Alcazaba von Almería
Hoch über der Altstadt und dem Hafen erhebt sich die Alcazaba, eine der größten maurischen Festungsanlagen Spaniens und das unbestrittene Wahrzeichen der Provinzhauptstadt.
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Die Anlage zieht sich über einen langgestreckten Hügelrücken und gliedert sich in drei Bereiche: einen weitläufigen unteren Bezirk mit Gärten, Wasserläufen und Zypressen, einen mittleren Teil, in dem einst die Wohn- und Verwaltungsgebäude der muslimischen Herrscher standen, und ganz oben eine später errichtete christliche Burg mit massiven Rundtürmen. Beim Aufstieg über gepflasterte Rampen und Treppen öffnen sich immer wieder Blicke über das Häusermeer, die Kathedrale und das tiefblaue Mittelmeer, während dir der Wind den trockenen Duft von Rosmarin und Staub zuträgt. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen den grünen, bewässerten Terrassen und der kargen Bergkulisse ringsum. Direkt gegenüber, auf dem benachbarten Hügel, ziehen sich die Reste der alten Stadtmauer über den Kamm. Plane für den Besuch mindestens zwei Stunden ein, nimm Wasser und eine Kopfbedeckung mit und komm am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn das Licht warm wird und die Türme lange Schatten auf die Innenhöfe werfen.
