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Kroatien · Istrien

Istrien

Istrien, die herzförmige Halbinsel ganz im Norden der Adria, ist das grünste und zugleich italienischste Stück Kroatiens – und damit anders als jede andere Küstenregion des Landes. Statt kahler Inselfelsen erwarten dich dichte Pinien- und Eichenwälder, rote Erde, Weinberge und Olivenhaine, die bis an die Steilküste reichen.

Wissenswertes über Istrien

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Mai bis Oktober, ideal Juni und September
Flugzeit ab Frankfurt ca. 1,5 Stunden
Highlights
  • Römisches Amphitheater in Pula
  • Trüffelwälder im Mirnatal
  • Venezianische Hafenstädtchen
  • Pinienwälder bis ans Wasser
Überblick

Über Istrien

Die Küste ist abwechslungsreich wie kaum eine zweite: An der Westküste rund um Poreč, Vrsar und Funtana reihen sich flach abfallende Kies- und Felsplateaus, Lagunen und weitläufige Ferienanlagen aneinander, viele davon eingebettet in schattige Pinienwälder direkt am Wasser. Umag und Novigrad im Norden punkten mit langen Uferpromenaden und Sportangeboten, Medulin und Banjole ganz im Süden mit flachen Buchten, die Familien mit kleinen Kindern entgegenkommen. Rabac wiederum liegt spektakulär zwischen bewaldeten Hängen und türkisblauem Wasser. Wer lieber campt oder in Apartments wohnt, findet in Tar-Vabriga und rund um Vrsar einige der größten und bestausgestatteten Anlagen der Adria.

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Nur wenige Kilometer landeinwärts wird es still. Auf den Hügeln des Landesinneren thronen mittelalterliche Städtchen wie Motovun, Grožnjan, Oprtalj oder Buje über Weinbergen und dem Mirnatal. Hier wächst in den Eichenwäldern der weiße Trüffel, hier keltern kleine Familienbetriebe Malvazija und Teran, und hier kannst du auf schmalen Straßen von Weingut zu Ölmühle fahren, ohne je in Eile zu geraten. Diese Mischung macht eine Istrien Reise so vielseitig: vormittags baden, nachmittags durch eine Gassenstadt bummeln, abends bei einem Glas Wein über die Hügel schauen.

Begrenzt wird die Halbinsel im Osten vom Učka-Gebirge, das zugleich die Grenze zur benachbarten Kvarner Bucht bildet – dahinter liegen mit Opatija und Lovran die alten Habsburger Kurorte, die sich gut als Ausflug oder als Kombination mit einem Istrien-Aufenthalt anbieten, auch wenn sie streng genommen nicht mehr zu Istrien gehören. Dazu kommt die gute Erreichbarkeit: Istrien ist von Mitteleuropa aus bequem mit dem Auto zu erreichen, und die kurzen Wege innerhalb der Halbinsel bedeuten, dass du von deinem Hotel aus schnell am Amphitheater von Pula, im Nationalpark Brijuni oder in einem Trüffeldorf stehst. Genau diese Kombination aus Meer, Geschichte, Wald und Genuss macht Istrien zu einem Ziel, das man selten nur einmal besucht.

Anreise

Lage & Anreise

In 1,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 1,5 Stunden bist du da!

Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Arena von Pula

Das Amphitheater aus römischer Kaiserzeit ist das Wahrzeichen Istriens und eines der besterhaltenen Bauwerke seiner Art weltweit.

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Anders als bei vielen anderen antiken Arenen steht der komplette äußere Mauerring mit seinen drei übereinanderliegenden Etagen noch, aufgemauert aus hellem istrischem Kalkstein und über 30 Meter hoch. Wer davorsteht, begreift sofort, warum die Römer Pula zu einer ihrer wichtigsten Städte an der Adria machten. Im Inneren wirkt der Bau erstaunlich intakt: Die ovale Kampffläche ist frei zugänglich, die Ränge sind teilweise rekonstruiert, und in den unterirdischen Gewölben, in denen einst Tiere und Ausrüstung untergebracht waren, ist heute eine Ausstellung zur antiken Oliven- und Weinproduktion Istriens eingerichtet, mit originalen Amphoren und Pressen. Die Arena ist kein Museumsstück hinter Absperrungen, sondern lebendige Bühne: Im Sommer finden hier Konzerte, Opernabende und das traditionsreiche Filmfestival von Pula statt, bei denen mehrere Tausend Zuschauer unter freiem Himmel sitzen. Rund um die Arena lohnt der Weg weiter in die Altstadt, wo mit dem Augustustempel am Forum und dem Sergierbogen weitere römische Bauten mitten im Alltagsleben der Stadt stehen. Am schönsten ist der Besuch früh am Morgen oder in den Abendstunden, wenn die Steinmauern warm leuchten und die Hitze nachlässt.

