Medina von Tunis
Die Altstadt von Tunis ist das historische Herz der Stadt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Hinter den alten Stadttoren – am bekanntesten ist Bab el Bhar, das "Meerestor" am Übergang zur Neustadt – erwartet dich ein dichtes Netz aus Gassen, Sackgassen, überdachten Souks und stillen Innenhöfen. Jeder Souk hat traditionell sein eigenes Handwerk: Hier riecht es nach Leder, dort klingt das Hämmern der Kupferschmiede, an anderer Stelle stapeln sich Teppiche, Chechia-Mützen, Gewürze und Parfümöle. Mittelpunkt der Medina ist die Zitouna-Moschee, die große Freitagsmoschee der Stadt, deren Säulenhof und Minarett über den Dächern aufragen. Rundherum findest du alte Koranschulen, Karawansereien und Paläste, von denen einige heute als Restaurant, Museum oder Kunsthandwerkszentrum genutzt werden. Ein Tipp: Suche gezielt eine der Dachterrassen über den Souks auf – von oben verstehst du die Struktur der Altstadt erst richtig und blickst über weiße Kuppeln bis zum Golf von Tunis. Nimm dir Zeit und plane keine strenge Route. Verlaufen gehört hier dazu, und gerade abseits der Hauptachsen erlebst du die Medina als das, was sie immer noch ist: ein bewohntes Viertel mit Bäckereien, Schulkindern und Nachbarn, die vor der Haustür Tee trinken.
