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Südafrika · Kapstadt & Umgebung

Südafrika – Kapstadt & Umgebung

Kapstadt gehört zu den wenigen Metropolen der Welt, in denen ein über tausend Meter hohes Tafelberg-Massiv direkt hinter der Innenstadt aufragt und die Straßen nach wenigen Minuten am Atlantik enden. Genau diese Dichte unterscheidet die Mother City von allen anderen Zielen Südafrikas: Großstadtleben, Nationalpark, Weinberge und Traumstrände liegen hier auf engstem Raum beieinander.

Wissenswertes über Südafrika – Kapstadt & Umgebung

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit November bis März
Flugzeit ab Frankfurt ca. 11,5 Stunden
Highlights
  • Tafelberg über der Stadt
  • Kap der Guten Hoffnung
  • Pinguine am Boulders Beach
  • Weingüter in Stellenbosch
Überblick

Über Südafrika – Kapstadt & Umgebung

Die Kap-Halbinsel ist dein Spielplatz für Tagesausflüge. In Camps Bay reihen sich Palmen und Strandbars unter der Felskulisse der Zwölf Apostel, in Bloubergstrand und Milnerton hast du den klassischen Postkartenblick über die Table Bay auf den Tafelberg, und Kitesurfer nutzen hier den kräftigen Wind. Weiter südlich führt der Weg über Kommetjie und Simon's Town bis ans Kap der Guten Hoffnung, wo Fynbos-Heide, steile Klippen und wilde Brandung aufeinandertreffen. Wer es grüner mag, fährt nach Constantia, wo alte Weingüter zwischen Eichen und Bergflanken liegen.

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Kulinarisch spielt die Region ganz vorne mit. Rund um Stellenbosch, Franschhoek und Somerset West erstrecken sich die Weinberge der Kapregion, dazwischen kapholländische Giebelhäuser, schattige Eichenalleen und Restaurants, die südafrikanische Küche mit malaiischen und europäischen Einflüssen verbinden. In Gordon's Bay und Hermanus dreht sich dagegen alles ums Meer: Von Juni bis November kommen Südliche Glattwale in die Buchten und sind oft direkt vom Ufer aus zu sehen.

Auch die Stadt selbst hat viel zu erzählen. Die bunten Häuser des Bo-Kaap, der lebendige Company's Garden im Zentrum, der botanische Garten Kirstenbosch am Osthang des Tafelbergs und die Museen rund um die V&A Waterfront machen deutlich, wie vielschichtig die Geschichte am Kap ist. Ein Besuch auf der Gefängnisinsel Robben Island, heute UNESCO-Welterbe, gehört für viele Reisende zu den eindrücklichsten Stunden ihrer Reise.

Praktisch ist Kapstadt für dich als Fernreiseziel überraschend entspannt: Nachtflüge bringen dich ohne nennenswerte Zeitverschiebung ans Kap, sodass kein Jetlag deine ersten Urlaubstage kostet. Unterkünfte findest du in allen Kategorien – zentral in Gardens und rund um den Grand Parade, direkt am Wasser in Green Point und Sea Point oder ruhiger und preiswerter in Mowbray und Bellville. Von dort erreichst du Strände, Weingüter und Nationalpark bequem mit dem Mietwagen. Wenn du deine Kapstadt Reise planst, lohnt sich Zeit: Zwei Wochen vergehen hier schnell, weil sich hinter jeder Bergkurve ein neuer Aussichtspunkt öffnet. Wir von den Urlaubsagenten stellen dir deine Route aus Stadt, Küste und Weinland so zusammen, dass du am Ende genau die Mischung bekommst, die zu dir passt.

Anreise

Lage & Anreise

In 11,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 11,5 Stunden bist du da!

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Tafelberg

Das Wahrzeichen Kapstadts erhebt sich mit 1.086 Metern direkt hinter der Innenstadt und trägt ein rund drei Kilometer langes, fast waagerechtes Gipfelplateau.

