Peneda-Gerês Nationalpark
Der einzige Nationalpark Portugals liegt ganz im Norden, dort wo das Minho-Land an Galicien grenzt.
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Von Gerês, Terras de Bouro oder Ponte da Barca aus erschließt du dir eine Landschaft aus Granitkuppen, Hochmooren, Eichen- und Birkenwäldern sowie unzähligen Bächen, die sich über Felsstufen in klare Becken stürzen. Genau diese Naturpools sind im Sommer das große Thema: Du wanderst eine Stunde bergauf, ziehst die Schuhe aus und sitzt allein am Wasser. Durch den Park verläuft die alte Römerstraße Geira, die einst Braga mit Astorga verband – entlang des Weges stehen bis heute Meilensteine zwischen den Bäumen, ein stiller, sehr besonderer Ort. Sehenswert sind auch die Espigueiros, schmale Getreidespeicher aus Granit, die in Dörfern wie Soajo und Lindoso wie kleine Steinsärge auf Stelzen in Reihen stehen. Am Stausee von Vilarinho da Furna verschwand ein ganzes Dorf unter Wasser; bei niedrigem Pegel tauchen Mauerreste wieder auf. Unterwegs begegnen dir halbwilde Garrano-Pferde und Langhornrinder auf den Hochweiden. Wer es bequemer mag, bleibt im Ort Gerês selbst: Der Kurort mit seinen Thermalquellen und Häusern wie dem Águas do Gerês – Hotel, Termas e Spa ist der klassische Ausgangspunkt für Wanderungen, Panoramastraßen und lange, sehr entspannte Nachmittage.
