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USA · Florida - Ostküste

Florida – Ostküste

Florida, der Sonnenstaat am Atlantik, ist anders als jedes andere Reiseziel der USA – hier trifft nordamerikanische Weite auf lateinamerikanisches Temperament, und zwischen Hochhausskyline und Mangrovensumpf liegen oft nur wenige Kilometer. Während andere Küstenregionen der Vereinigten Staaten entweder Großstadt oder Natur bieten, bekommst du an der Ostküste Floridas beides an einem Tag: morgens Espresso in einem kubanischen Café in Miami, mittags Sandstrand am türkisfarbenen Atlantik, abends Alligatoren im Schilf der Everglades.

Wissenswertes über Florida – Ostküste

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit November bis April
Flugzeit ab Frankfurt ca. 9,5 Stunden
Highlights
  • Endlose Atlantikstrände
  • Art-déco-Flair in Miami Beach
  • Everglades hautnah
  • Tor zu den Florida Keys
Überblick

Über Florida – Ostküste

Der Küstenstreifen zwischen Boca Raton und Homestead ist das pulsierende Herz der Region. Miami und Miami Beach stehen für Art-déco-Fassaden in Pastell, für Musik, die aus offenen Autofenstern dringt, und für Strände, an denen der Feinsand bis zum Horizont reicht. Fort Lauderdale und Hollywood zeigen sich entspannter, mit Wasserstraßen, Kanälen und dem berühmten Boardwalk direkt am Meer. Weiter nördlich lockt Boca Raton mit gepflegten Promenaden und eleganten Boutiquen, während Coral Springs, Plantation und Deerfield Beach den Alltag des südlichen Floridas fernab der Postkartenmotive greifbar machen. Ganz im Süden liegen Homestead und Florida City – ruhige Ausgangspunkte, von denen aus du sowohl den Everglades-Nationalpark als auch die legendäre Fahrt Richtung Florida Keys antreten kannst.

Weiterlesen: Florida – Ostküste entdecken

Deine Florida Reise lebt von diesen kurzen Wegen. Du wohnst in Aventura, Doral oder Miami Springs, bist in kurzer Zeit am Atlantik und ebenso schnell mitten in einer Landschaft, in der Seekühe, Reiher und Alligatoren zu Hause sind. Für Familien ist die Ostküste ideal: flach abfallende Strände, warmes Wasser das ganze Jahr über, kinderfreundliche Hotels und Restaurants, in denen niemand schief schaut, wenn es laut wird. Wer lieber shoppen möchte, findet in den großen Malls und Outlet-Centern der Region eine Auswahl, die europäische Maßstäbe sprengt.

Kulinarisch ist Südflorida ein eigener Kosmos. Kubanische Sandwiches, frischer Fisch, Key Lime Pie und karibische Gewürze prägen die Küche stärker als klassisches amerikanisches Fast Food. Dazu kommt eine Musik- und Kunstszene, die vor allem in Miamis Vierteln sichtbar wird – bunt, laut und ständig in Bewegung.

Was bleibt, ist das Gefühl von Freiheit: die endlose Küstenstraße, der Fahrtwind, das Licht am späten Nachmittag über dem Wasser. Florida ist kein Ziel, das man abhakt, sondern eines, zu dem man zurückkehrt – weil jeder Besuch eine andere Facette zeigt. Ob Städtetrip, Strandurlaub, Naturerlebnis oder alles zusammen: An Floridas Ostküste stellst du dir deine Reise so zusammen, wie du sie brauchst. Und wenn dich abends die warme Luft empfängt, während die Palmen sich im Wind bewegen, verstehst du, warum so viele Reisende sagen, dass dieser Landstrich süchtig macht.

Anreise

Lage & Anreise

In 9,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Everglades-Nationalpark

Der Everglades-Nationalpark ist das größte subtropische Wildnisgebiet der USA und liegt direkt vor den Toren von Homestead und Florida City.