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Hinauf kommst du bequem mit der Seilbahn, deren Kabinen sich während der Fahrt einmal um die eigene Achse drehen, sodass jeder Fahrgast den vollen Rundblick bekommt. Wanderfreunde nehmen stattdessen die Platteklip Gorge, einen steilen, aber gut markierten Aufstieg durch eine Felsschlucht, für den du je nach Kondition rund zwei bis drei Stunden einplanen solltest. Oben führen befestigte Rundwege über das Plateau: Nach Norden blickst du auf die Innenstadt, den Hafen und Robben Island, nach Süden auf die Bergkette der Zwölf Apostel und die Küste bei Camps Bay. Zwischen den Felsen leben Klippschliefer, die sich von Besuchern kaum stören lassen, und der Berg ist Teil des Table Mountain Nationalparks mit seiner artenreichen Fynbos-Vegetation. Legendär ist das Wolkenband, das an windigen Tagen über die Kante quillt und im Volksmund Tischtuch heißt – bei dieser Wetterlage bleibt die Seilbahn allerdings oft geschlossen. Plane den Aufstieg deshalb flexibel für einen klaren Vormittag ein und prüfe vorab den Betriebsstatus. Der Tafelberg zählt zu den neuen sieben Weltwundern der Natur.

02 / 06

Kap der Guten Hoffnung und Cape Point

Der äußerste Süden der Kap-Halbinsel gehört zum Table Mountain Nationalpark und ist eine der eindrucksvollsten Küstenlandschaften Afrikas.

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Am Kap der Guten Hoffnung steht das vielfotografierte Holzschild direkt über der Brandung, während wenige Kilometer entfernt bei Cape Point ein alter Leuchtturm auf einem schroffen Felsrücken thront. Nach oben bringt dich die Standseilbahn Flying Dutchman, deren Name auf die Sage vom Geisterschiff anspielt; alternativ führt ein Treppenweg mit Panoramablick hinauf. Von der Aussichtsplattform siehst du die Klippen fast senkrecht ins Meer abfallen, dazu die weite False Bay auf der einen und den offenen Atlantik auf der anderen Seite. Wichtig zu wissen: Der südlichste Punkt Afrikas ist nicht Cape Point, sondern das weiter östlich gelegene Kap Agulhas. Rund um die Zufahrtsstraßen begegnest du regelmäßig Straußen, Antilopen und Pavianen – Letztere sind clever und aufdringlich, weshalb du Essen und offene Fenster im Auto unbedingt vermeiden solltest. Besonders schön ist die Anfahrt über den Chapman's Peak Drive, eine kurvige Panoramastraße, die in die Felswand gesprengt wurde. Für den gesamten Ausflug inklusive Stopps solltest du einen ganzen Tag einplanen.

03 / 06

Robben Island

Rund zwölf Kilometer vor der Küste liegt die flache Insel, auf der Nelson Mandela einen Großteil seiner 27 Haftjahre verbrachte.

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Heute ist Robben Island UNESCO-Welterbe und eine Gedenkstätte, die die Geschichte der Apartheid greifbar macht. Die Fähren starten am Nelson Mandela Gateway an der V&A Waterfront, die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde und bietet unterwegs einen großartigen Blick zurück auf die Stadt und den Tafelberg. Auf der Insel führt dich zunächst ein Bus zu den wichtigsten Stationen: dem Kalksteinbruch, in dem die Gefangenen unter der grellen Sonne arbeiten mussten, den Wohnhäusern des Wachpersonals und der Insel-Kirche. Anschließend übernehmen ehemalige politische Häftlinge die Führung durch den Hochsicherheitstrakt und berichten aus eigener Erfahrung vom Alltag hinter Gittern – ein Moment, der die meisten Besucher nachhaltig beeindruckt. Am Ende des Rundgangs steht die schlichte Zelle Mandelas. Neben der Geschichte hat die Insel auch eine natürliche Seite: Auf ihr brüten Seevögel, und in den Buchten tummeln sich Robben. Buche die Tickets möglichst früh, denn die Kapazitäten sind begrenzt, und rechne damit, dass Touren bei starkem Wind und hohem Seegang kurzfristig abgesagt werden.

04 / 06

V&A Waterfront

Die Victoria & Alfred Waterfront ist Kapstadts lebendigste Adresse am Wasser und zugleich ein bis heute aktiver Arbeitshafen – zwischen Restaurants und Geschäften siehst du Schlepper, Fischkutter und gelegentlich eine sich öffnende Drehbrücke.

