Vallée de Mai auf Praslin
Das Vallée de Mai im Herzen von Praslin ist UNESCO-Weltnaturerbe und der wohl außergewöhnlichste Wald, den du auf einer Insel dieser Größe finden kannst.
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Auf gut angelegten Pfaden gehst du durch einen Palmenwald, der weitgehend so geblieben ist, wie er vor der Besiedlung der Seychellen war. Der Star ist die Coco de Mer, eine Palme, die ausschließlich auf Praslin und der Nachbarinsel Curieuse natürlich vorkommt und den größten Samen der gesamten Pflanzenwelt hervorbringt – ein zweigelapptes Gebilde von beeindruckendem Gewicht, das früher legendenumwoben an fernen Küsten angeschwemmt wurde. Über dir schließen sich riesige Wedel zu einem Dach, das Licht wird grünlich, und bei Wind rauscht es über dir wie Regen. Mit etwas Geduld entdeckst du den Schwarzen Papagei, den seltenen Nationalvogel der Seychellen, der hier eines seiner letzten Rückzugsgebiete hat. Dazu kommen endemische Geckos, Chamäleons und Schnecken. Die Rundwege sind unterschiedlich lang und auch ohne Wanderausrüstung machbar, festes Schuhwerk und Wasser solltest du trotzdem dabeihaben. Am besten kommst du früh am Morgen, wenn es kühler und ruhiger ist und die Vögel aktiv sind. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Strandnachmittag an der Anse Volbert oder der Anse Kerlan verbinden.
