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Indonesien · Indonesien - Bali

Indonesien – Bali

Bali trägt seine Kultur so selbstverständlich wie die Frauen ihre Opfergaben zum Tempel tragen. Der balinesische Hinduismus durchzieht hier jeden Tag: kleine Blütenschalen aus Palmblatt liegen auf Türschwellen und Motorrollersitzen, aus einem Dorfpavillon klingt Gamelan herüber, und manchmal bringt eine Prozession in weißen Gewändern den ganzen Verkehr zum Stehen.

Wissenswertes über Indonesien – Bali

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Mai bis September
Flugzeit ab Frankfurt ca. 14,5 Stunden
Highlights
  • Tempel über dem Meer
  • Grüne Reisterrassen
  • Vulkane und Kraterseen
  • Herzliche Gastfreundschaft
Überblick

Über Indonesien – Bali

Dabei ist die Insel erstaunlich vielfältig, und jede Ecke hat ihren eigenen Rhythmus. Im Süden reihen sich Kuta, Legian, Tuban und Seminyak aneinander: breite Strände, Surfschulen, Nachtmärkte und ein Sonnenuntergang, für den sich jeden Abend halb Bali versammelt. Canggu ist jünger, entspannter, voller Cafés und Reisfeldwege. Nusa Dua und Jimbaran stehen für ruhige Buchten, gepflegte Resortanlagen und Fischrestaurants direkt am Sand, während Sanur mit seiner flachen Lagune und der Strandpromenade besonders bei Familien beliebt ist. Denpasar und Kerobokan zeigen dir den Alltag der Insel, Ubud und Gianyar im Landesinneren die Kunsthandwerks- und Tempelkultur. Weiter oben, in Kintamani, wird die Luft kühl und der Blick reicht über den Kratersee; im Norden liegt Lovina Beach mit dunklem Sand und ruhigem Wasser.

Weiterlesen: Indonesien – Bali entdecken

Kulinarisch wirst du dich schnell zu Hause fühlen. In den einfachen Warungs bekommst du Nasi Campur, Mie Goreng oder gegrillten Fisch für kleines Geld, in Ubud und Seminyak trifft balinesische Küche auf moderne Restaurants. Dazu kommt alles, was den Alltag leicht macht: günstige Massagen, Yogastunden am Morgen, Wellenreiten für Anfänger und Fortgeschrittene, Tauchgänge im klaren Wasser und Wasserfälle, die du nach einer kurzen Wanderung ganz für dich hast. Unterkünfte reichen vom schlichten Bungalow über Guesthouses bis zum Resort mit eigenem Pool – für nahezu jedes Budget findest du etwas Passendes.

Am schönsten wird eine Bali Reise, wenn du dir Zeit für beide Seiten der Insel nimmst: ein paar Tage am Meer im Süden, ein paar Tage zwischen Reisterrassen und Tempeln im Hochland. Die Wege sind kurz, ein Fahrer für den Tag ist erschwinglich, und zwischen zwei Zielen liegt fast immer noch ein Tempel, ein Markt oder ein Aussichtspunkt, den du nicht eingeplant hattest. Was dir am Ende am meisten bleibt, ist meist gar keine Sehenswürdigkeit, sondern die Freundlichkeit der Menschen, das Lächeln beim Einchecken und das Gefühl, willkommen zu sein. Bali ist ein Ziel, zu dem viele Gäste immer wieder zurückkehren – und meistens weiß man schon bei der Abreise, dass es nicht das letzte Mal war.

Anreise

Lage & Anreise

In 14,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 14,5 Stunden bist du da!

Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Pura Tanah Lot

Kaum ein Bild steht so sehr für Bali wie dieser Meerestempel, der auf einem freistehenden Felsen vor der Südwestküste thront.