02 / 06

Altstadt von Rovinj mit der Kirche der heiligen Euphemia

Rovinj ist der Postkartenort Istriens – und das völlig zu Recht.

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Die Altstadt drängt sich auf einer ehemaligen Insel, die erst später mit dem Festland verbunden wurde, so dicht zusammen, dass die pastellfarbenen Häuser direkt aus dem Meer zu wachsen scheinen. Über allem thront der Glockenturm der Kirche der heiligen Euphemia, dessen Vorbild der Campanile von San Marco in Venedig war; wer die Holztreppen hinaufsteigt, wird mit einem weiten Blick über die Dächer, den Hafen und die vorgelagerten Inseln belohnt. In der Altstadt selbst führt die steile, glattgetretene Kopfsteinpflastergasse Grisia bergauf, gesäumt von Ateliers und Galerien – Rovinj ist seit Jahrzehnten ein Künstlerort. Unten am Wasser liegen Fischerboote, Cafés und Restaurants dicht an dicht, dahinter erinnert der Balbi-Bogen an die venezianische Zeit. Wer baden möchte, geht nach Süden in den bewaldeten Naturpark Zlatni rt, das Goldene Kap, mit Kiesbuchten unter Pinien und Zypressen, oder setzt mit dem Boot auf die Insel Sveta Katarina beziehungsweise auf Crveni otok über. Besonders stimmungsvoll ist der Sonnenuntergang, wenn sich die Silhouette der Altstadt und der Kirchturm im ruhigen Wasser des Hafenbeckens spiegeln.

03 / 06

Euphrasius-Basilika in Poreč

Mitten in der Altstadt von Poreč liegt eines der bedeutendsten frühchristlichen Bauwerke des Mittelmeerraums, seit Langem als UNESCO-Welterbe geschützt.

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Von außen wirkt der Komplex fast zurückhaltend, doch im Inneren funkeln in der Apsis byzantinische Goldmosaike, die zu den schönsten außerhalb Ravennas zählen: Maria mit dem Kind, Heilige, Engel und Bischof Euphrasius selbst, gesetzt aus Glas- und Perlmuttsteinchen auf goldenem Grund, die je nach Lichteinfall unterschiedlich schimmern. Zum Ensemble gehören nicht nur die Basilika, sondern auch das Atrium mit seinen Säulengängen, das achteckige Baptisterium, das Bischofspalais mit einer Sammlung sakraler Kunst und Steinfragmente sowie Bodenmosaike älterer Vorgängerbauten, die unter Glas sichtbar gemacht wurden. Wer den Glockenturm besteigt, blickt über die roten Ziegeldächer, das Hafenbecken und hinaus auf die Inseln vor der Küste. Die Basilika liegt an einem der wenigen erhaltenen antiken Straßenraster Istriens: Poreč wurde als römische Stadt gegründet, und der Verlauf von Dekumanus und Kardo prägt die Altstadt bis heute, ebenso wie der Platz Marafor mit den Resten der römischen Tempel. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Bummel durch die Gassen und einem Kaffee an der Uferpromenade verbinden.

04 / 06

Motovun und das Mirnatal

Hoch über dem Mirnatal liegt Motovun wie ein Adlerhorst auf einem Hügel – das bekannteste der istrischen Bergstädtchen und ein Sinnbild für das grüne Landesinnere.

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Der Ort wird von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umschlossen, auf der ein Rundweg entlangführt: Von dort blickst du über Weinberge, Terrassen, den Flusslauf der Mirna und den ausgedehnten Wald im Talgrund, der Istrien seinen kulinarischen Weltruf verschafft hat. In diesen Eichenwäldern werden mit Hunden Trüffel gesucht – im Herbst der begehrte weiße Trüffel, über das Jahr verteilt verschiedene schwarze Sorten. Entsprechend stehen in den Restaurants des Ortes hausgemachte Fuži und Pljukanci mit Trüffelhobel auf der Karte, dazu istrische Malvazija aus den umliegenden Weingütern. Autos bleiben unten oder auf halber Höhe stehen, den Rest geht man zu Fuß bergauf durch ein steinernes Stadttor. Im Sommer verwandelt das Motovun Film Festival die kleinen Plätze in Freiluftkinos. Von Motovun aus lohnt eine Runde über die Nachbarorte: das Künstlerstädtchen Grožnjan, das ruhige Oprtalj, die Trüffelhochburg Buzet und Buje mit seinen Weinkellern. Für viele Gäste ist genau dieser Kontrast zwischen Küste und Hügelland das eigentliche Istrien-Erlebnis.

