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Griechenland · Festland

Athen & Umgebung

Athen, die Stadt, in der Antike und Alltag untrennbar ineinandergreifen, unterscheidet sich grundlegend von allen anderen griechischen Zielen: Hier wartet kein verschlafener Inselhafen, sondern eine lebendige Millionenstadt, über deren Dächern ein rund 2500 Jahre alter Tempelberg thront. Die Akropolis begleitet dich fast überall – vom Taverneninnenhof in der Plaka, von der Dachterrasse deines Hotels, aus dem Zug kommend.

Wissenswertes über Athen & Umgebung

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit April bis Juni sowie September und Oktober
Flugzeit ab Frankfurt ca. 2,5 Stunden
Highlights
  • Akropolis über den Dächern
  • Badebuchten der Apollo-Küste
  • Tavernen in der Plaka
  • Fährhafen Piräus vor der Tür
Überblick

Über Athen & Umgebung

Denn Athen endet nicht am Stadtrand. Südlich schließt die Athener Riviera an, die sogenannte Apollo-Küste mit Alimos, Elliniko, Glyfada und Vouliagmeni – Strandbäder, Segelboote, Fischtavernen und Bars direkt am Wasser. Im Westen liegt Piräus, der große Fährhafen, von dem aus die Schiffe zu den Inseln der Ägäis ablegen. Nördlich reihen sich die grünen, gepflegten Vororte Kifisia, Nea Erythrea und Maroussi aneinander, und an der Ostküste Attikas folgen Nea Makri, Mati, Agioi Apostoli und Marathon, wo das Meer flacher und der Rhythmus ruhiger wird. Wer es noch stiller mag, findet in Kineta an der Küste Richtung Korinth einen unaufgeregten Badeort.

Weiterlesen: Athen & Umgebung entdecken

Was deine Athen Reise so besonders macht, ist dieser ständige Wechsel der Tempi. Vormittags stehst du zwischen Marmorsäulen und Ausgrabungen, mittags sitzt du bei Souvlaki, gefüllten Weinblättern und einem Glas Ouzo im Schatten, nachmittags springst du ins Meer, und abends füllen sich die Gassen von Monastiraki und Psyrri mit Musik, Grillrauch und Menschen, die keine Eile haben. Griechische Gastfreundschaft ist hier kein Werbeversprechen, sondern spürbarer Alltag – vom Familienbetrieb bis zum Stadthotel.

Praktisch ist Athen dabei ausgesprochen unkompliziert. Metro und Straßenbahn bringen dich vom Zentrum an die Küste und zum Hafen, Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander und lassen sich zu Fuß verbinden. Vom Syntagma-Platz bis zur Akropolis brauchst du nur wenige Minuten Fußweg. Die Unterkünfte reichen von zentralen Häusern wie dem Cosmopolit Athens Hotel oder Athens Choice über hafennahe Adressen wie The Park Hotel Piraeus bis zu ruhigeren Häusern im Umland – du entscheidest, ob du morgens die Stadt oder das Meer vor der Tür haben möchtest.

Am schönsten ist Athen im Frühling und im Herbst, wenn die Sonne mild bleibt, die Ausgrabungsstätten nicht überfüllt sind und das Meer trotzdem angenehm warm ist. Aber auch im Winter hat die Stadt ihren Reiz: leere Museen, klare Luft, Sicht bis zum Saronischen Golf und Preise, die deutlich freundlicher ausfallen. Athen ist damit eines der wenigen Ziele Griechenlands, das dich das ganze Jahr über trägt – als Städtetrip, als Badeurlaub oder als beides zugleich.

Anreise

Lage & Anreise

In 2,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 2,5 Stunden bist du da!

Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Akropolis mit Parthenon

Der Burgberg über Athen ist das Wahrzeichen der Stadt und einer der bedeutendsten Orte der abendländischen Geschichte.

