Alhambra in Granada
Die Alhambra ist die berühmteste Sehenswürdigkeit Andalusiens und zählt zum UNESCO-Welterbe.
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Die weitläufige Anlage thront auf einem Hügel über Granada und war einst Palast und Festung der nasridischen Herrscher. Was dich erwartet, ist kein einzelnes Gebäude, sondern eine ganze Stadt in der Stadt: die Nasridenpaläste mit ihren filigranen Stuckarbeiten und Arabesken, der wehrhafte Alcazaba-Bereich mit Türmen und Aussicht über die Dächer Granadas, der Palast Karls V. als Renaissance-Kontrast mitten im maurischen Ensemble. Besonders eindrücklich sind der Löwenhof mit seinem Brunnen und die Decken der Empfangssäle, deren Muqarnas-Gewölbe wie erstarrte Tropfsteine wirken. Etwas oberhalb liegt der Generalife, der frühere Sommerpalast mit Gärten, Wasserbecken und schattigen Laubengängen – hier verstehst du, welche Rolle Wasser in dieser Architektur spielt. Plane für einen Besuch mindestens einen halben Tag ein und buche Tickets unbedingt weit im Voraus, denn die Besucherzahl pro Tag ist begrenzt und beliebte Zeitfenster sind schnell vergeben. Der Zugang zu den Nasridenpalästen erfolgt zu einer festen Uhrzeit, die auf dem Ticket steht. Ein Besuch am späten Nachmittag belohnt dich mit weicherem Licht und angenehmeren Temperaturen. Vom gegenüberliegenden Viertel Albaicín hast du außerdem den klassischen Blick auf die Anlage mit der Sierra Nevada im Hintergrund.
