Alcazaba und Castillo de Gibralfaro in Málaga
Über der Altstadt von Málaga erhebt sich eine der besterhaltenen maurischen Festungsanlagen Spaniens.
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Die Alcazaba wurde in maurischer Zeit als Palastfestung angelegt und besteht aus verschachtelten Mauerringen, Toren, Innenhöfen und Gärten, durch die Wasserrinnen plätschern. Beim Aufstieg durch die gepflasterten Rampen öffnen sich immer wieder Durchblicke auf den Hafen und die Dächer der Stadt. Direkt unterhalb liegt das römische Theater, das erst im 20. Jahrhundert wieder freigelegt wurde und heute als offene Ausgrabungsstätte zu besichtigen ist. Ein befestigter Verbindungsweg, der sogenannte Coracha, führt hinauf zum Castillo de Gibralfaro, der Burg auf dem Hügel über der Stadt. Von deren Wehrgang hast du den wohl besten Rundblick der Costa del Sol: die Stierkampfarena La Malagueta direkt unter dir, dahinter der Hafen mit den Kreuzfahrtschiffen, der Strand und an klaren Tagen die Berge der Axarquía. Plane für beide Anlagen zusammen zwei bis drei Stunden ein und geh möglichst früh am Morgen oder am späten Nachmittag, weil es auf den Mauern kaum Schatten gibt. Festes Schuhwerk hilft, denn das alte Pflaster ist stellenweise glatt und die Steigung durchaus spürbar.