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Bei Flut ist er komplett vom Meer umschlossen und wirkt, als würde er auf den Wellen schwimmen; bei Ebbe kannst du über den freigelegten Felsboden bis dicht an den Sockel herantreten. Der Tempel selbst ist Nicht-Hindus nicht zugänglich, doch darum geht es hier auch gar nicht – der eigentliche Reiz liegt im Blick von der Küstenpromenade auf die dunkle Silhouette vor dem offenen Indischen Ozean. Pura Tanah Lot gehört zu den bedeutenden Meerestempeln der Insel, die den Küstenschutz und die Geister des Meeres ehren, und wird bis heute für Zeremonien genutzt. Plane deinen Besuch am späten Nachmittag: Wenn die Sonne hinter dem Felsen ins Meer sinkt, färbt sich der Himmel dramatisch und die Gischt sprüht in den Wellen um den Sockel. Rund um den Zugang erstreckt sich ein weitläufiges Areal mit Ständen, Cafés und Aussichtspunkten – geh ruhig ein Stück nach rechts oder links weiter, dort wird es deutlich ruhiger. Bring festes Schuhwerk mit, wenn du bei Ebbe über die Felsen laufen möchtest, und rechne bei Sonnenuntergang mit vielen Besuchern.

02 / 06

Pura Luhur Uluwatu

Auf steilen Klippen hoch über dem Meer an der Südspitze der Halbinsel Bukit liegt einer der eindrucksvollsten Tempel Balis.

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Der Weg führt entlang der Klippenkante, und unter dir brechen sich die Wellen des Indischen Ozeans an den Felsen – ein Panorama, das viele Gäste zum bleibenden Höhepunkt ihres Aufenthalts erklären. Auch Pura Luhur Uluwatu zählt zu den großen Richtungstempeln der Insel und ist ein aktiver Ort des Glaubens: Zum Betreten des Geländes bekommst du einen Sarong und eine Schärpe, die du dir umbindest. Auf dem Gelände leben zahlreiche Makaken, die für ihre Geschicklichkeit berüchtigt sind – Sonnenbrille, Handy, Hut und Schmuck gehören hier fest verstaut, nicht in die offene Hand. Besonders bekannt ist Uluwatu für die Kecak-Aufführung am Abend: Ein Männerchor erzeugt mit rhythmischen Rufen den gesamten Klangteppich, dazu wird eine Episode aus dem Ramayana getanzt, während im Hintergrund die Sonne im Meer versinkt. Tickets kaufst du am besten frühzeitig vor Ort. Wer den Rummel meiden möchte, kommt am frühen Nachmittag: Dann ist der Klippenpfad angenehm leer und das Licht über der Steilküste ebenfalls fantastisch.

03 / 06

Reisterrassen von Tegallalang

Nördlich von Ubud fällt ein ganzes Tal in Stufen ab, und jede dieser Stufen ist ein Reisfeld.

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Die Terrassen von Tegallalang gehören zu den meistfotografierten Landschaften Indonesiens, und tatsächlich ist der erste Blick von der Straße herab beeindruckend: sattes Grün in unzähligen Schattierungen, unterbrochen von Palmen, kleinen Schutzhütten und dem silbrigen Glitzern des Wassers auf den frisch gefluteten Feldern. Bewässert werden die Felder über Subak, das traditionelle balinesische System aus Kanälen und Wasserverteilung, das von Tempelgemeinschaften organisiert wird und als kulturelle Leistung der Insel weltweit anerkannt ist. Es geht dabei nicht nur um Technik, sondern um eine gerechte Verteilung des Wassers zwischen allen Bauern eines Einzugsgebiets. Du kannst die Terrassen nicht nur von oben betrachten, sondern über schmale Pfade und Holzstege hinabsteigen und mitten hindurchlaufen – zieh dafür rutschfeste Schuhe an, denn die Stufen sind oft feucht und lehmig. Unterwegs sammeln einzelne Bauern einen kleinen Beitrag für den Erhalt der Wege ein. Am schönsten ist es kurz nach Sonnenaufgang, wenn Nebel in den Senken hängt und die Cafés am Hang noch fast leer sind.

04 / 06

Sacred Monkey Forest Sanctuary in Ubud

Mitten in Ubud, im Ortsteil Padangtegal, liegt ein schattiger Waldpark, der zugleich Naturschutzgebiet, Tempelanlage und Zuhause einer großen Population von Langschwanzmakaken ist.

