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Thailand · Bangkok & Umgebung

Bangkok & Umgebung

Bangkok empfängt dich mit dem Zischen einer Wok-Pfanne am Straßenrand: Du sitzt auf einem niedrigen Plastikhocker, vor dir dampft eine Schale Nudelsuppe, über dir rattert der Skytrain vorbei, und aus einem kleinen Schrein an der Ecke weht der süße Rauch von Räucherstäbchen herüber. Genau in diesem Moment verstehst du, warum ein Bangkok Urlaub so schwer zu vergessen ist.

Wissenswertes über Bangkok & Umgebung

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit November bis Februar
Flugzeit ab Frankfurt ca. 11 Stunden
Highlights
  • Goldene Königstempel
  • Streetfood rund um die Uhr
  • Leben am Chao Phraya
  • Ausflug nach Ayutthaya
Überblick

Über Bangkok & Umgebung

Das Herz der Stadt schlägt am Chao Phraya. Vom Fluss aus wirkt Bangkok fast ruhig: Lange Holzboote ziehen vorbei, Fähren pendeln zwischen den Anlegern, und am Ufer leuchtet der Prang von Wat Arun in der Nachmittagssonne. Nur wenige Gehminuten entfernt beginnt mit dem Großen Palast und Wat Pho das königliche Rattanakosin-Viertel, das dich in die Gründungszeit der Stadt zurückversetzt. Wechselst du auf die andere Seite der Stadt, erwarten dich in Sukhumvit und Silom klimatisierte Malls, Rooftop-Bars und Märkte, die erst nach Sonnenuntergang richtig aufwachen. Diese Gegensätze machen jede Bangkok Reise zu einer Entdeckungstour mit ständig wechselndem Tempo.

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Rund um die Metropole wird es dann deutlich ruhiger. Im Norden liegt Ayutthaya, die alte Königsstadt mit ihren Ziegelruinen und Chedis, die sich hervorragend als Tagesausflug eignet. Westlich erhebt sich in Nakhon Pathom der gewaltige Phra Pathom Chedi, im Süden schließen Samut Prakan und Bang Sao Thong an, wo du in Flussarmen, Mangroven und kleinen Tempelanlagen ein sehr bodenständiges Thailand erlebst. Auch Nonthaburi direkt nördlich der Stadtgrenze zeigt dir mit seinen Uferpromenaden und Märkten eine entspannte Seite des Ballungsraums.

Praktisch ist Bangkok fast unschlagbar: Skytrain und Metro bringen dich schnell und günstig durch die Stadt, Taxis und Tuk-Tuks füllen die Lücken, und der internationale Flughafen Suvarnabhumi liegt so nah, dass sich selbst kurze Aufenthalte lohnen. Die Auswahl an Unterkünften reicht von einfachen Gästehäusern und Resorts im Umland bis zu komfortablen Stadthotels – für jedes Budget findest du hier etwas Passendes. Wer Anschlussreisen an den Golf von Thailand oder in den Norden plant, nutzt Bangkok ohnehin als perfektes Drehkreuz.

Am schönsten aber ist die Stadt in den kleinen Momenten: der Duft von Mango mit Klebreis am Vormittag, eine Thai-Massage nach einem langen Tempeltag, das Licht über dem Fluss kurz vor Sonnenuntergang. Ein Bangkok Urlaub ist keine Checkliste, sondern ein Rhythmus, in den du dich fallen lässt – und der dich mit ziemlicher Sicherheit ein zweites Mal zurückholt.

Anreise

Lage & Anreise

In 11 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 11 Stunden bist du da!

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Großer Palast & Wat Phra Kaeo

Der Große Palast ist das Wahrzeichen Bangkoks und die eindrucksvollste Adresse der Stadt.

