzt bei auflandigem Wind über die Felsen bis auf den Gehweg. Am Abend verwandelt sich die Promenade: Straßenküchen stellen Grills auf, aus Lautsprechern dröhnen Merengue und Bachata, Paare tanzen einfach dort, wo Platz ist, und die Lichter der Hotels und Casinos spiegeln sich im Wasser. Es ist der beste Ort, um zu verstehen, wie gesellig und musikbesessen dieses Land ist. Auf der anderen Seite des Río Ozama, in Santo Domingo Este, erhebt sich der Faro a Colón, der Kolumbus-Leuchtturm: ein wuchtiges, kreuzförmiges Betonmonument, in dem ein Grabmal mit Gebeinen aufbewahrt wird, die nach dominikanischer Überlieferung Christoph Kolumbus zugeschrieben werden. Im Inneren zeigen Ausstellungen Objekte und Beiträge aus zahlreichen Ländern. Bei besonderen Anlässen projizieren starke Scheinwerfer ein Lichtkreuz in den Nachthimmel, das weit über die Stadt hinaus zu sehen ist. Beide Orte zusammen ergeben einen stimmungsvollen Abendausflug entlang der Küste.

04 / 06

Altos de Chavón bei La Romana

Hoch über der Schlucht des Río Chavón liegt ein Dorf, das aussieht, als sei es aus dem mediterranen Mittelalter hierher versetzt worden.

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Altos de Chavón wurde als Künstlerdorf im Stil eines südeuropäischen Bergstädtchens erbaut: Gassen aus Kopfsteinpflaster, Häuser aus Korallenstein, schmiedeeiserne Laternen, Bougainvillea an den Mauern und immer wieder Aussichtspunkte, von denen der Blick über den grünen Flusslauf bis fast zur Küste reicht. Zum Ensemble gehören die Kirche San Estanislao, Ateliers und Werkstätten, in denen Kunsthandwerker arbeiten, Galerien, Boutiquen und Restaurants. Sehenswert ist das Regionalmuseum für Archäologie mit einer bemerkenswerten Sammlung von Taíno-Objekten wie Steinbeilen, Keramik und Kultgegenständen, die einen guten Eindruck von der Inselkultur vor der europäischen Ankunft geben. Das architektonische Glanzstück ist das Amphitheater im griechisch-römischen Stil, das mehreren Tausend Zuschauern Platz bietet und in dem regelmäßig Konzerte stattfinden – die Kulisse aus Stein, Sternenhimmel und Grillenzirpen ist schwer zu übertreffen. Altos de Chavón gehört zum Resortgebiet Casa de Campo bei La Romana und lässt sich gut mit einem Strandtag oder einem Ausflug nach Bayahibe verbinden. Besonders schön ist der Besuch am frühen Abend zur goldenen Stunde.

05 / 06

Isla Saona und der Nationalpark Cotubanamá

Von Bayahibe, einem ehemaligen Fischerdorf mit bunten Booten und einer kleinen, geschützten Bucht, starten die Ausflüge zu einer der bekanntesten Inseln der Karibik.

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Isla Saona liegt vor der Südostküste und gehört zum Nationalpark Cotubanamá, der Küstenwald, Mangroven, Höhlen mit Taíno-Felszeichnungen und ausgedehnte Riffe schützt. Die Überfahrt erfolgt je nach Anbieter mit Katamaran oder Schnellboot, meist als Kombination: gemütlich unter Segeln hin, zügig zurück, oder umgekehrt. Unterwegs wird an einer flachen Sandbank mitten im Meer gestoppt, der sogenannten Piscina Natural, wo du in brusttiefem, unglaublich klarem Wasser stehst und Seesterne am Grund liegen siehst – bitte nur anschauen, nicht herausheben. Auf Saona selbst erwarten dich lange, von Kokospalmen gesäumte Strände, warmes, ruhiges Wasser und ein einfaches Mittagessen am Strand, oft mit Reis, Hühnchen und frischem Salat. Wer mag, erkundet mit dem Boot die Mangrovenkanäle oder schnorchelt über den nahen Riffen. Weil die Insel bewohnt und geschützt zugleich ist, gelten feste Regeln für Besucherzahlen und Verhalten. Plane einen kompletten Tag ein und denke an Sonnenschutz, Hut und riffschonende Sonnencreme – Schatten gibt es nur unter den Palmen.

06 / 06

Boca Chica und Juan Dolio

Die beiden Badeorte östlich der Hauptstadt sind die Strandseele der Südküste und liegen jeweils nur eine kurze Fahrt vom Flughafen Las Américas entfernt.

