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Barbados

Barbados

Barbados begrüßt dich mit dem gleichmäßigen Rauschen der Brandung, mit dem Duft von gegrilltem Fisch, der am Abend über die Küstenstraßen zieht, und mit einem Licht, das den feinen Korallensand fast weiß leuchten lässt. Die östlichste Insel der Kleinen Antillen liegt bereits im Atlantik, und genau das macht ihren Reiz aus: An der ruhigen Westküste bei St.

Wissenswertes über Barbados

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Dezember bis Mai
Flugzeit ab Frankfurt ca. 9 Stunden
Highlights
  • Feiner Korallensand an der Westküste
  • Rumbrennerei-Tradition der Insel
  • Freitagabend beim Fish Fry
  • Atlantikbrandung an der Ostküste
Überblick

Über Barbados

Ein Barbados Urlaub beginnt für viele im Süden, in der Gemeinde Christ Church. Rund um Worthing Beach, Rockley Beach und Hastings reihen sich Strandhotels, kleine Apartments und Restaurants aneinander, und im St. Lawrence Gap wird es abends laut und fröhlich, wenn Bars und Livemusik die Straße füllen. Wer es ruhiger mag, findet im Norden bei St. Peter oder im Osten bei St. Philip lange Abschnitte, an denen du außer Palmenrauschen wenig hörst. Die Hauptstadt Bridgetown verbindet beides: koloniale Architektur, ein geschäftiger Hafen, Markthallen, Karrees aus Geschäften und der Careenage, an dem die Boote schaukeln. Die Wege sind kurz – die Insel misst nur gut 30 Kilometer in der Länge, sodass sich jede Ecke als Tagesausflug erschließt.

Weiterlesen: Barbados entdecken

Kulinarisch ist eine Barbados Reise eine Entdeckung für sich. Flying Fish mit Cou-Cou gilt als Nationalgericht, an den Ständen bekommst du Fish Cakes, Macaroni Pie und scharfe Pfeffersauce, und freitags verwandelt sich Oistins in eine große Freiluftküche. Dazu gehört Rum, denn auf Barbados wird er seit Jahrhunderten gebrannt – in traditionsreichen Destillerien ebenso wie in den unzähligen Rum Shops, die überall an den Straßenrändern stehen und zugleich Dorftreffpunkt sind. Die Bajans, wie sich die Einheimischen nennen, gelten als herzlich und gelassen; ein Gespräch am Tresen kommt schneller zustande, als du denkst.

Aktiv wird es beim Schnorcheln über Riffen und Schiffswracks in der Carlisle Bay, beim Katamaransegeln mit Meeresschildkröten, beim Surfen an der Ostküste oder beim Wandern durch die Schluchten und Gärten des Hügellands. Englisch ist Amtssprache, das Fahren erfolgt auf der linken Seite, und die Infrastruktur ist für karibische Verhältnisse ausgesprochen komfortabel – gute Voraussetzungen also, wenn du zum ersten Mal in die Karibik reist. Am Ende bleibt vor allem dieses Gefühl: warmes Wasser, ein Sonnenuntergang, der die Westküste in Kupfer taucht, und der Klang von Steel-Pan-Musik, der noch lange nachhallt.

Anreise

Lage & Anreise

In 9 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Historisches Bridgetown und die Garrison

Die Hauptstadt von Barbados und die benachbarte Garnisonsanlage stehen seit 2011 gemeinsam auf der Welterbeliste der UNESCO – und du merkst schnell, warum.

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Rund um den Careenage, den alten Innenhafen, in dem heute Boote und Katamarane liegen, reihen sich Handelshäuser aus der britischen Kolonialzeit, schmale Gassen und schattige Arkaden. Über den Wasserarm spannt sich die Chamberlain Bridge, direkt daneben liegt der National Heroes Square mit den Parlamentsgebäuden, deren Sandsteinfassaden und Buntglasfenster an ein englisches Rathaus erinnern, während Palmen davor stehen. Ein Stück südlich schließt sich die Garrison an: ein weitläufiges Areal ehemaliger Kasernen und Offiziersgebäude in kräftigem Ziegelrot und Ocker, gruppiert um die frühere Exerzier- und heutige Pferderennbahn Garrison Savannah. Im Barbados Museum, das in einem früheren Militärgefängnis untergebracht ist, bekommst du den historischen Zusammenhang von Zuckerrohr, Handel und Gesellschaft anschaulich erklärt. Für einen Bummel solltest du den Vormittag einplanen, wenn die Markthallen und Geschäfte lebendig sind und die Hitze noch erträglich ist. Zwischendurch lohnt ein Abstecher zur St. Michael's Cathedral oder in eine der Straßenküchen, in denen es Fish Cakes und frische Säfte gibt. Bridgetown ist kein Freilichtmuseum, sondern eine arbeitende Hafenstadt – genau das macht den Besuch so authentisch.