05 / 06

Nationalpark Brijuni

Vor der Küste bei Fažana, nördlich von Pula, liegt die Inselgruppe der Brijuni, die als Nationalpark geschützt ist.

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Erreichbar sind die Inseln ausschließlich per Boot, meist mit dem offiziellen Transfer vom Hafen in Fažana aus, und schon die kurze Überfahrt über das flache, klare Wasser ist ein Erlebnis. Auf der Hauptinsel Veli Brijun wirkt alles wie ein sorgfältig gepflegter Park: weite Rasenflächen, uralte Olivenbäume, Zedern und Pinien, Rehe und Mufflons, die zwischen den Bäumen grasen. Eine kleine Bimmelbahn bringt Besucher über die Insel, alternativ lassen sich Fahrräder oder Elektrofahrzeuge mieten – Privatautos sind nicht zugelassen, was die Ruhe der Anlage ausmacht. Zu den Höhepunkten gehören der Safaripark mit Tieren, die einst als Staatsgeschenke hierherkamen, die Reste einer römischen Villa in der Bucht von Verige, byzantinische Ruinen sowie die Ausstellungen zur Zeit, als die Inseln als Sommerresidenz des jugoslawischen Staatschefs Tito internationalen Besuch empfingen. Auch geologisch sind die Brijuni bemerkenswert: An mehreren Stellen der Küste sind versteinerte Dinosaurierspuren im Kalkstein erhalten. Für den Besuch solltest du einen halben bis ganzen Tag einplanen und feste Schuhe mitnehmen.

06 / 06

Kap Kamenjak bei Premantura

Ganz im Süden der Halbinsel, südlich von Medulin und Banjole, läuft Istrien in einer schmalen, unbebauten Landzunge aus: Kap Kamenjak, ein geschützter Landschaftspark und eines der letzten großen Stücke wilder Küste an der oberen Adria.

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Statt Hotels und Promenaden gibt es hier Macchia, Wacholder, salzresistente Gräser und rund um die Landspitze eine tief zerklüftete Karstküste mit unzähligen kleinen Buchten, Felsplatten und Steilkanten, von denen Mutige ins glasklare Wasser springen. Erschlossen ist das Gebiet über staubige Schotterpisten, auf denen man langsam fahren muss; viele Gäste kommen deshalb lieber mit dem Fahrrad, für Autos wird an der Zufahrt eine Gebühr erhoben. Schatten ist rar, Sonnenschutz, Wasser und Badeschuhe gehören ins Gepäck, denn ins Meer geht es fast überall über Fels. Berühmt ist Kamenjak auch bei Naturfreunden: Auf dem Areal wachsen zahlreiche Orchideenarten, und an der Küste sind versteinerte Dinosaurierspuren dokumentiert. Kultstatus hat die rustikale Safari-Bar im Inneren des Parks, die aus Treibholz und Palmwedeln zusammengebaut wirkt. Wer den Kontrast sucht, kombiniert einen Vormittag am wilden Kap mit einem Nachmittag in den flachen, familienfreundlichen Buchten von Medulin – beides liegt nah beieinander.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Mai bis Oktober, ideal Juni und September

Die klassische Badesaison in Istrien reicht von Mai bis Oktober. Am angenehmsten sind Juni und September: Das Meer hat dann bereits beziehungsweise noch angenehme Badetemperaturen, die Tage sind lang und warm, aber die drückende Hitze und der große Andrang der Hochsaison fehlen. Juli und August sind die heißesten und vollsten Monate – perfekt für einen reinen Strandurlaub mit Kindern und für Badeurlauber, die verlässliches Sonnenwetter suchen, weniger geeignet für ausgedehnte Wanderungen oder Städtetouren am Nachmittag. Mai ist ideal für Radfahrer, Wanderer und alle, die das grüne Landesinnere erkunden möchten, denn die Natur steht in voller Blüte und die Hügelstädtchen sind noch ruhig. Der Oktober gehört den Genießern: Dann beginnt die Trüffelsaison rund um Motovun und Buzet, die Weinlese ist eingebracht, und die Olivenernte startet. Für Sightseeing in Pula, Poreč und Rovinj eignen sich Frühjahr und Herbst am besten, da man die Altstädte und Sehenswürdigkeiten ohne Hitze und Warteschlangen erleben kann. In den Wintermonaten schließen viele Hotels, Restaurants und Ferienanlagen an der Küste, während die größeren Städte wie Pula, Poreč und Rovinj ganzjährig lebendig bleiben und sich für einen ruhigen Kurztrip anbieten.