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Über die monumentale Torhalle der Propyläen betrittst du das Plateau, links erhebt sich der zierliche Tempel der Athena Nike, und dann steht er vor dir: der Parthenon, aus weißem Marmor errichtet, mit seinen kannelierten dorischen Säulen und den fein berechneten Krümmungen, die ihn optisch perfekt erscheinen lassen. Gegenüber findest du das Erechtheion mit der berühmten Korenhalle, deren Frauenfiguren das Dach tragen. Am Südhang schließen sich das Dionysostheater, die Geburtsstätte der griechischen Tragödie, und das Odeon des Herodes Atticus an, in dem bis heute Konzerte und Aufführungen stattfinden. Plane genügend Zeit ein, der Aufstieg erfolgt über Marmorstufen, die glatt poliert sind, und Schatten gibt es oben kaum. Am angenehmsten ist der frühe Morgen direkt zur Öffnung oder die letzte Stunde vor Sonnenuntergang, wenn der Stein warm leuchtet und die Stadt unter dir langsam ins Abendlicht taucht. Der Blick reicht über das Häusermeer bis zu den Bergen und, bei klarer Luft, hinunter zum Meer. Feste Schuhe, Wasser und eine Kopfbedeckung solltest du unbedingt dabeihaben.

02 / 06

Akropolis-Museum

Am Fuß des Burgbergs steht das moderne Museum, das die Funde der Akropolis zeigt – und das allein durch seine Architektur beeindruckt.

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Der Bau ist über einer antiken Wohnsiedlung errichtet, die du durch Glasböden unter deinen Füßen sehen kannst, noch bevor du die erste Vitrine erreichst. Im Inneren führt der Weg chronologisch nach oben: archaische Skulpturen mit ihrem rätselhaften Lächeln, Weihgaben, Alltagsgegenstände und schließlich die Karyatiden, die Originale der Frauenfiguren vom Erechtheion, die hier vor Wind und Abgasen geschützt stehen. Das Herzstück ist der oberste Saal, der exakt die Maße und die Ausrichtung des Parthenon aufnimmt. Der Fries ist dort in Originalgröße angeordnet, sodass du den Prozessionszug so ablaufen kannst, wie er einst am Tempel zu sehen war – und durch die Glaswände blickst du dabei direkt auf das Bauwerk selbst. Diese Verbindung von Ausstellung und echtem Original in Sichtweite gibt es kaum ein zweites Mal. Das Museumscafé auf der Terrasse ist einer der schönsten Pausenorte der Stadt, mit Akropolisblick und moderaten Preisen. Ein Besuch lohnt sich besonders nach dem Gang über den Burgberg, weil sich dann viele Details erst richtig erschließen.

03 / 06

Plaka und Monastiraki

Die Altstadtviertel am Nordhang der Akropolis sind das lebendige Gegenstück zu den antiken Ruinen darüber.

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In der Plaka führen enge, oft autofreie Gassen zwischen neoklassizistischen Häusern hindurch, Bougainvillea wächst über Balkone, kleine Tavernen stellen ihre Tische einfach auf die Treppenstufen. Mitten darin liegt Anafiotika, ein winziges Viertel mit weiß gekalkten Häusern und blauen Türen, das von Bauleuten der Kykladeninsel Anafi angelegt wurde und tatsächlich wirkt, als hätte jemand ein Stück Insel in die Großstadt gesetzt. Wenige Minuten weiter beginnt Monastiraki mit seinem berühmten Flohmarkt: Antiquitäten, Schallplatten, Leder, Kunsthandwerk und viel Trödel, dazwischen Läden mit Gewürzen und Oliven. Am Platz selbst stehen die Reste der Hadriansbibliothek und die alte Kirche, und von den Dachbars ringsum hast du einen der besten Akropolisblicke der Stadt, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Tempel angestrahlt wird. Abends verschmelzen beide Viertel zu einem einzigen langen Bummel aus Grillduft, Rembetiko-Musik und vollen Terrassen. Handeln gehört auf dem Markt dazu, und ein Blick auf die Preise vor dem Bestellen lohnt sich in den touristischsten Ecken.

04 / 06

Panathinaiko-Stadion

Das Kallimarmaro, das Stadion aus weißem Marmor, ist eines der ungewöhnlichsten Bauwerke Athens und liegt gut erreichbar zwischen dem Nationalgarten und dem Viertel Pangrati.