02 / 06

Harrison's Cave

Im Inselinneren, in der Gemeinde St. Thomas, liegt das wohl bekannteste Naturwunder von Barbados.

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Die Insel besteht überwiegend aus Kalkstein, und über sehr lange Zeit hat Sickerwasser ein weitverzweigtes Höhlensystem aus dem Fels gelöst. Harrison's Cave ist die eindrucksvollste dieser Höhlen und wird mit einer elektrischen Bahn erschlossen, die dich bequem durch die Kammern und Gänge fährt. Unterwegs siehst du mächtige Stalaktiten und Stalagmiten, teils zu Säulen verwachsen, dazu Sinterterrassen, klare Becken und einen Wasserfall, der in ein tiefgrünes Becken stürzt. Die Beleuchtung ist so gesetzt, dass die Kalkformationen plastisch wirken, ohne kitschig auszusehen, und ein Guide erklärt während der Fahrt, wie die Tropfsteine entstanden sind und welche Rolle die Höhlen für die Trinkwasserversorgung der Insel spielen. Vor der Tour gibt es einen Einführungsfilm sowie ein Besucherzentrum mit Ausstellung, Shop und Café mit Blick ins bewaldete Tal. Da es unter Tage angenehm kühl und feucht ist, empfiehlt sich ein leichtes Überziehteil; festes Schuhwerk ist sinnvoll, weil einzelne Abschnitte zu Fuß begangen werden. Der Besuch dauert insgesamt gut eineinhalb Stunden und ist auch dann ein perfektes Programm, wenn draußen einmal ein Regenschauer über die Insel zieht.

03 / 06

Bathsheba und der Soup Bowl an der Ostküste

Die Ostküste von Barbados in der Gemeinde St.

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Joseph ist das Gegenstück zur ruhigen Karibikseite. Hier trifft der offene Atlantik ungebremst auf Land, und die Brandung hat riesige, pilzförmige Felsblöcke aus dem Korallenkalk herausgearbeitet, die wie verstreute Skulpturen im Sand stehen. Das Fischerdorf Bathsheba mit seinen bunten Holzhäusern liegt an dieser Küste und gilt als eines der beliebtesten Fotomotive der Insel. Direkt davor liegt der Soup Bowl, eine der bekanntesten Surfwellen der Karibik, in der regelmäßig Wettkämpfe ausgetragen werden. Zum Schwimmen ist das Meer hier wegen der starken Strömung nicht geeignet, dafür laden die natürlichen Felsenpools bei ablaufendem Wasser zum Hineinsetzen ein, während die Gischt über die Kante spritzt. Die Landschaft ringsum ist grün und hügelig, Zuckerrohr und Palmen ziehen sich bis an die Hänge, und die Küstenstraße bietet immer wieder weite Ausblicke. Ein Zwischenstopp lohnt sich in einem der einfachen Lokale, in denen es Grillfisch und Rumpunsch gibt, oder im nahen Andromeda Botanic Gardens, wo tropische Pflanzensammlungen terrassenförmig am Hang angelegt sind. Plane den Ausflug am besten mit dem Mietwagen oder einer Inselrundfahrt, dann kannst du unterwegs beliebig anhalten.

04 / 06

St. Nicholas Abbey

Im Norden der Insel, in der Gemeinde St. Peter, liegt eines der eindrucksvollsten historischen Anwesen der gesamten Karibik.