Frühling

Im März liegen die Tageshöchstwerte meist bei 12 bis 15 Grad, im April bei etwa 17 bis 19 Grad und im Mai bereits bei 21 bis 24 Grad.

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Die Nächte bleiben im März und April mit 5 bis 10 Grad noch frisch, ein Pullover oder eine leichte Jacke gehören ins Gepäck. Der Frühling ist die grünste Zeit der Halbinsel: Das Landesinnere blüht, die Weinberge treiben aus, und die Luft riecht nach Macchia und Kräutern. Regenschauer sind vor allem im März und April möglich, sie ziehen aber meist rasch durch, und dazwischen gibt es viele klare, sonnige Tage. Das Meer ist im Frühjahr noch kühl – im Mai erreicht es je nach Witterung etwa 17 bis 19 Grad, sodass nur Abgehärtete längere Zeit im Wasser bleiben. Ideal ist die Jahreszeit für Wanderungen, Radtouren, Städtebesuche und Ausflüge zu den Hügelstädtchen, weil die Temperaturen angenehm und die Wege noch leer sind. Gelegentlich weht die kalte Bora aus dem Landesinneren und sorgt für klare Sicht bei spürbar niedrigeren Temperaturen.

Sommer

Von Juni bis August herrscht mediterranes Hochsommerwetter mit sehr viel Sonne und wenig Regen.

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Im Juni klettern die Tageswerte meist auf 26 bis 28 Grad, im Juli und August auf 28 bis 31 Grad, an Hitzetagen auch darüber. Die Nächte bleiben mild bei etwa 18 bis 21 Grad, an der Küste sorgt die Maestral genannte Seebrise am Nachmittag für angenehme Abkühlung – ein Grund, warum die istrische Westküste bei Seglern und Surfern beliebt ist. Das Meer erreicht im Juli und August Wassertemperaturen von rund 24 bis 26 Grad und ist damit auch für Kinder ideal. Niederschläge fallen selten und dann meist als kurze, kräftige Gewitter am späten Nachmittag, nach denen es rasch wieder aufklart. Im Landesinneren wird es tagsüber noch heißer als an der Küste, weshalb sich Ausflüge nach Motovun, Grožnjan oder in die Trüffeldörfer eher für den Vormittag oder den Abend anbieten. Sonnenschutz, Badeschuhe für die Kies- und Felsstrände und ausreichend Wasser sind im Hochsommer Pflicht.

Herbst

Der September gehört zu den schönsten Monaten in Istrien: Die Tagestemperaturen liegen noch bei 24 bis 27 Grad, das Meer ist mit rund 23 bis 24 Grad angenehm warm, und die Strände leeren sich spürbar.

Mehr zum Herbst

Im Oktober sinken die Höchstwerte auf etwa 19 bis 22 Grad, im November auf 13 bis 16 Grad. Gleichzeitig nehmen die Niederschläge deutlich zu – Oktober und November zählen zu den regenreichsten Monaten des Jahres, mit längeren Regenphasen zwischen weiterhin sehr milden, sonnigen Abschnitten. Der Herbst ist die Zeit der Genießer: Weinlese, Olivenernte und die Saison des weißen Trüffels rund um Motovun und Buzet prägen die Speisekarten und die Feste im Landesinneren. Die Wälder färben sich, die Luft wird klar, und Wanderungen sowie Radtouren sind wieder problemlos möglich. Wer im Oktober oder November reist, sollte wetterfeste Kleidung einpacken und beachten, dass viele Saisonbetriebe an der Küste ihren Betrieb einstellen.

Winter

Der istrische Winter ist mild, aber feucht und für Badeurlaub ungeeignet.

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Von Dezember bis Februar liegen die Tageshöchstwerte an der Küste meist bei 8 bis 12 Grad, nachts sinken sie auf 2 bis 5 Grad. Frost kommt an der Küste selten vor, Schnee ist dort die Ausnahme, im höher gelegenen Landesinneren und am Učka-Gebirge können dagegen einzelne Schneetage auftreten. Prägend ist die Bora, ein böiger, kalter Fallwind aus Nordost, der die Temperaturen gefühlt deutlich absenkt, dafür aber kristallklare Sicht und strahlend blauen Himmel bringt. Dazwischen sorgt der feuchtwarme Scirocco für bedeckte, regnerische Tage. Das Meer kühlt bis Februar auf etwa 10 bis 12 Grad ab. Viele Hotels und Restaurants an der Küste haben geschlossen, dafür sind die Altstädte von Pula, Poreč und Rovinj angenehm ruhig, und die Preise fallen deutlich. Für Städtetrips, Wellness und die kroatische Küche abseits des Trubels kann der Winter deshalb durchaus reizvoll sein.

Unterwegs

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