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Rund um die alten Hafenbecken liegen Einkaufsgalerien, Handwerksmärkte, Straßenmusiker und unzählige Lokale, in denen du frischen Fisch, Austern oder südafrikanische Klassiker probieren kannst. Im umgebauten Getreidesilo residiert das Zeitz MOCAA, ein Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst, dessen ausgehöhlte Betonröhren allein architektonisch einen Besuch wert sind. Familien steuern das Two Oceans Aquarium an, das die Unterwasserwelt von Atlantik und Indischem Ozean gegenüberstellt, inklusive Haien und einem Kelpwald-Becken. Vom Riesenrad Cape Wheel hast du einen Rundumblick über Hafen, Stadt und Tafelberg, und vom Kai starten Bootstouren zu den Robbenkolonien sowie die Fähren nach Robben Island. Abends wird die Waterfront zur Bühne: Die Lichter spiegeln sich im Wasser, und der Tafelberg steht als dunkle Silhouette dahinter. Weil das Areal bewacht und gut beleuchtet ist, gilt es auch nach Einbruch der Dunkelheit als angenehm entspanntes Terrain für einen Bummel – ideal für den ersten oder letzten Abend deiner Reise.

05 / 06

Boulders Beach und Simon's Town

In der Nähe des Marinestädtchens Simon's Town an der False Bay lebt eine Kolonie afrikanischer Brillenpinguine mitten zwischen riesigen Granitfelsen.

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Über Holzstege gelangst du bis auf wenige Meter an die Tiere heran, ohne ihren Lebensraum zu betreten: Du beobachtest, wie sie watscheln, brüten, sich sonnen und im türkisfarbenen Wasser überraschend elegant dahinschießen. Der Strandabschnitt gehört zum Table Mountain Nationalpark, entsprechend wird Eintritt erhoben und die Besucherlenkung ist streng geregelt. Weil die geschützten Buchten hier flach und die False Bay generell wärmer als der Atlantik ist, eignet sich der Bereich auch gut für ein Bad. Simon's Town selbst lohnt einen Bummel: Die viktorianischen Fassaden der Hauptstraße, der Marinehafen und kleine Museen erzählen von der langen Geschichte als Flottenstützpunkt. Auf dem Weg dorthin lädt Kalk Bay mit Fischerhafen, Antiquitätenläden und Cafés zum Stopp ein, und mit etwas Glück siehst du dort Robben auf der Hafenmauer. Praktisch ist die Anreise mit dem Vorortzug entlang der Küste oder per Mietwagen über die Panoramastraße an der False Bay – für beides solltest du einen halben bis ganzen Tag einplanen.

06 / 06

Weinland Stellenbosch und Franschhoek

Nur eine kurze Autofahrt vom Zentrum entfernt beginnt eines der bekanntesten Weinbaugebiete der Südhalbkugel.

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Stellenbosch ist eine lebendige Universitätsstadt mit weiß getünchten kapholländischen Giebelhäusern, schattigen Eichenalleen und einer entspannten Café-Kultur; rundherum ziehen sich Rebhänge bis an die Bergflanken. Franschhoek geht auf hugenottische Siedler zurück, was bis heute an französischen Ortsnamen und an der ausgeprägten Gourmet-Szene ablesbar ist – das Tal gilt als kulinarisches Zentrum der Region. Auf beiden Routen kannst du Weingüter besuchen, die Verkostungen anbieten, oft kombiniert mit Käse, Schokolade oder einem langen Mittagessen unter alten Bäumen. Besonders beliebt ist die Weintram in Franschhoek, mit der du bequem und ohne Fahrersorgen mehrere Güter an einem Tag ansteuerst. Angebaut werden vor allem Chenin Blanc, Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon und die südafrikanische Rebsorte Pinotage; dazu kommen Schaumweine nach traditioneller Flaschengärung. Auch die Landschaft selbst ist ein Argument: Bergpässe, Stauseen und Obstplantagen wechseln sich ab, und in Richtung Somerset West reicht der Blick bis zur False Bay. Wer nicht selbst fahren möchte, bucht eine geführte Weintour ab Kapstadt – ein perfekter Kontrast zu den Küstentagen.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