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König Rama I. ließ die Anlage 1782 errichten, als er die Hauptstadt an das Ostufer des Chao Phraya verlegte, und über Generationen wuchs daraus ein ganzer ummauerter Stadtteil aus Thronhallen, Pavillons und Verwaltungsgebäuden. Schon der erste Blick über die weiße Mauer hinweg auf die vielfach gestaffelten, mit farbigen Ziegeln gedeckten Dächer bleibt dir im Gedächtnis. Im Zentrum der Anlage steht Wat Phra Kaeo, der Tempel des Smaragd-Buddha – Thailands wichtigstes Heiligtum. Die verehrte Buddhafigur aus grüner Jade ist erstaunlich klein, thront aber auf einem hohen vergoldeten Altar, und ihr Gewand wird dreimal im Jahr vom König höchstpersönlich gewechselt. Rundherum funkeln Chedis, Glasmosaike und goldene Garudafiguren, während auf den Galerien Szenen aus dem Ramakien, dem thailändischen Nationalepos, als Wandmalerei erzählt werden. Plane für den Besuch mindestens zwei Stunden ein und komm möglichst früh am Morgen, bevor Hitze und Besucherströme ihren Höhepunkt erreichen. Wichtig ist die Kleiderordnung: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, sonst wirst du am Eingang zurückgeschickt. Der Palast ist ein aktiver religiöser Ort – leise Bewegungen und respektvolles Verhalten gehören einfach dazu.

02 / 06

Wat Pho und der liegende Buddha

Nur wenige Schritte südlich des Großen Palastes liegt Wat Pho, einer der ältesten und zugleich entspanntesten Tempel Bangkoks.

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Berühmt ist er für seinen gewaltigen liegenden Buddha: Die vergoldete Figur misst rund 46 Meter in der Länge und etwa 15 Meter in der Höhe und füllt die Halle so vollständig aus, dass du sie nur Stück für Stück erfassen kannst – erst das ruhige Gesicht, dann der lange Körper, schließlich die Fußsohlen, die mit Perlmutt-Intarsien und 108 glückverheißenden Symbolen verziert sind. Entlang der Wand stehen Reihen von Opferschalen, in die viele Besucher kleine Münzen werfen. Doch Wat Pho ist mehr als eine einzelne Sehenswürdigkeit. Die weitläufige Anlage besteht aus stillen Innenhöfen, Hunderten von Buddhafiguren in den Galerien und einem Wald aus bunt geschmückten Chedis, in denen Angehörige des Königshauses beigesetzt sind. Der Tempel gilt außerdem als Wiege der traditionellen thailändischen Massage: In einem eigenen Gebäude auf dem Gelände kannst du dich nach dem Rundgang selbst behandeln lassen, was nach einem langen Sightseeing-Tag zu den besten Ideen überhaupt zählt. Weil hier deutlich weniger Gedränge herrscht als im Nachbarpalast, eignet sich Wat Pho hervorragend, um einfach eine Weile im Schatten zu sitzen.

03 / 06

Wat Arun – der Tempel der Morgenröte

Wat Arun steht am westlichen Ufer des Chao Phraya in Thonburi und ist eines der meistfotografierten Motive Thailands.

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Sein zentraler Prang ragt rund 70 Meter in den Himmel und ist über und über mit chinesischem Porzellan und bunten Muschelstücken verkleidet – Material, das einst als Ballast auf Handelsschiffen nach Bangkok kam. Aus der Ferne wirkt der Turm hell und fast schlicht, doch je näher du kommst, desto mehr löst sich die Oberfläche in Tausende kleine Blüten, Muster und Scherbenmosaike auf. Über steile Treppen gelangst du auf die unteren Terrassen, von denen du einen großartigen Blick über den Fluss und die Skyline der Innenstadt hast. Rund um den Hauptprang gruppieren sich vier kleinere Türme sowie Figuren von Dämonenwächtern und Affen, die den Bau symbolisch tragen. Die Anfahrt gehört zum Erlebnis: Für wenige Baht setzt dich eine Fähre vom Pier Tha Tien direkt gegenüber ab. Trotz seines Namens entfaltet der Tempel der Morgenröte seine schönste Wirkung am späten Nachmittag und in der Dämmerung, wenn die Anlage angestrahlt wird und sich das Licht im Wasser spiegelt. Viele Restaurants am Ostufer haben genau darauf ihre Terrassen ausgerichtet.

04 / 06

Chatuchak Weekend Market

Der Chatuchak-Markt im Norden Bangkoks ist einer der größten Märkte Asiens und an Wochenenden ein Ziel für sich.

