Chalkida und der Euripos
Die Inselhauptstadt Chalkida liegt an der engsten Stelle zwischen Euböa und dem griechischen Festland – und genau dort passiert das Phänomen, für das die Stadt berühmt ist.
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Im schmalen Kanal des Euripos wechselt die Strömung in regelmäßigen Abständen ihre Richtung und schießt dann mit hoher Geschwindigkeit durch die Engstelle, so dass das Wasser aussieht wie ein Fluss mit Stromschnellen. Schon antike Gelehrte rätselten über diese Launen des Meeres, und auch heute stehen abends Einheimische wie Gäste an der Brüstung und schauen einfach zu. Über den Kanal führt eine Brücke, die für die Schiffsdurchfahrt beiseitegeschoben wird – ein kleines Spektakel für sich. Rund um den Kanal hat Chalkida eine überraschend städtische Seite: eine lange Uferpromenade mit Cafés und Fischtavernen, in denen du zum Sonnenuntergang sitzen kannst, Einkaufsstraßen, eine Markthalle, ein archäologisches Museum und das osmanisch geprägte Viertel Kastro mit alter Moschee und Kirche in Sichtweite voneinander. Dazu kommen Stadtstrände, an denen du nach dem Bummel direkt ins Wasser steigen kannst. Chalkida ist damit der praktischste Ausgangspunkt der Insel: Du wohnst zentral, hast abends Leben um dich herum und erreichst von hier aus sowohl die Badeorte im Süden als auch die Bergdörfer im Inselinneren.
