Antikes Olympia
Die Ausgrabungsstätte im Westen der Halbinsel gehört zu den bedeutendsten Orten der Antike und steht auf der UNESCO-Welterbeliste.
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Hier fanden die antiken Olympischen Spiele statt, und noch heute wird an dieser Stelle das Olympische Feuer für die modernen Spiele entzündet. Du läufst über das Gelände, auf dem einst der gewaltige Zeustempel stand – von seinen Säulen sind mächtige Trommeln erhalten, die wie überdimensionale Steinscheiben im Gras liegen. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, in dem du durch den gewölbten Torbogen ins antike Stadion trittst: eine schlichte, langgestreckte Rasenfläche mit steinernen Startlinien, umgeben von Erdwällen, auf denen früher Zehntausende Zuschauer saßen. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit für einen Sprint über die Bahn. Zum Gelände gehören außerdem das Heraion, die Palästra und die Werkstatt des Bildhauers Phidias. Im benachbarten Archäologischen Museum wartet der Hermes des Praxiteles, eine der berühmtesten Marmorskulpturen Griechenlands, dazu die Giebelfiguren des Zeustempels. Plane mindestens einen halben Tag ein und komm möglichst früh am Morgen – die Anlage liegt weitgehend schattenlos in der Ebene, und im Hochsommer wird es hier sehr heiß. Von den Küstenorten Skafidia, Loutra Kyllinis oder Arkoudi aus ist Olympia ein klassischer Tagesausflug.