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Auf dem riesigen Gelände drängen sich weit über zehntausend Stände, die sich in nummerierte Sektionen gliedern – von Kleidung, Vintage-Mode und Sneakern über Kunsthandwerk, Holzschnitzereien und Keramik bis zu Pflanzen, Möbeln, Antiquitäten und Haustierbedarf. Die schmalen Gassen zwischen den Ständen sind überdacht, eng und heiß, und genau das macht den besonderen Reiz aus: Du verlierst schnell die Orientierung und stolperst dabei über Dinge, nach denen du nie gesucht hättest. Zwischendurch findest du überall Garküchen und kleine Stände mit Kokoseis, frischen Säften oder gegrilltem Fleisch, an denen du dich abkühlen und stärken kannst. Handeln ist üblich und wird freundlich erwartet, sollte aber immer mit einem Lächeln und ohne Druck geschehen. Komm früh am Morgen, wenn die Temperaturen noch erträglich sind, und nimm ausreichend Bargeld mit, da längst nicht alle Händler Karten akzeptieren. Erreichbar ist der Markt bequem mit Skytrain oder Metro bis Mo Chit beziehungsweise Chatuchak Park, sodass du das Verkehrschaos an der Oberfläche komplett umgehst. Direkt nebenan lädt der gleichnamige Park zu einer Pause im Grünen ein.

05 / 06

Der Geschichtspark Ayutthaya

Nördlich von Bangkok liegt Ayutthaya, jahrhundertelang die Hauptstadt des siamesischen Königreichs, bis die Stadt 1767 zerstört wurde.

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Was blieb, ist eine weitläufige Ruinenlandschaft aus rotem Ziegel und verwittertem Stuck, die seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und sich perfekt für einen Tagesausflug eignet. Zwischen den Tempelanlagen radelst oder fährst du von einem Wat zum nächsten: Wat Mahathat mit dem berühmten Buddhakopf, der von den Wurzeln eines Feigenbaums umschlossen wird, Wat Chaiwatthanaram mit seiner streng symmetrischen Anlage direkt am Fluss und Wat Phra Si Sanphet mit den drei markanten glockenförmigen Chedis, die einst zum Königspalast gehörten. Viele Ruinen sind frei zugänglich, andere kosten einen kleinen Eintritt. Besonders stimmungsvoll wird es am späten Nachmittag, wenn die tiefstehende Sonne den Ziegel warm aufleuchten lässt und die Reisegruppen abziehen. Die Anreise ist unkompliziert – Züge und Minibusse verbinden Bangkok mehrmals täglich mit der Stadt, alternativ bieten sich organisierte Touren an, die häufig mit einer Bootsfahrt auf dem Chao Phraya kombiniert werden. Nimm Sonnenschutz, Kopfbedeckung und viel Wasser mit, denn Schatten ist zwischen den Ruinen rar. Übernachtungsmöglichkeiten wie einfache Traveller Lodges gibt es direkt vor Ort.

06 / 06

Phra Pathom Chedi in Nakhon Pathom

Westlich von Bangkok, in der Provinzhauptstadt Nakhon Pathom, steht mit dem Phra Pathom Chedi einer der höchsten buddhistischen Stupas der Welt.

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Rund 120 Meter erhebt sich die massive, goldbraun schimmernde Glockenform über die flache Umgebung und ist schon von weitem zu sehen. Die Region gilt als eine der ältesten buddhistisch geprägten Gegenden Thailands, und der Chedi markiert diesen Ursprung auf eindrucksvolle Weise: Der heutige Bau umschließt ein wesentlich älteres Heiligtum, sodass hier Geschichtsschichten buchstäblich übereinanderliegen. Rund um den Sockel führt ein breiter Umgang mit Buddhafiguren, Glocken und kleinen Kapellen, in denen Gläubige Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen darbringen. Anders als in den zentralen Tempeln Bangkoks triffst du hier überwiegend thailändische Pilger, was dem Besuch eine sehr ruhige, authentische Atmosphäre verleiht. Rund um die Anlage erstreckt sich ein Markt- und Gartenbereich, in dem du lokale Spezialitäten und Obst probieren kannst – die Provinz ist landesweit für ihre Früchte bekannt. Die Anreise gelingt mit dem Zug oder Minibus in ein bis zwei Stunden und lässt sich gut mit weiteren Zielen im Umland verbinden. Auch hier gilt: Schultern und Knie bedecken, Schuhe vor dem Betreten der Hallen ausziehen.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

