Altstadt von Chiang Mai
Das Zentrum Nord-Thailands ist ein exaktes Quadrat, umgeben von einem Wassergraben und den Resten einer Ziegelmauer, deren Ecktürme und Tore bis heute stehen.
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Das Tha-Phae-Tor im Osten ist der bekannteste Zugang und abends Treffpunkt für Straßenmusiker, Taubenfütterer und Reisende. Innerhalb der Mauern drängen sich Dutzende Klöster: Wat Phra Singh mit seiner vergoldeten Versammlungshalle und den fein gearbeiteten Wandmalereien im Lai-Kham-Viharn, Wat Chedi Luang mit dem gewaltigen, teils eingestürzten Backsteinchedi, dessen Elefantenreliefs noch erkennbar sind, dazu kleine Nachbarschaftstempel, in denen kaum ein Besucher steht. Zwischen den Klöstern verläuft ein Netz aus schmalen Soi mit Röstereien, Buchläden, Schneidern und Massagesalons. Sonntags wird die Ratchadamnoen Road zur Fußgängerzone: Kunsthandwerk aus den Bergdörfern, Silberschmuck aus dem Wualai-Viertel, Papierschirme aus Bo Sang und Garküchen in den Tempelhöfen. Wer lieber tagsüber unterwegs ist, findet auf dem Warorot-Markt am Fluss die alltäglichere Seite – Trockenfleisch, Chilipasten, Nordwurst Sai Ua und Blumengirlanden. Die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden, und weil sie klein ist, verlaufen sich auch Erstbesucher kaum. Für viele Gäste ist sie Standquartier für die gesamte Region, weil Busse, Minivans und Flughafen in wenigen Minuten erreichbar sind.
