Ribeira und Ponte Dom Luís I
Das Ribeira-Viertel am Nordufer des Douro ist das Herz von Porto und gehört zum UNESCO-Welterbe.
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Schmale, hohe Häuser in Ocker, Blau und Rot drängen sich dicht aneinander, dazwischen führen steile Treppengassen hinauf in die Oberstadt. Am Kai reihen sich Restaurants und Cafés aneinander, davor liegen die traditionellen Rabelo-Boote, mit denen früher die Portweinfässer flussabwärts transportiert wurden. Wer hier sitzt und auf das Wasser schaut, versteht schnell, warum Porto als eine der atmosphärischsten Städte Europas gilt. Direkt darüber spannt sich die Ponte Dom Luís I, eine zweistöckige Eisenbrücke, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Die untere Ebene ist für Autos und Fußgänger, über die obere Ebene fährt die Metro – und daneben verläuft ein Fußweg in schwindelerregender Höhe. Der Blick von dort oben zählt zu den eindrucksvollsten Panoramen der Stadt: der Fluss weit unten, die Dächer der Ribeira, die Weinkeller am gegenüberliegenden Ufer und der Kirchturm der Clérigos am Horizont. Besonders schön ist der Moment zur blauen Stunde, wenn die Lichter angehen und sich im Wasser spiegeln. Nimm dir Zeit für beide Ufer, denn erst der Wechsel der Perspektive macht das Erlebnis komplett.
