Valletta
Maltas Hauptstadt ist eine Festungsstadt, die die Johanniterritter im 16.
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Jahrhundert nach der Großen Belagerung auf der Halbinsel zwischen zwei Naturhäfen errichteten – und sie gehört heute komplett zum UNESCO-Welterbe. Du betrittst sie durch das moderne City Gate und stehst sofort in der Republic Street, der Hauptachse, an der sich Cafés, Läden und Palazzi aneinanderreihen. Das absolute Muss ist die St. John's Co-Cathedral: außen streng und wehrhaft, innen ein Rausch aus Gold, Marmorgrabplatten und Deckengemälden. Im Oratorium hängt Caravaggios monumentale „Enthauptung Johannes des Täufers", sein einziges signiertes Werk. Nur wenige Gassen weiter liegen die Upper Barrakka Gardens mit dem berühmten Panorama über den Grand Harbour und die Three Cities Birgu, Senglea und Cospicua; darunter feuert die Saluting Battery ihren traditionellen Salutschuss ab. Fort St. Elmo beherbergt das National War Museum und erzählt von der Belagerung im Zweiten Weltkrieg, für die Malta das George Cross erhielt. Der Großmeisterpalast, das Casa Rocca Piccola und die steilen Treppengassen hinunter zum Wasser runden den Bummel ab. Abends leert sich die Stadt spürbar, die Fassaden mit ihren bunten Holzbalkonen glühen im Licht – und du hast Valletta fast für dich allein.
