Historischer Park Ayutthaya
Die alte Königsstadt nördlich von Bangkok war ab 1351 Hauptstadt des siamesischen Reiches und wurde 1767 von burmesischen Truppen zerstört.
Mehr erfahren
Was blieb, ist eine der eindrucksvollsten Ruinenlandschaften Südostasiens, die seit 1991 zum UNESCO-Welterbe zählt. Auf einer Insel zwischen drei Flüssen verteilen sich Dutzende Tempelanlagen über weite Rasenflächen, dazwischen alte Bäume, Ziegelmauern und kopflose Buddhastatuen in langen Reihen. Das bekannteste Motiv findest du im Wat Mahathat: ein steinerner Buddhakopf, der über Jahrzehnte von den Wurzeln eines Feigenbaums umschlossen wurde. Im Wat Chaiwatthanaram am Flussufer stehen Prangs im Khmer-Stil, die im Licht des späten Nachmittags rötlich glühen und sich im Wasser spiegeln – der beste Zeitpunkt für Fotos und deutlich angenehmer als die Mittagshitze. Der Wat Phra Si Sanphet mit seinen drei markanten Chedis gehörte einst zum Königspalast. Du kannst das Gelände gut mit dem Fahrrad erkunden, per Tuk-Tuk abfahren oder eine Bootsrunde um die Insel machen. Plane mindestens einen ganzen Tag ein, nimm viel Wasser mit und bedecke Schultern und Knie, da die Anlagen weiterhin als heilige Orte gelten. Von Bangkok aus ist Ayutthaya per Zug, Minivan oder Ausflugsboot unkompliziert zu erreichen.
