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Großbritannien · London & Umgebung

London & Umgebung

London, die vielschichtige Weltstadt an der Themse, beginnt für dich vielleicht genau so: Du stehst am frühen Morgen auf der Westminster Bridge, unter dir zieht das graugrüne Wasser vorbei, über dir schlägt der Big Ben die volle Stunde und ein roter Doppeldeckerbus schiebt sich Zentimeter für Zentimeter durch den Verkehr. Möwen, Baustellenlärm, ein Straßenmusiker mit Trompete – und du mittendrin.

Wissenswertes über London & Umgebung

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Mai bis September, mit Höhepunkt im Juni, Juli und August
Flugzeit ab Frankfurt ca. 1 Stunden
Highlights
  • Königliche Paläste
  • Weltklasse-Museen gratis
  • West-End-Theaterabende
  • Grüne Parks an der Themse
Überblick

Über London & Umgebung

Denn diese Stadt ist kein Museum, sondern ein lebendiger Organismus aus Dutzenden Vierteln mit ganz eigenem Charakter. In Notting Hill reihen sich pastellfarbene Häuserfronten aneinander, in Shoreditch bedecken Wandbilder ganze Fassaden, in der City spiegeln sich Glastürme in jahrhundertealten Kirchenfenstern. Du frühstückst im Borough Market zwischen Käseständen und Kaffeeröstern, verbringst den Nachmittag zwischen ägyptischen Mumien im British Museum und beendest den Tag in einem holzvertäfelten Pub bei einem Ale. Das Beste daran: Viele der großen Museen kosten dich keinen Eintritt, sodass dein Budget für Theaterkarten im West End oder Afternoon Tea übrig bleibt.

Weiterlesen: London & Umgebung entdecken

Wer eine London Reise plant, sollte die Umgebung nicht unterschätzen. Rund um die Metropole liegen Orte, die dir günstige Übernachtungen und trotzdem kurze Wege bieten – Reading, Slough, Watford, Luton, Croydon, Epsom oder Crawley und Horley nahe dem Flughafen Gatwick. Häuser wie das Europa Gatwick Hotel & Spa, The Russ Hill Hotel, das Sure Hotel by Best Western Reading oder das Orchid Epsom sind bei Gästen beliebt, die tagsüber die Stadt erkunden und abends im Grünen zur Ruhe kommen möchten. Von dort erreichst du auch Windsor mit seinem königlichen Schloss, die Grafschaft Kent rund um Maidstone oder die Seebrücke von Southend-on-Sea.

Praktisch ist London erstaunlich unkompliziert: Die Underground bringt dich in dichtem Takt quer durch die Stadt, bezahlt wird bequem kontaktlos mit Karte oder Handy. Zu Fuß entdeckst du zwischen den Stationen ohnehin am meisten – etwa die Parks, die sich wie ein grünes Band durch das Zentrum ziehen. Im Hyde Park liegen Menschen im Gras, in St James's Park watscheln Pelikane über die Wiese, in Greenwich blickst du vom Hügel über die Skyline von Canary Wharf.

Und dann sind da die Momente, die du nicht planen kannst: das erste Mal, wenn sich die Tower Bridge für ein Segelschiff öffnet. Der Applaus nach dem Vorhang im West End. Der Regen, der plötzlich einsetzt und ebenso plötzlich wieder aufhört, während die Sonne die nassen Pflastersteine zum Glänzen bringt. London gibt dir mehr zurück, je neugieriger du bist – und macht es dir leicht, schon bald wiederzukommen.

Anreise

Lage & Anreise

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Tower of London

Direkt am Nordufer der Themse steht die berühmteste Festung des Landes, gegründet im 11.