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Was auf den ersten Blick wie eine endlose Grasfläche wirkt, ist in Wahrheit ein langsam fließender Fluss aus Süßwasser, der sich durch Sägegras, Zypressenhaine und Mangroven Richtung Meer bewegt. Genau dieses Zusammenspiel macht die Everglades weltweit einzigartig. Für Besucher gibt es mehrere Zugänge: Der Eingang bei Homestead führt zum Ernest F. Coe Visitor Center und weiter zu ausgeschilderten Wanderpfaden, Aussichtsplattformen und Bootsanlegern. Besonders beliebt ist der Anhinga Trail, ein weitgehend barrierefreier Holzsteg, auf dem du mit hoher Wahrscheinlichkeit Alligatoren, Schildkröten, Kormorane und Reiher aus nächster Nähe siehst – ganz ohne Fernglas. Airboat-Touren am nördlichen Parkrand bringen dich rasant über die Wasserflächen und gehören für viele zum Pflichtprogramm eines Florida Urlaubs. Wer es ruhiger mag, mietet ein Kanu oder Kajak und paddelt durch schmale Mangrovenkanäle. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit zwischen Dezember und April: Dann sammeln sich die Tiere an den verbliebenen Wasserlöchern, und Mücken sind deutlich weniger aktiv. Feste Schuhe, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser gehören immer ins Gepäck, denn Schatten ist auf den offenen Flächen rar.

02 / 06

South Beach und das Art-déco-Viertel von Miami Beach

South Beach ist das Bild, das die meisten Menschen im Kopf haben, wenn sie an Florida denken – und es enttäuscht nicht.

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Der breite, helle Sandstrand zieht sich kilometerweit am Atlantik entlang, gesäumt von den berühmten bunten Rettungsschwimmertürmen, die längst zum Wahrzeichen geworden sind. Direkt dahinter beginnt der Art-déco-Distrikt entlang des Ocean Drive, der Collins Avenue und der Washington Avenue. Hunderte Gebäude in Pastelltönen, mit runden Ecken, Bullaugenfenstern und Neonschriftzügen, bilden eines der größten geschlossenen Art-déco-Ensembles der Welt. Am schönsten wirkt das Viertel in der Dämmerung, wenn die Neonröhren angehen und sich die Farben im letzten Tageslicht mischen. Tagsüber lohnt ein Spaziergang über den Lincoln Road Mall, eine autofreie Flaniermeile mit Geschäften, Galerien und Straßencafés. Wer die Architektur besser verstehen will, schließt sich einem der geführten Rundgänge an, die die Geschichte des Viertels und seiner Rettung vor dem Abriss erzählen. Kulinarisch reicht das Angebot von kubanischen Imbissen über Fischrestaurants bis zu internationalen Küchen. Von Fort Lauderdale, Aventura oder Hollywood erreichst du South Beach bequem mit dem Mietwagen – Parken ist allerdings knapp, ein früher Start lohnt sich also.

03 / 06

Wynwood Walls und das Kunstviertel Wynwood in Miami

Wynwood war lange ein unscheinbares Lager- und Fabrikviertel nördlich der Innenstadt von Miami.

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Heute gehört es zu den bekanntesten Street-Art-Zentren der Welt. Kern des Viertels sind die Wynwood Walls, ein umzäuntes Freiluftmuseum, in dem großformatige Wandbilder internationaler Künstlerinnen und Künstler auf Lagerhauswänden zu sehen sind. Die Werke werden regelmäßig erneuert, sodass sich das Bild bei jedem Besuch verändert. Der eigentliche Reiz liegt jedoch außerhalb der Mauern: Ganze Straßenzüge sind bemalt, von filigranen Porträts über politische Botschaften bis zu abstrakten Farbflächen. Ein Spaziergang durch die Northwest 2nd Avenue und die angrenzenden Querstraßen ist kostenlos und liefert an jeder Ecke neue Motive – ein Paradies für alle, die gerne fotografieren. Zwischen den Kunstwerken haben sich Cafés, Craft-Beer-Brauereien, Designläden und Galerien angesiedelt, viele davon in umgebauten Werkhallen. Abends wird das Viertel zum Ausgehziel mit Livemusik und Foodtrucks. Wynwood eignet sich gut als Halbtagesprogramm, etwa in Kombination mit dem benachbarten Design District. Fest sitzende Schuhe und Sonnenschutz sind sinnvoll, da du viel zu Fuß unterwegs bist und Schatten in den breiten Straßen selten ist.

