Île de Gorée
Nur eine kurze Fährfahrt von Dakar entfernt liegt die kleine Insel Gorée, die zu den eindrücklichsten Orten des Landes zählt und von der UNESCO als Welterbe geschützt wird.
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Autos gibt es hier nicht, dafür schmale Gassen zwischen pastellfarbenen Kolonialhäusern, Bougainvillea an den Mauern und einen Blick auf den Atlantik, der die Stille fast unwirklich erscheinen lässt. Im Mittelpunkt steht das Maison des Esclaves, das Sklavenhaus, in dem an den transatlantischen Sklavenhandel erinnert wird – ein Besuch, der nachwirkt und bei dem sich eine Führung wirklich lohnt, weil die Geschichten hinter den Räumen erst dadurch greifbar werden. Oben auf der Insel liegt das Castel, eine alte Befestigungsanlage mit weitem Rundumblick auf die Skyline von Dakar. Rund um den Hafen verkaufen Künstlerinnen und Künstler Bilder, Stoffe und Schmuck, kleine Restaurants servieren frischen Fisch unter schattigen Bäumen, und am Sandstrand neben der Anlegestelle springen Kinder ins Wasser. Für Gäste von der Petite Côte ist Gorée ein Tagesausflug, der sich mit einem Stadtbummel in Dakar verbinden lässt. Nimm Bargeld, einen Hut und ausreichend Wasser mit – Schatten gibt es auf den Gassen nur stellenweise, und die Fähren sind besonders am Wochenende gut gefüllt.