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Die hufeisenförmige Anlage folgt einem antiken Vorbild an gleicher Stelle und wurde im 19. Jahrhundert vollständig in Marmor wiederaufgebaut. Hier fanden 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt, und noch heute endet der Athen-Marathon in diesem Rund – jener Lauf, der seinen Namen dem Ort Marathon im Osten Attikas verdankt. Du kannst die steilen Sitzreihen hinaufsteigen, dich auf die Marmorstufen setzen und die Dimension auf dich wirken lassen: Zehntausende Plätze, eine enge Laufbahn mit scharfen Kurven, dahinter der Hügel mit Pinien. Ein kleiner Rundgang führt zu den Ehrenthronen, durch den Tunnel, den die Athleten nutzen, und zu einer Ausstellung mit Fackeln und Plakaten früherer Olympischer Spiele. Der Audioguide ist im Ticket enthalten und erzählt die Geschichte kompakt. Von oben hast du einen weiten Blick über die Stadt bis zur Akropolis. Der Besuch dauert selten länger als eine Stunde und lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den schattigen Nationalgarten und zum Syntagma-Platz verbinden.

05 / 06

Athener Riviera von Glyfada bis Vouliagmeni

Südlich der Innenstadt zieht sich die Apollo-Küste am Saronischen Golf entlang und macht Athen zu einer Metropole mit echtem Badeurlaub vor der Haustür.

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In Alimos und Elliniko beginnt die Reihe der Strandbäder, Glyfada ist der lebhafte Mittelpunkt mit Einkaufsstraßen, Cafés, Eisdielen und einer Promenade, auf der abends halb Athen unterwegs ist. Weiter südlich wird es exklusiver: Vouliagmeni überzeugt mit geschützten Buchten, Pinien bis ans Wasser und ausgesprochen klarem, türkis schimmerndem Meer. Eine Besonderheit ist der See von Vouliagmeni, ein von Felswänden gerahmtes Thermalgewässer, das über unterirdische Zuflüsse mit dem Meer verbunden ist und ganzjährig angenehm warm bleibt – Baden ist dort mit Liegen und Sonnenschirmen möglich. Entlang der Küste wechseln sich kostenfreie Abschnitte mit organisierten Strandbädern ab, dazu kommen Segel- und Yachthäfen, Fischtavernen und Bars, die bis in die Nacht geöffnet haben. Erreichbar ist die Riviera bequem mit der Straßenbahn ab dem Zentrum, was Ausflüge auch ohne Mietwagen einfach macht. Für viele Gäste ist genau diese Kombination der Grund, Athen statt einer Insel zu wählen.

06 / 06

Hafen von Piräus

Der größte Passagierhafen Griechenlands ist weit mehr als eine Durchgangsstation.

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Von den Anlegern legen täglich Fähren und Schnellboote zu den Inseln der Ägäis ab, und schon das Beobachten dieses Betriebs – die riesigen Rampen, die Rufe der Besatzungen, die Autoschlangen, die im Bauch der Schiffe verschwinden – hat etwas Mitreißendes. Wenn du deinen Athen Urlaub mit einem Inselbesuch kombinieren möchtest, startest du hier; die Metro bringt dich direkt aus der Innenstadt an den Hafen. Piräus selbst lohnt aber auch ohne Überfahrt. Rund um Mikrolimano, den kleinen Yacht- und Fischereihafen, reihen sich Fischtavernen dicht an dicht, die Tische stehen fast im Wasser, und auf den Tellern landen frischer Oktopus, Sardinen und gegrillter Fisch. Oberhalb liegt der Hügel von Kastella mit gepflegten Villen, engen Treppengassen und einem weiten Blick über den Golf, besonders schön zum Sonnenuntergang. Dazu kommen die Markthallen und Einkaufsstraßen im Zentrum, in denen der Alltag der Hafenstadt sichtbar wird. Wer früh am Morgen anreist oder spät abends zurückkommt, findet mit Häusern wie The Park Hotel Piraeus praktische Unterkünfte in unmittelbarer Nähe der Anleger.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