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Moosbewachsene Steinfiguren, gewaltige Würgefeigen mit herabhängenden Luftwurzeln und eine geschwungene Brücke über eine Schlucht sorgen für eine Atmosphäre, die fast märchenhaft wirkt. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Tempel, die von der örtlichen Gemeinde weiterhin für Zeremonien genutzt werden; sie sind für Besucher nicht durchgehend zugänglich, aber von den Wegen aus gut zu sehen. Die Affen sind an Menschen gewöhnt und entsprechend selbstbewusst: Halte Taschen geschlossen, verstaue Wasserflaschen, Sonnenbrillen und Snacks, füttere nicht aus eigener Hand und vermeide direkten Blickkontakt – die Ranger vor Ort erklären die Regeln und greifen ein, wenn es nötig ist. Für Familien ist der Park ein Erlebnis, kleine Kinder sollten aber immer an der Hand bleiben. Weil der Wald zentral liegt, lässt er sich gut mit einem Bummel über den Kunstmarkt von Ubud, dem Besuch des Palasts oder einem Spaziergang auf dem Campuhan Ridge Walk verbinden. Am frühen Morgen sind die Wege am ruhigsten und die Tiere am aktivsten.

05 / 06

Kintamani und der Vulkan Batur

Im Hochland des Nordostens öffnet sich eine der großartigsten Aussichten der Insel.

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Von den Aussichtsterrassen bei Kintamani blickst du in eine riesige Caldera, aus der der noch aktive Vulkan Gunung Batur mit knapp 1.700 Metern aufragt, daneben liegt der weite Kratersee Danau Batur. Die dunklen, erstarrten Lavafelder an den Hängen erzählen von vergangenen Ausbrüchen und stehen in scharfem Kontrast zum Grün der umliegenden Hänge. Hier oben ist es spürbar kühler als an der Küste – ein Pullover oder eine leichte Jacke gehören ins Gepäck, besonders früh am Morgen. Genau dann startet auch die beliebteste Aktivität: der geführte Sonnenaufgangsaufstieg auf den Batur, der mitten in der Nacht beginnt und dich rechtzeitig zum ersten Licht auf den Kraterrand bringt. Der Aufstieg ist ohne technische Kletterei machbar, verlangt aber Kondition und Trittsicherheit, und er wird ausschließlich mit lokalen Guides unternommen. Wer es gemütlicher mag, genießt den Blick einfach von einem der Restaurants am Kraterrand bei einer Schüssel Suppe. In der Umgebung locken zudem heiße Quellen am Seeufer und die kühlen Kaffee- und Zitrusplantagen der Region.

06 / 06

Pura Ulun Danu Beratan am Bratansee

In der Bergregion um Bedugul, auf rund 1.200 Metern Höhe, liegt einer der fotogensten Tempel Balis direkt am Ufer des Bratansees.

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Die mehrstöckigen Meru-Türme stehen auf kleinen Landzungen im Wasser und scheinen bei höherem Wasserstand regelrecht auf dem See zu schwimmen, im Hintergrund steigen bewaldete Berghänge auf und häufig ziehen Nebelschwaden über die Oberfläche. Der Tempel ist Dewi Danu gewidmet, der Göttin des Wassers und der Seen – ein Zusammenhang, der auf Bali alles andere als symbolisch ist, denn vom Wasser der Bergseen hängt die Bewässerung der Reisfelder weiter unten ab. Das Motiv ist so bekannt, dass es auf einer indonesischen Geldnote abgebildet ist. Rund um den Tempel erstreckt sich ein gepflegter Park mit Blumenbeeten, Rasenflächen und Bänken, in dem sich am Wochenende einheimische Familien zum Picknick treffen; am Ufer kannst du Tretboote oder ein Boot mit Fahrer mieten. Weil es hier oben regelmäßig kühl, feucht und diesig ist, lohnt sich ein früher Besuch. Gut kombinieren lässt sich der Ausflug mit dem nahen botanischen Garten oder einem Abstecher zu den Wasserfällen der Umgebung.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Mai bis September