November bis März

Die klassische Hauptsaison für einen Kapstadt Urlaub liegt im südafrikanischen Sommer von November bis März: Dann ist es warm und sehr trocken, die Tage sind lang und der Tafelberg meist wolkenfrei – ideal für Seilbahnfahrt, Strandtage in Camps Bay und Ausflüge zum Kap der Guten Hoffnung. Am vollsten und teuersten wird es zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar, wenn auch die Südafrikaner Ferien haben. Ein Geheimtipp sind die Schultermonate Februar bis April: Es bleibt warm, der Südostwind lässt nach und die Weingüter rund um Stellenbosch und Franschhoek feiern Weinlese. Wer Wale sehen möchte, reist dagegen zwischen Juni und November – dann kommen Südliche Glattwale in die Buchten von Hermanus und der False Bay, die Preise sind niedriger und die Stadt deutlich ruhiger, allerdings musst du mit Regentagen rechnen.

Frühling

Frühling (September bis November): Auf der Südhalbkugel beginnt jetzt die schöne Jahreszeit.

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Die Tagestemperaturen steigen von rund 18 Grad im September auf 23 bis 25 Grad im November, nachts kühlt es auf 10 bis 14 Grad ab. Die Regenfälle des Winters klingen ab, die Landschaft ist noch sattgrün und im Umland blüht die Fynbos- und Wildblumenvegetation. Gleichzeitig frischt der als Cape Doctor bekannte Südostwind zunehmend auf und kann Strandtage in Camps Bay unruhig machen – geschützter liegen dann die Buchten der False Bay. Das Meer ist mit etwa 14 bis 17 Grad am Atlantik noch frisch. Eine gute Zeit für Wanderungen, Weingüter und Walbeobachtung.

Sommer

Sommer (Dezember bis Februar): Hochsaison am Kap mit warmem, sehr trockenem Mittelmeerklima.

Mehr zum Sommer

Die Tageswerte liegen meist zwischen 26 und 29 Grad, an Hitzetagen sind auch über 30 Grad möglich, während die Nächte mit 16 bis 19 Grad angenehm mild bleiben. Es regnet kaum, die Sonne scheint fast täglich und die Abende sind lang. Typisch ist der kräftige Südostwind, der für Abkühlung sorgt und das berühmte Wolkentuch über den Tafelberg legt. Das Wasser am Atlantik bleibt durch den kalten Benguelastrom mit 14 bis 18 Grad erfrischend kühl, in der False Bay bei Simon's Town und Gordon's Bay wird es mit rund 20 Grad deutlich badefreundlicher. Sonnenschutz ist wegen der hohen UV-Werte Pflicht.

Herbst

Herbst (März bis Mai): Für viele Kenner die angenehmste Reisezeit.

Mehr zum Herbst

Im März und April liegen die Tagestemperaturen noch bei 23 bis 26 Grad, bis Mai sinken sie auf etwa 20 Grad, nachts werden 11 bis 15 Grad erreicht. Der Wind lässt spürbar nach, die Luft wird klarer und die Sicht vom Tafelberg ist oft hervorragend. Ab April fallen die ersten Regenschauer, längere Schlechtwetterphasen sind aber noch selten. In den Weinbaugebieten um Stellenbosch, Franschhoek und Somerset West läuft die Weinlese, die Reben färben sich, und in Stadt und Nationalpark ist es merklich ruhiger als im Hochsommer.

Winter

Winter (Juni bis August): Der Kapwinter ist mild, aber die niederschlagsreichste Zeit des Jahres.

Mehr zum Winter

Tagsüber werden 17 bis 18 Grad erreicht, nachts kühlt es auf 7 bis 9 Grad ab. Kaltfronten vom Atlantik bringen Regen, Wind und graue Stunden, dazwischen liegen jedoch immer wieder strahlend klare, windstille Tage mit Schneeblick auf die entfernten Berge des Hinterlands. Viele Unterkünfte sind jetzt deutlich günstiger und die Sehenswürdigkeiten kaum besucht. Die Saison hat ihre eigenen Höhepunkte: Ab Juni ziehen Südliche Glattwale zum Kalben in die Buchten bei Hermanus und in die False Bay, und die Landschaft ist so grün wie sonst nie im Jahr.

Unterwegs

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