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Jahrhundert unter Wilhelm dem Eroberer. Der massive White Tower im Zentrum der Anlage bildet den ältesten Kern, um den herum im Lauf der Jahrhunderte Mauerringe, Türme und Tore wuchsen. Heute gehört der Tower zum UNESCO-Welterbe und erzählt dir eine Geschichte, die zwischen Königspalast, Waffenkammer, Münzprägestätte, Menagerie und Staatsgefängnis hin und her wechselt. Der Höhepunkt für die meisten Besucher sind die Kronjuwelen: Kronen, Zepter und Reichsäpfel funkeln hinter Panzerglas, während dich ein Laufband langsam daran vorbeiführt. Ebenso sehenswert sind die Yeoman Warders, die traditionsreichen Wächter in dunkelblauer oder scharlachroter Uniform, im Volksmund Beefeaters genannt. Sie führen dich in kostenlosen Rundgängen über das Gelände und würzen die Geschichte mit trockenem britischem Humor. Auf den Rasenflächen stolzieren die berühmten Raben – der Legende nach fällt das Königreich, sollten sie den Tower jemals verlassen. Plane mindestens zwei bis drei Stunden ein und komm möglichst gleich zur Öffnung, denn gegen Mittag füllen sich vor allem die Räume mit den Juwelen. Vom Kai vor der Festung hast du außerdem einen der schönsten Blicke auf die benachbarte Tower Bridge.

02 / 06

Tower Bridge und Themse-Ufer

Die Tower Bridge ist das Wahrzeichen, das jeder sofort erkennt – zwei neugotische Türme in Blau und Grau, verbunden durch hohe Fußgängerstege und eine Fahrbahn, die sich für hohe Schiffe in zwei Klappen öffnet.

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Wenn du Glück hast, erwischst du genau diesen Moment: Der Verkehr hält an, Schranken senken sich, und langsam heben sich die beiden Brückenhälften in den Himmel. Die Öffnungszeiten werden im Voraus veröffentlicht, sodass du dein Timing planen kannst. Im Inneren führt dich die Tower Bridge Exhibition über die oberen Laufstege, wo Glasböden den Blick senkrecht nach unten auf Autos, Busse und das Wasser freigeben – nichts für Menschen mit Höhenangst, dafür ein unvergessliches Foto. Anschließend geht es hinunter in die historischen Maschinenräume mit den mächtigen Dampfmaschinen, die einst die Hydraulik antrieben. Rund um die Brücke lohnt ein Spaziergang am Wasser: Auf der Südseite verläuft der Themse-Pfad vorbei an der City Hall Richtung Borough Market und Shakespeare's Globe, auf der Nordseite erreichst du St Katharine Docks mit Segelyachten und Cafés. Besonders stimmungsvoll wird es nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Brücke beleuchtet wird und sich die Lichter im Fluss spiegeln.

03 / 06

British Museum

Wenige Museen der Welt versammeln so viel Menschheitsgeschichte unter einem Dach wie das British Museum im Stadtteil Bloomsbury – und der Eintritt zur Dauerausstellung kostet dich nichts.

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Schon der Great Court beeindruckt: ein weiter, heller Innenhof, überspannt von einem geschwungenen Glasdach, in dessen Mitte der runde, ehemalige Lesesaal steht. Von dort verzweigen sich die Sammlungen über mehrere Etagen. Zu den bekanntesten Stücken zählt der Stein von Rosette, dessen dreisprachige Inschrift die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen ermöglichte. In den ägyptischen Galerien findest du monumentale Statuen, Sarkophage und Mumien, in den griechischen Sälen die Parthenon-Skulpturen aus Athen, deren Verbleib bis heute international diskutiert wird. Dazu kommen assyrische Reliefs mit geflügelten Stiermenschen, der angelsächsische Schatzfund von Sutton Hoo, Objekte aus Asien, Afrika und Amerika sowie eine große Uhrensammlung. Weil die Fülle schnell erschlagend wirkt, lohnt sich eine Auswahl: Such dir zwei oder drei Bereiche aus, statt alles sehen zu wollen. Kostenlose Übersichtspläne und die Museums-App helfen dir dabei. Am ruhigsten ist es kurz nach der Öffnung sowie an Abenden mit verlängerten Öffnungszeiten – ideal, wenn du die berühmten Räume ohne dichtes Gedränge erleben möchtest.

04 / 06

Buckingham Palace und die Wachablösung

Am östlichen Ende der von Bäumen gesäumten Prachtstraße The Mall liegt die offizielle Londoner Residenz der britischen Monarchie.