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Boca Chica besitzt eine große, von einem vorgelagerten Riff abgeschirmte Lagune, in der das Wasser über weite Strecken flach, ruhig und badewannenwarm ist. Das macht den Ort zum Klassiker für Familien: Kinder können gefahrlos planschen, während du bis zur kleinen Insel Los Pinos hinüberwaten kannst. Am Wochenende füllt sich der Strand mit dominikanischen Familien, Musik läuft aus jeder Ecke, und an den Ständen gibt es frittierten Fisch, Yaniqueques und eiskalte Getränke – laut, lebendig und sehr authentisch. Juan Dolio wirkt deutlich ruhiger und weitläufiger. Der Strandabschnitt zieht sich mehrere Kilometer entlang der Küstenstraße, gesäumt von Palmen, Ferienanlagen und kleinen Restaurants, und eignet sich gut für lange Spaziergänge oder einen entspannten Tag am Meer. Beide Orte sind ideale Ausgangspunkte, weil du von hier aus die Zona Colonial, Los Tres Ojos und die Höhlen der Umgebung in Tagesausflügen erreichst. Auch Wassersport wie Schnorcheln, Kajak oder Tauchgänge an nahen Riffen lässt sich unkompliziert vor Ort buchen.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Dezember bis April

Die angenehmste Zeit für einen Urlaub an der Südküste rund um Santo Domingo liegt zwischen Dezember und April. In diesen Monaten ist es trocken und sonnig, die Luftfeuchtigkeit ist spürbar niedriger als im Sommer, und Tagestemperaturen um 28 bis 30 Grad lassen sich auch beim Sightseeing in der Altstadt gut aushalten. Das Meer hat ganzjährig rund 26 bis 28 Grad, sodass Baden immer möglich ist. Von Juni bis November läuft die atlantische Hurrikansaison mit dem Höhepunkt zwischen August und Oktober; direkte Stürme sind zwar selten, kurze, heftige Regengüsse und schwülere Luft aber typisch. Die Übergangsmonate Mai und November sind ein guter Kompromiss aus günstigen Preisen, weniger Andrang und meist stabilem Wetter, wobei du dann mit einzelnen Regenschauern rechnen solltest. Wer Kultur und Musik erleben möchte, plant den Karneval im Februar oder das Merengue-Festival ein.

Frühling

Von März bis Mai liegen die Tageswerte meist zwischen 29 und 31 Grad, nachts kühlt es auf angenehme 20 bis 22 Grad ab.

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März und April gehören noch zur Trockenzeit und bieten viel Sonne bei mäßiger Luftfeuchtigkeit. Im Mai nimmt die Schwüle zu und es kommt vermehrt zu kurzen, kräftigen Nachmittagsschauern, die sich meist schnell wieder verziehen. Das Meer erreicht bereits rund 27 Grad.

Sommer

Juni bis August sind heiß und feucht mit Tageswerten um 31 bis 33 Grad und tropischen Nächten selten unter 23 Grad.

Mehr zum Sommer

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, dafür sorgt der Passatwind an der Küste für Abkühlung. Regen fällt vor allem als kurzer, heftiger Guss am Nachmittag oder Abend, danach kommt die Sonne meist zurück. Das Meer ist mit etwa 28 bis 29 Grad badewannenwarm. Die Hurrikansaison hat begonnen.

Herbst

September bis November bleibt es mit 30 bis 32 Grad am Tag sommerlich warm, das Wasser hält seine 28 Grad.

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Diese Monate sind allerdings die regenreichsten des Jahres und liegen im Kern der Hurrikansaison, deren Höhepunkt zwischen August und Oktober erwartet wird. Tropische Wellen bringen zeitweise längere Regenphasen und Gewitter. Ab Mitte November wird das Wetter spürbar stabiler, trockener und wieder sehr angenehm.

Winter

Dezember bis Februar ist die schönste Reisezeit: Tagestemperaturen um 28 bis 30 Grad, nachts frische 19 bis 21 Grad, niedrige Luftfeuchtigkeit und überwiegend sonniges Wetter.

Mehr zum Winter

Regen fällt selten und meist nur kurz. Das Meer bleibt mit 26 bis 27 Grad angenehm warm. Gelegentlich sorgen kühlere Nordwinde für etwas mehr Wellengang an der Küste. Diese Monate sind Hauptsaison, entsprechend früh solltest du buchen.

Unterwegs

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