04 / 06

Vizcaya Museum and Gardens

Etwas südlich der Innenstadt von Miami liegt direkt an der Biscayne Bay eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Floridas: die Villa Vizcaya.

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Der Industrielle James Deering ließ sich hier Anfang des 20. Jahrhunderts ein Anwesen im Stil einer italienischen Renaissance-Villa errichten – mitten in der subtropischen Landschaft Südfloridas. Das Ergebnis ist ein Kontrast, der bis heute fasziniert: europäische Steinfassaden, Innenhöfe und Springbrunnen, umgeben von Palmen, Mangroven und dem türkisfarbenen Wasser der Bucht. Im Inneren sind zahlreiche Räume mit historischem Mobiliar, Wandteppichen und Kunstgegenständen aus Europa eingerichtet und öffentlich zugänglich. Mindestens ebenso sehenswert sind die weitläufigen Gärten mit ihren geometrisch angelegten Beeten, Terrassen, Statuen und schattigen Laubengängen, die sich zum Wasser hin öffnen. Vor der Villa liegt der berühmte steinerne Bootsanleger in Form eines Schiffs, ein beliebtes Fotomotiv. Vizcaya ist ein ruhiger Gegenpol zum Trubel von South Beach und eignet sich besonders für heiße Tage, weil Gärten und Innenräume ausreichend Schatten bieten. Plane rund zwei bis drei Stunden ein. Da die Anlage bei Reisenden und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist, empfiehlt sich ein Besuch am frühen Vormittag, wenn es noch angenehm kühl und deutlich leerer ist.

05 / 06

Las Olas Boulevard und die Wasserwege von Fort Lauderdale

Fort Lauderdale trägt den Beinamen "Venedig Amerikas", und das aus gutem Grund: Ein weit verzweigtes Netz aus Kanälen durchzieht die Stadt und verbindet Wohnviertel, Marinas und den Atlantik miteinander.

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Am besten erschließt sich das vom Wasser aus. Ausflugsboote und die als Wassertaxi verkehrenden Linien fahren an eleganten Villen, Yachten und schattigen Uferpromenaden vorbei und geben einen Eindruck davon, wie sehr das Leben hier auf das Wasser ausgerichtet ist. Herzstück der Stadt ist der Las Olas Boulevard, eine von Palmen gesäumte Straße mit Boutiquen, Galerien, Cafés und Restaurants, die abends besonders lebendig wird. Von dort führt der Boulevard direkt an den breiten Stadtstrand, der durch seine geschwungene weiße Wellenmauer entlang der Uferpromenade auffällt und zu den gepflegtesten Stränden der Region zählt. Fort Lauderdale ist insgesamt entspannter als Miami, ohne langweilig zu sein – ideal für Reisende, die Stadtleben und Strandurlaub verbinden wollen. Auch der Riverwalk entlang des New River lohnt einen Spaziergang, mit Grünflächen, Museen und Lokalen am Ufer. Von Dania Beach, Hollywood oder Deerfield Beach aus ist die Stadt in kurzer Zeit erreichbar und lässt sich gut an einem Tag erkunden.

06 / 06

Overseas Highway ab Florida City

Der Overseas Highway beginnt praktisch vor der Haustür von Florida City und Homestead und gilt als eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt.

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Die Route führt über eine lange Kette von Brücken und schmalen Inseln, den Florida Keys, immer weiter nach Südwesten – links und rechts nichts als Wasser in allen erdenklichen Blau- und Türkistönen. Schon die ersten Kilometer nach dem Festland vermitteln dieses besondere Gefühl, mitten im Meer zu fahren. Unterwegs laden Inseln wie Key Largo und Islamorada zum Halt ein, mit Tauch- und Schnorchelanbietern, Fischrestaurants am Wasser und kleinen Stränden. Berühmt ist die Seven Mile Bridge, eine der längsten Brücken der Strecke, deren alter Abschnitt parallel zur heutigen Fahrbahn verläuft. Am Ende der Straße liegt Key West, die südlichste Stadt des amerikanischen Festlandsystems, bekannt für ihre Holzhäuser mit Veranden, die entspannte Atmosphäre und den allabendlichen Sonnenuntergang am Mallory Square. Wer die Strecke in Ruhe genießen möchte, sollte früh starten und mindestens einen ganzen Tag einplanen, besser zwei mit einer Übernachtung. Die Hotels rund um Florida City sind für diesen Ausflug ein praktischer Ausgangspunkt, weil du dem morgendlichen Verkehr aus Miami entgehst.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