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Vor dem lang gestreckten, streng gegliederten Palast steht das weiße Victoria Memorial, ein beliebter Aussichtspunkt, auf dessen Stufen sich lange vor Beginn des Spektakels die Besucher sammeln. Denn hier findet die Wachablösung statt: Soldaten in scharlachroten Uniformen und hohen Bärenfellmützen marschieren begleitet von einer Militärkapelle auf, die neben traditionellen Märschen gerne auch überraschend moderne Melodien spielt. Die Zeremonie dauert etwa eine Dreiviertelstunde und findet nicht täglich statt – prüfe den Terminplan vorab und sei rechtzeitig da, wenn du in der ersten Reihe stehen willst. In den Sommermonaten öffnet der Palast zudem seine State Rooms für Besucher: prunkvolle Säle mit vergoldetem Stuck, Kronleuchtern und Gemälden aus der Royal Collection. Ganzjährig zugänglich ist die benachbarte King's Gallery mit wechselnden Ausstellungen. Gleich nebenan beginnt der St James's Park, einer der schönsten Parks der Stadt: Von der kleinen Brücke über den See blickst du in die eine Richtung auf den Palast, in die andere auf die Türmchen von Whitehall. Pelikane und Wasservögel gehören hier zum festen Inventar.

05 / 06

Westminster Abbey und der Palace of Westminster

Kaum ein Ort verdichtet britische Geschichte so sehr wie dieses Ensemble am Themseufer, das gemeinsam zum UNESCO-Welterbe zählt.

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Westminster Abbey ist seit Jahrhunderten Krönungskirche der englischen und britischen Monarchen und war Schauplatz zahlreicher königlicher Hochzeiten und Staatsbegräbnisse. Im Inneren erwartet dich ein Wald aus schlanken gotischen Säulen, dazwischen Hunderte Grabmäler und Gedenksteine. Im legendären Poets' Corner erinnern Tafeln und Denkmäler an Dichter und Schriftsteller, anderswo liegen Naturwissenschaftler und Staatsmänner begraben. Ein Audioguide führt dich in Ruhe durch Chorraum, Kapellen und den stimmungsvollen Kreuzgang. Direkt daneben erhebt sich der Palace of Westminster mit dem Parlament, dessen neugotische Fassade sich über mehrere Hundert Meter am Fluss entlangzieht. An seinem nördlichen Ende steht der Elizabeth Tower, dessen Glocke der ganzen Welt als Big Ben bekannt ist – nach umfassender Restaurierung glänzen Zifferblätter und Vergoldungen wieder. Führungen durch die Parlamentsgebäude sind an bestimmten Tagen möglich, oft mit Blick in die House of Commons und die House of Lords. Für das klassische Postkartenmotiv gehst du auf die gegenüberliegende Seite der Westminster Bridge oder ans Südufer, wo Turm, Fluss und Brücke zusammen ins Bild passen.

06 / 06

Windsor Castle

Rund um London liegen lohnende Ausflugsziele, doch keines ist so eindrucksvoll wie Windsor Castle westlich der Stadt, unweit von Slough und gut mit dem Zug erreichbar.

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Die Burg gilt als älteste durchgehend bewohnte Festung der Welt und dient der königlichen Familie bis heute als Residenz. Schon der Anblick vom Städtchen aus beeindruckt: massive Rundtürme, wehrhafte Mauern und der Round Tower auf seinem künstlichen Hügel. Innerhalb der Anlage besuchst du die prachtvollen State Apartments mit Wandteppichen, Waffensammlungen und Gemälden großer Meister sowie das berühmte Puppenhaus von Queen Mary, ein bis ins winzigste Detail ausgeführtes Miniaturschloss mit fließendem Wasser und elektrischem Licht. Höhepunkt für viele ist St George's Chapel, ein Meisterwerk der englischen Spätgotik mit filigranem Fächergewölbe, kunstvollem Chorgestühl und den Grabstätten mehrerer Monarchen. Auch in Windsor gibt es an ausgewählten Tagen eine Wachablösung, die durch die Straßen des Ortes zieht. Nimm dir anschließend Zeit für einen Spaziergang im Windsor Great Park mit seiner schnurgeraden Allee, dem Long Walk, oder für einen Bummel durch die Gassen der Altstadt mit ihren Cafés und Pubs. Ein halber Tag reicht knapp – ein ganzer Tag lohnt sich mehr.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Mai bis September, mit Höhepunkt im Juni, Juli und August