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St. Nicholas Abbey ist ein Herrenhaus im jakobinischen Stil und damit ein sehr seltenes Beispiel dieser Bauweise auf der westlichen Halbkugel – mit geschwungenen Ziergiebeln, Kaminen und dunklen Holzböden, die im Inneren noch die Atmosphäre einer alten Zuckerrohrplantage vermitteln. Bei einem Rundgang siehst du antike Möbel, Porzellan und Alltagsgegenstände früherer Bewohner; historische Filmaufnahmen zeigen das Leben auf der Plantage im frühen 20. Jahrhundert. Zum Anwesen gehören außerdem weitläufige Gärten mit Mahagonibäumen, ein kleiner Wasserlauf sowie die Reste der alten Zuckerverarbeitung. Bis heute wird hier Zuckerrohr gepresst und Rum destilliert – die Destillerie kann besichtigt werden, und im Anschluss lässt sich der auf dem Gut gereifte Rum verkosten und kaufen. Ein besonderes Erlebnis ist die historische Dampfmühle, die an bestimmten Tagen in Betrieb gesetzt wird. Wer mag, kombiniert den Besuch mit einer Fahrt auf der schmalspurigen Heritage Railway, die vom Gelände aus zu einem Aussichtspunkt über die Nordküste führt. Für den Besuch solltest du zwei bis drei Stunden einplanen, gern in Kombination mit dem nahegelegenen Norden der Insel.

05 / 06

Animal Flower Cave am North Point

Ganz im Norden, in der Gemeinde St. Lucy, endet Barbados an einer schroffen Klippenkante über dem Atlantik – und genau dort liegt die Animal Flower Cave.

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Über eine in den Fels gehauene Treppe steigst du in eine Meereshöhle hinab, deren Öffnungen wie Fenster auf das aufgewühlte Wasser hinausblicken. Ihren Namen verdankt die Höhle den Seeanemonen, die sich in den Felsbecken festsetzen und ihre Fangarme wie Blütenblätter ausbreiten. Je nach Wellengang und Gezeiten kannst du in einem der natürlichen Pools baden, während draußen die Brandung gegen den Fels schlägt und die Gischt bis in die Höhle stäubt. Der Boden ist rutschig und uneben, feste Schuhe sind deshalb Pflicht, und bei starkem Seegang bleibt die Höhle aus Sicherheitsgründen geschlossen – ein kurzer Anruf oder Blick auf die aktuellen Hinweise lohnt sich vor der Anfahrt. Oben auf der Klippe liegt ein einfaches Restaurant mit Terrasse, von der aus du weit über das offene Meer schaust; zwischen Januar und März werden von hier gelegentlich Buckelwale gesichtet. Die Fahrt in den dünn besiedelten Norden führt durch Zuckerrohrfelder und kleine Dörfer und ist ein schöner Kontrast zu den belebten Küstenorten im Süden und Westen.

06 / 06

Oistins Fish Fry in Christ Church

Oistins ist ein traditionsreicher Fischerort an der Südküste und der Ort, an dem du dem Alltagsleben der Bajans am nächsten kommst.

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Tagsüber landen hier die Boote an, im Fischmarkt wird filetiert und verkauft, und es riecht nach Salzwasser und Eis. Am Abend, ganz besonders freitags, verwandelt sich das Areal am Bay Garden in eine riesige Freiluftküche: Dutzende Stände stellen Grills auf, Musik läuft aus großen Boxen, und Einheimische wie Urlauber sitzen an langen Tischen dicht beieinander. Auf den Teller kommen frisch gegrillter Mahi-Mahi, Marlin, Snapper, Hummer sowie der berühmte Flying Fish, dazu Macaroni Pie, gebratene Kochbananen, Reis mit Erbsen, Süßkartoffeln und Salat. Wer Neues probieren möchte, bestellt Cou-Cou aus Maismehl und Okra, das Nationalgericht der Insel. Getrunken wird lokales Bier oder Rumpunsch, und im Laufe des Abends wird getanzt, während Souvenirstände und kleine Handwerksläden geöffnet bleiben. Die Atmosphäre ist unkompliziert und familiär, die Preise sind moderat und du zahlst meist bar. Von den Hotelorten in Christ Church, etwa rund um Worthing, Hastings oder das St. Lawrence Gap, erreichst du Oistins bequem mit dem Taxi oder den bunten Kleinbussen, die entlang der Südküste verkehren.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Dezember bis Mai

