Das Totmeer-Ufer bei Sweimeh
Sweimeh ist das touristische Herz des jordanischen Totmeer-Ufers und der Ort, an dem du das berühmte Schwebeerlebnis hast.
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Der Salzgehalt liegt bei etwa 30 Prozent und damit rund zehnmal höher als im offenen Meer – du musst dich nicht anstrengen, das Wasser trägt dich von selbst. Am besten legst du dich vorsichtig zurück, hältst den Kopf oben und vermeidest spritzende Bewegungen, denn Salz in den Augen ist unangenehm. Die Hotelstrände der großen Resorts sind mit Stufen, Duschen und Schlammstationen ausgestattet; daneben gibt es öffentliche Strandanlagen mit Pools und Umkleiden. Der schwarze Mineralschlamm wird direkt am Ufer in Eimern bereitgestellt: auftragen, antrocknen lassen, abspülen. Rund um die Badestellen siehst du bizarre Salzformationen, weiße Krusten auf Steinen und knöchrige Treibholzstücke, die wie Skulpturen aussehen. Weil der Wasserspiegel seit Jahrzehnten sinkt, führen manche Strände über neu entstandenes Terrain hinunter zum Wasser – ein sichtbares Zeugnis des ökologischen Wandels. Plane dein Bad für den Morgen oder den späten Nachmittag ein, bleibe nicht länger als etwa 15 bis 20 Minuten im Wasser und spüle anschließend gründlich ab. Danach wirkt eine Ruhephase auf der Liege fast wie eine kleine Kur.