November bis Februar

Die angenehmste Zeit für einen Bangkok Urlaub liegt zwischen November und Februar. Dann herrscht die sogenannte Kühle Trockenzeit: Es fällt kaum Regen, die Luftfeuchtigkeit sinkt spürbar und die Temperaturen bewegen sich tagsüber meist zwischen 30 und 32 Grad, nachts kühlt es auf angenehme 20 bis 23 Grad ab. Das sind ideale Bedingungen für lange Tempeltage, Bootsfahrten auf dem Chao Phraya und Ausflüge nach Ayutthaya oder Nakhon Pathom. Weil das auch die Hauptsaison ist, solltest du Flüge und Hotels frühzeitig buchen. Wer flexibler ist, findet im Oktober und März Übergangsmonate mit weniger Andrang: Der Oktober bringt noch vereinzelte Schauer, ist dafür aber grüner und günstiger, während der März bereits deutlich heißer wird. Von März bis Mai wird es mit über 35 Grad sehr anstrengend, und die Monate Juni bis Oktober bringen die Regenzeit mit kräftigen, meist kurzen Nachmittagsschauern. Reisen ist auch dann möglich, da sich der Regen gut mit Museen, Malls und Massagen überbrücken lässt. Ein Blick auf den Festkalender lohnt sich außerdem: Rund um Songkran im April und Loi Krathong im November ist die Stadt besonders lebendig, aber auch entsprechend voll.

Frühling

März bis Mai ist die heißeste Phase des Jahres in Bangkok.

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Die Temperaturen klettern tagsüber regelmäßig auf 34 bis 36 Grad, an Spitzentagen im April auch darüber, und nachts kühlt es kaum unter 26 bis 28 Grad ab. Dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, die den Aufenthalt im Freien anstrengend macht. Regen fällt zunächst selten, gegen Ende Mai kündigen erste kräftige Gewitter den Beginn der Regenzeit an. Plane Besichtigungen in die frühen Morgenstunden, trinke viel und nutze die Mittagszeit für klimatisierte Museen, Malls oder eine Thai-Massage.

Sommer

Von Juni bis August bestimmt der Südwestmonsun das Wetter.

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Die Tageswerte liegen bei angenehmeren 32 bis 34 Grad, nachts bei etwa 25 bis 27 Grad, doch die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Charakteristisch sind kurze, heftige Schauer und Gewitter am späten Nachmittag, nach denen es oft wieder aufklart – ganztägiger Dauerregen ist eher die Ausnahme. Die Stadt wirkt in dieser Zeit grüner, die Preise sind niedriger und die großen Tempel deutlich leerer. Ein leichter Regenschirm oder eine dünne Regenjacke gehören ins Handgepäck, ebenso feste, schnell trocknende Schuhe.

Herbst

September und Oktober sind die niederschlagsreichsten Monate des Jahres, mit häufigen Schauern und gelegentlich überfluteten Straßenabschnitten nach starken Regenfällen.

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Die Temperaturen bleiben mit 31 bis 33 Grad tagsüber konstant warm. Im Laufe des Novembers dreht das Wetter dann spürbar: Die Schauer werden seltener, die Luftfeuchtigkeit sinkt und angenehme, klare Tage setzen sich durch. Damit beginnt die schönste Reisezeit. Der November verbindet frisches Grün, gute Sicht und moderate Besucherzahlen und gilt vielen Bangkok-Kennern als der ausgewogenste Monat überhaupt.

Winter

Dezember bis Februar bringt die trockenste und angenehmste Witterung des Jahres.

Mehr zum Winter

Tagsüber erreichen die Temperaturen 30 bis 32 Grad, abends und nachts kühlt es auf frische 20 bis 23 Grad ab – für thailändische Verhältnisse fast kühl. Regen fällt nur selten, der Himmel ist meist freundlich und die Luftfeuchtigkeit deutlich niedriger als im Rest des Jahres. Das sind perfekte Bedingungen für ausgedehnte Stadtspaziergänge, Bootstouren und Tagesausflüge ins Umland. Für laue Abende auf Rooftop-Terrassen oder klimatisierte Züge lohnt sich eine dünne lange Hose oder ein leichtes Tuch.

Unterwegs

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