April bis Juni sowie September und Oktober

Die angenehmste Zeit für einen Athen Urlaub sind Frühling und Frühherbst. Von April bis Anfang Juni ist es mit rund 20 bis 28 Grad warm, aber noch nicht drückend – ideal für Akropolis, Museen und lange Spaziergänge, dazu blüht Attika und die Luft ist klar. Ab Ende Mai kannst du an der Apollo-Küste bereits gut baden. September und Oktober gelten als die beste Kombination überhaupt: Die größte Hitze ist vorbei, das Meer hat mit rund 23 bis 25 Grad seine höchste Temperatur des Jahres, und die Besucherströme werden spürbar dünner. Juli und August sind reine Badezeit – dann liegt die Stadt oft bei über 33 Grad, Sightseeing verlegst du besser auf den frühen Morgen oder den Abend, und Unterkünfte an der Küste in Glyfada, Vouliagmeni oder Nea Makri sind klar im Vorteil. Von November bis März ist Athen ein günstiges, ruhiges Städteziel mit milden Tagen, kurzen Warteschlangen an den Ausgrabungsstätten und deutlich niedrigeren Preisen; nur auf Baden solltest du dann verzichten.

Frühling

Von März bis Mai steigen die Tageswerte von rund 16 Grad auf angenehme 25 bis 27 Grad, nachts bleibt es mit 8 bis 15 Grad frisch.

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Die Regentage werden schnell weniger, die Sonne scheint bereits sieben bis zehn Stunden täglich, und die Luft ist klar genug für weite Blicke von der Akropolis bis zum Meer. Das Wasser ist im März und April mit etwa 16 Grad noch kühl, erreicht Ende Mai aber rund 20 Grad. Perfekte Bedingungen für Besichtigungen, ohne dass die Hitze zur Belastung wird. Eine leichte Jacke für die Abende gehört ins Gepäck.

Sommer

Juni bis August sind heiß und ausgesprochen trocken.

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Die Höchstwerte liegen im Juli und August meist zwischen 33 und 36 Grad, Hitzewellen mit über 38 Grad sind möglich, und auch nachts kühlt es in der Stadt selten unter 23 Grad ab. Regen fällt so gut wie nicht, dafür scheint die Sonne bis zu zwölf Stunden am Tag. An der Küste sorgt der Meltemi-Wind für spürbare Erleichterung, das Meer erwärmt sich auf 24 bis 26 Grad. Besichtigungen legst du am besten in die frühen Morgenstunden, mittags gehört die Zeit dem Schatten, dem Strand oder einer langen Pause.

Herbst

Der September ist mit rund 29 bis 31 Grad noch hochsommerlich, im Oktober sinken die Werte auf angenehme 22 bis 25 Grad, im November auf etwa 18 Grad.

Mehr zum Herbst

Das Meer bleibt lange warm und liegt im September bei etwa 25 Grad, im Oktober noch bei rund 22 Grad – die beste Badezeit des Jahres. Ab Mitte Oktober nehmen Wolken und erste Regenschauer zu, die aber meist kurz ausfallen und von sonnigen Abschnitten abgelöst werden. Die Abende werden merklich kühler, sodass sich lange Kleidung empfiehlt. Insgesamt eine sehr ausgeglichene, entspannte Reisezeit.

Winter

Von Dezember bis Februar bleibt Athen mild.

Mehr zum Winter

Tagsüber werden meist 12 bis 15 Grad erreicht, nachts kühlt es auf 5 bis 8 Grad ab, Frost ist in der Stadt selten und Schnee eine Ausnahme, die höchstens die umliegenden Berge betrifft. Es ist die niederschlagsreichste Zeit des Jahres mit regelmäßigen Regentagen, dazwischen aber auch vielen strahlend klaren, sonnigen Tagen mit ausgezeichneter Fernsicht. Zum Baden ist das Meer mit rund 15 bis 16 Grad zu kühl. Für Kultur, Museen und Stadtbummel ohne Gedränge sind diese Monate dagegen ideal – warme Zwischenschicht und Regenschutz einpacken.

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