Die beste Reisezeit für Bali liegt in der Trockenzeit von etwa April bis Oktober, mit Mai bis September als absolutem Idealfenster. In diesen Monaten erwarten dich viele Sonnenstunden, angenehm niedrigere Luftfeuchtigkeit, ruhigere See an der Ostküste und beste Bedingungen zum Schnorcheln, Tauchen und Wandern. Juli und August sind Hauptreisezeit – dann ist die Insel voller und die Preise steigen spürbar an, dafür ist das Wetter besonders zuverlässig. Wer Ruhe und günstigere Konditionen sucht, reist im Mai, Juni oder September. Die Regenzeit von November bis März bedeutet nicht durchgehenden Regen, sondern meist kräftige Schauer am Nachmittag oder in der Nacht, dazwischen viel Sonne; die Landschaft ist dann besonders grün und die Insel deutlich leerer. Surfer richten sich nach der Windrichtung: In der Trockenzeit laufen die Spots an der Westküste rund um Kuta, Canggu und Uluwatu am besten, während in der Regenzeit die Ostküste bessere Bedingungen bietet. Da Bali nahe am Äquator liegt, sind die Temperaturen ganzjährig sommerlich, und auch Badeurlaub ist zu jeder Jahreszeit problemlos möglich.

Frühling

März bis Mai markieren den Übergang von der Regen- zur Trockenzeit.

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Die Tageswerte liegen stabil bei 30 bis 32 Grad, nachts kühlt es kaum unter 24 Grad ab. Im März fallen noch häufiger kräftige Schauer, meist am späten Nachmittag oder in der Nacht, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Ab April lassen Niederschläge und Schwüle deutlich nach, die Sonnenstunden nehmen zu, und der Mai gilt bereits als einer der schönsten Monate der Insel. Das Meer ist mit rund 28 bis 29 Grad durchgehend badewarm. Die Landschaft zeigt sich nach den Regenmonaten in sattem Grün, Reisterrassen und Wasserfälle sind jetzt besonders eindrucksvoll.

Sommer

Juni bis August sind die trockensten und beliebtesten Monate.

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Die Temperaturen erreichen tagsüber angenehme 29 bis 31 Grad, nachts sinken sie auf etwa 23 bis 24 Grad – im Hochland um Kintamani und Bedugul kann es abends mit unter 20 Grad spürbar frisch werden. Regen fällt selten, die Luftfeuchtigkeit ist niedriger als im Rest des Jahres, und ein stetiger Passatwind macht die Wärme gut erträglich. Mit acht bis neun Sonnenstunden täglich und Wassertemperaturen um 27 bis 28 Grad herrschen ideale Bedingungen für Strandtage, Bootstouren und Tauchgänge. Auch für Wanderungen und Vulkanaufstiege ist dies die zuverlässigste Zeit.

Herbst

September und Oktober gehören noch weitgehend zur Trockenzeit, während der November den Beginn der Regenzeit einläutet.

Mehr zum Herbst

Tagsüber werden konstant 30 bis 32 Grad erreicht, die Nächte bleiben mit rund 24 Grad mild. Der September ist meist noch sehr trocken und sonnig und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, im Oktober nehmen Schwüle und einzelne Schauer allmählich zu. Ab November werden die Nachmittagsgewitter häufiger und intensiver, halten aber selten lange an. Das Meer ist mit etwa 28 bis 29 Grad sehr warm. Die Insel ist in diesen Monaten insgesamt ruhiger als im Hochsommer.

Winter

Dezember bis Februar bilden den Kern der Regenzeit und sind zugleich die feuchtesten Monate.

Mehr zum Winter

Trotzdem bleibt es tropisch warm: Die Tageshöchstwerte liegen bei 30 bis 32 Grad, nachts bei etwa 24 Grad, und das Meer erreicht rund 29 Grad. Typisch sind sonnige Vormittage und kräftige, aber kurze Schauer oder Gewitter am Nachmittag; durchgehende Regentage sind eher die Ausnahme. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Schwüle spürbar. Dafür ist die Vegetation üppig grün, die Wasserfälle führen viel Wasser, und außerhalb der Weihnachts- und Neujahrswochen ist es auf der Insel angenehm ruhig.

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