November bis April

Die angenehmste Reisezeit für Floridas Ostküste liegt zwischen November und April. In diesen Monaten herrscht Trockenzeit: Die Luftfeuchtigkeit ist niedrig, es regnet selten, und die Temperaturen bewegen sich tagsüber meist im angenehm warmen Bereich zwischen 24 und 28 Grad – ideal für Strandtage, Städtetouren und Ausflüge in die Everglades, wo sich die Tiere in dieser Zeit besonders gut beobachten lassen. Dezember bis März gilt als Hauptsaison, entsprechend höher liegen Hotelpreise und Besucherzahlen, vor allem rund um Weihnachten, Neujahr und die amerikanischen Frühjahrsferien im März. Wer flexibler ist, findet im November und in der zweiten Aprilhälfte ein sehr gutes Verhältnis aus Wetter, Preisen und Andrang. Der Sommer ist heiß, schwül und von kräftigen Nachmittagsgewittern geprägt; zudem läuft von Juni bis November offiziell die atlantische Hurrikansaison, deren statistischer Höhepunkt im Spätsommer und Frühherbst liegt. Baden ist allerdings ganzjährig möglich, da der Atlantik auch im Winter angenehm temperiert bleibt.

Frühling

Von März bis Mai zeigt sich Floridas Ostküste von ihrer besten Seite.

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Die Tagestemperaturen steigen von rund 26 Grad im März auf etwa 30 Grad im Mai, nachts kühlt es auf angenehme 18 bis 23 Grad ab. Die Luftfeuchtigkeit ist im März und April noch moderat, Regen fällt selten und meist nur kurz. Die Sonne scheint verlässlich, das Meerwasser erreicht bereits 24 bis 27 Grad. Gegen Ende Mai nehmen Schwüle und erste Nachmittagsschauer spürbar zu und kündigen die Regenzeit an.

Sommer

Der Sommer von Juni bis August ist heiß und feucht.

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Tagsüber werden regelmäßig 31 bis 33 Grad erreicht, nachts sinkt das Thermometer kaum unter 25 Grad. Die hohe Luftfeuchtigkeit lässt die Hitze noch intensiver wirken. Fast täglich ziehen am Nachmittag kräftige, aber meist kurze Gewitter auf, nach denen die Sonne schnell zurückkehrt. Das Meer ist mit rund 29 bis 30 Grad badewannenwarm. Ab Juni läuft die atlantische Hurrikansaison; Innenräume sind durchgehend klimatisiert, ein leichter Pullover für drinnen ist sinnvoll.

Herbst

Im September und Oktober bleibt es mit 29 bis 31 Grad am Tag sommerlich heiß und schwül, erst im November wird es mit rund 27 Grad deutlich angenehmer und trockener.

Mehr zum Herbst

September und Oktober zählen zu den regenreichsten Monaten und liegen im statistisch aktivsten Abschnitt der Hurrikansaison, die bis Ende November andauert. Das Meerwasser bleibt mit 27 bis 29 Grad sehr warm. Ab Mitte November setzt sich stabiles, sonniges Wetter durch, die Luftfeuchtigkeit fällt merklich, und die Hauptsaison beginnt.

Winter

Der Winter von Dezember bis Februar ist die trockenste und angenehmste Jahreszeit.

Mehr zum Winter

Tagsüber liegen die Temperaturen meist zwischen 24 und 26 Grad, nachts kühlt es auf 15 bis 18 Grad ab – für den Abend empfiehlt sich eine leichte Jacke. Regen fällt selten, die Sonne scheint an den meisten Tagen. Gelegentlich sorgen Kaltluftvorstöße aus dem Norden für ein paar kühlere, windige Tage. Das Meerwasser hält sich bei etwa 22 bis 24 Grad, sodass Baden für die meisten problemlos möglich bleibt.

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