Die angenehmste Zeit für deinen London Urlaub liegt zwischen Mai und September. Dann sind die Tage lang, die Parks stehen in voller Blüte, Straßencafés und Pub-Terrassen sind geöffnet, und Open-Air-Konzerte, Festivals sowie Freiluftkino gehören zum Programm. Im Juni und Juli erlebst du bis nach 21 Uhr Tageslicht, was sich hervorragend für lange Sightseeing-Tage nutzen lässt; in diesen Monaten öffnen zudem die State Rooms des Buckingham Palace. Mai und September sind der ideale Kompromiss: mildes Wetter, spürbar weniger Andrang an den großen Attraktionen und häufig günstigere Übernachtungspreise, gerade in den Hotels rund um Reading, Croydon, Watford oder Gatwick. Auch der Spätherbst und der Winter haben ihren Reiz – November und Dezember stehen im Zeichen der Weihnachtsbeleuchtung in der Oxford und Regent Street, der Weihnachtsmärkte und der Eisbahnen vor historischen Gebäuden. Kulturreisende profitieren zwischen Januar und März von den niedrigsten Preisen des Jahres, denn Museen, Theater und Galerien sind ohnehin wetterunabhängig. Wichtig zu jeder Jahreszeit: Regen kann in London jederzeit fallen, meist jedoch nur kurz. Eine leichte wasserdichte Jacke und bequeme Schuhe sind auf jeder London Reise die beste Vorbereitung, ein Schirm oft überflüssig.

Frühling

Von März bis Mai klettern die Tageshöchstwerte von rund 10 bis 12 Grad im März auf angenehme 16 bis 18 Grad im Mai, nachts wird es mit 4 bis 9 Grad noch frisch.

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Das Wetter ist wechselhaft: Auf sonnige Abschnitte folgen kurze Schauer, dazwischen ziehen rasch Wolkenfelder durch. Ab April blühen Narzissen, Krokusse und Kirschbäume in den königlichen Parks, die Tage werden spürbar länger. Ein Zwiebellook mit leichter Regenjacke ist die richtige Wahl.

Sommer

Juni bis August bringen die wärmsten und trockensten Wochen des Jahres mit Höchstwerten meist zwischen 21 und 24 Grad, in Hitzephasen deutlich darüber.

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Die Nächte bleiben mit 12 bis 15 Grad mild. Es gibt viele Sonnenstunden, gelegentlich entladen sich am Nachmittag kräftige Wärmegewitter. Die Luftfeuchtigkeit kann die Underground stickig machen – nimm immer eine Wasserflasche mit. Bis in den späten Abend hinein ist es hell, ideal für lange Spaziergänge an der Themse.

Herbst

Im September liegen die Höchstwerte noch bei etwa 19 bis 20 Grad, im Oktober bei rund 15 Grad, im November nur noch bei 10 bis 11 Grad.

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Die Nächte kühlen auf 5 bis 12 Grad ab. Der Herbst gilt als niederschlagsreichere Jahreszeit mit längeren Regenphasen, dazwischen jedoch klaren, goldenen Tagen, an denen sich das Laub in Hyde Park und Richmond Park bunt färbt. Wind und frühe Dämmerung ab Ende Oktober gehören dazu; wasserfeste Schuhe sind sinnvoll.

Winter

Von Dezember bis Februar bleibt es mit Tageshöchstwerten von 7 bis 9 Grad und Nachtwerten um 2 bis 5 Grad kühl, aber selten streng frostig – der Einfluss des Golfstroms verhindert extreme Kälte.

Mehr zum Winter

Schnee fällt nur ausnahmsweise und bleibt kaum liegen. Typisch sind graue, feuchte Tage mit Nieselregen und kurzen Sonnenfenstern, dazu früh einsetzende Dunkelheit gegen 16 Uhr. Genau das macht die festliche Beleuchtung, Museumsbesuche und Theaterabende im West End besonders stimmungsvoll.

Unterwegs

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