Die ideale Reisezeit für Barbados liegt in der Trockenzeit von Dezember bis Mai. Dann fällt kaum Regen, die Luftfeuchtigkeit ist angenehm, der Passatwind sorgt für Abkühlung und die Sonne scheint zuverlässig – perfekt für Strandtage an der West- und Südküste sowie für Ausflüge ins Inselinnere. Februar und März gelten als besonders beständig; rund um Weihnachten und Neujahr ist die Insel gut gebucht, entsprechend höher liegen die Preise. Von Juni bis November herrscht Regenzeit, die zugleich mit der atlantischen Hurrikansaison zusammenfällt. Barbados liegt allerdings weit östlich der klassischen Zugbahnen, und Niederschläge fallen meist als kurze, kräftige Schauer, auf die schnell wieder Sonne folgt. Wer flexibel ist und günstigere Preise sucht, findet in dieser Zeit gute Angebote. Ein Geheimtipp ist der Zeitraum von Mitte April bis Anfang Juni, wenn die Trockenzeit ausklingt, das Meer besonders warm ist und deutlich weniger Gäste auf der Insel sind. Kulturell interessant wird es Anfang August zum Crop-Over-Finale, dem größten Fest des Jahres. Surfer zieht es dagegen eher in die Wintermonate an die Ostküste, wenn die atlantische Dünung am zuverlässigsten läuft.

Frühling

März bis Mai gehören zu den schönsten Monaten des Jahres.

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Die Tageswerte liegen bei rund 29 bis 30 Grad, nachts kühlt es auf angenehme 22 bis 24 Grad ab. Es ist die trockenste Phase des Jahres mit sehr vielen Sonnenstunden, geringer Schwüle und stetigem Passatwind, der die Hitze erträglich macht. Regen fällt nur selten und meist als kurzer Schauer. Das Meer erreicht etwa 27 bis 28 Grad und ist an der Westküste besonders ruhig – ideal zum Schwimmen, Schnorcheln und für Bootstouren. Gegen Mai nehmen Luftfeuchtigkeit und Schauerneigung langsam zu.

Sommer

Von Juni bis August wird es mit 30 bis 31 Grad am Tag und selten unter 25 Grad in der Nacht spürbar wärmer und schwüler.

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Die Regenzeit hat begonnen, doch typisch sind kurze, heftige Schauer oder ein kräftiges Gewitter am Nachmittag, nach denen die Sonne rasch zurückkehrt – Dauerregen über Tage ist die Ausnahme. Das Meer erwärmt sich auf etwa 28 bis 29 Grad und fühlt sich fast wie ein Bad an. Der UV-Index ist hoch, Sonnenschutz und viel Trinken sind Pflicht. Diese Monate zählen zur atlantischen Hurrikansaison, direkte Auswirkungen auf Barbados sind jedoch selten.

Herbst

September bis November ist die feuchteste Zeit des Jahres.

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Die Temperaturen bleiben tropisch konstant bei 29 bis 31 Grad tagsüber und 24 bis 25 Grad nachts, die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Wolkenbildung nimmt zu. Schauer fallen häufiger und ergiebiger aus, halten aber meist nur kurz an, sodass zwischen den Regenphasen viele sonnige Abschnitte bleiben. Die Insel zeigt sich in dieser Zeit besonders grün. Das Meerwasser ist mit rund 29 Grad am wärmsten. Im November lässt der Regen deutlich nach und die Trockenzeit kündigt sich an – eine preislich attraktive Phase mit wenig Betrieb.

Winter

Dezember bis Februar ist Hochsaison auf Barbados.

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Die Tagestemperaturen liegen bei angenehmen 28 bis 29 Grad, nachts sind es frische 21 bis 23 Grad, und der Passatwind weht kräftiger als im Rest des Jahres. Es ist die trockenste und sonnigste Zeit mit klarer Luft und blauem Himmel; kurze Schauer ziehen schnell durch. Das Meer bleibt mit etwa 27 Grad wunderbar badewarm. An der Ostküste rollt die Atlantikdünung heran, was Surfer anzieht, während die Westküste geschützt und ruhig bleibt. Zwischen Januar und März sind gelegentlich Buckelwale vor der Küste zu sehen.

Unterwegs

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