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Singapur

Singapur

Singapur, wo malaiische, chinesische, indische und europäische Wurzeln auf engstem Raum zusammengewachsen sind, zieht dich vom ersten Moment an in seinen Bann. Aus einer Handelsniederlassung an der Südspitze der malaiischen Halbinsel ist ein Stadtstaat geworden, in dem im selben Viertel Tempelglocken, der Ruf des Muezzins und Kirchenglocken zu hören sind.

Wissenswertes über Singapur

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit Februar bis April sowie Juni bis August
Flugzeit ab Frankfurt ca. 12,5 Stunden
Highlights
  • Skyline an der Marina Bay
  • Supertrees bei Nacht
  • Hawker-Küche vierer Kulturen
  • Sentosa vor den Toren der City
Überblick

Über Singapur

Die Stadt lebt von Gegensätzen, die sich nirgends beißen. Auf der einen Seite die Skyline an der Marina Bay, gläserne Türme, futuristische Gärten und Rooftop-Bars über dem Wasser. Auf der anderen Seite niedrige Shophouses in Pastellfarben, Räucherstäbchenduft in schmalen Gassen und Handwerksbetriebe, die es hier seit Generationen gibt. Dazwischen liegt überraschend viel Grün: Singapur nennt sich Garden City, und du merkst schnell, warum. Alleen, Parks, Regenwaldreste mitten im Stadtgebiet und begrünte Fassaden sorgen dafür, dass sich die Metropole trotz ihrer Dichte nie erdrückend anfühlt.

Weiterlesen: Singapur entdecken

Essen ist in Singapur die verbindende Sprache. In den Hawker Centres sitzt du an einfachen Plastiktischen, während an den Ständen ringsum Hainanese Chicken Rice, Laksa, Satay und Chili Crab entstehen. Du zahlst wenig, isst hervorragend und kommst mit Einheimischen ins Gespräch, die dir bereitwillig ihren Lieblingsstand zeigen. Wer lieber shoppt, findet entlang der Orchard Road Kaufhäuser und Boutiquen, in Chinatown und Little India dagegen Märkte, Gewürzhändler und Goldschmiede.

Praktisch ist Singapur ein Traumziel für alle, die unkompliziert reisen möchten. Englisch wird überall gesprochen, das MRT-Netz bringt dich klimatisiert und günstig in jeden Winkel der Insel, und die Stadt gilt als eine der sichersten und saubersten der Welt. Familien schätzen die kurze Fahrt nach Sentosa, wo Strände, Freizeitparks und ein Aquarium direkt vor den Toren der City liegen. Für deine Singapur Reise brauchst du keine langen Transfers: Der Flughafen Changi liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt und ist selbst schon eine Sehenswürdigkeit.

Ob du drei Tage bleibst oder zwei Wochen – Singapur belohnt dich mit einer Dichte an Eindrücken, die du sonst kaum findest. Morgens durch einen botanischen Garten mit Orchideen spazieren, mittags in einem Tempel Ruhe finden, abends über den Supertrees den Sonnenuntergang beobachten und danach am Hawker-Stand essen: Das alles passt hier in einen einzigen Tag. Und wenn du gehst, nimmst du das Gefühl mit, eine Stadt erlebt zu haben, die Tradition und Zukunft gleichzeitig feiert.

Anreise

Lage & Anreise

In 12,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 12,5 Stunden bist du da!

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Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Gardens by the Bay

Der spektakulärste Park der Stadt liegt direkt an der Marina Bay und verbindet Botanik mit Architektur.

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Seine Wahrzeichen sind die Supertrees, baumartige Stahlkonstruktionen zwischen rund 25 und 50 Metern Höhe, die von echten Kletterpflanzen, Farnen und Bromelien bewachsen sind. Jeden Abend verwandelt die Lichtshow Garden Rhapsody den Hain in ein Farbenspiel, das du dir kostenlos vom Rasen aus ansehen kannst – ein Erlebnis, das viele Besucher als Höhepunkt ihres Aufenthalts beschreiben. Wer den Blick von oben sucht, geht auf den OCBC Skyway, einen luftigen Steg, der zwei Supertrees miteinander verbindet und dir die Skyline aus ungewohnter Perspektive zeigt. Zwei gekühlte Gewächshäuser ergänzen die Anlage: Im Flower Dome wachsen Pflanzen aus mediterranen und halbtrockenen Klimazonen, von Olivenbäumen bis zu Baobabs, und die Bepflanzung wechselt saisonal. Im Cloud Forest stürzt ein künstlicher Wasserfall in einen nebligen Berg aus Bergnebelwald-Vegetation, um den sich ein Rundweg nach oben schraubt. Die Außenbereiche des Parks sind frei zugänglich, nur für die Gewächshäuser und den Skyway zahlst du Eintritt. Plane genug Zeit ein und komme am besten am späten Nachmittag: Dann ist die Hitze erträglicher, und du bist automatisch zur Lichtshow vor Ort.

02 / 06

Marina Bay und Merlion Park

Die Bucht ist das Herz des modernen Singapur und der Ort, an dem du die Stadt am schnellsten begreifst.

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Am Ufer steht der Merlion, die Statue mit Löwenkopf und Fischleib, die als Wahrzeichen für den Ursprung als Fischerdorf und für den Namen Singapura, die Löwenstadt, steht. Vom Merlion Park hast du den klassischen Postkartenblick über das Wasser auf Marina Bay Sands mit seinen drei Türmen und der schiffsförmigen Dachterrasse. Auf dem SkyPark im 57. Stock liegt eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform in rund 200 Metern Höhe; der berühmte Infinity-Pool bleibt allerdings den Hotelgästen vorbehalten. Direkt daneben erhebt sich das ArtScience Museum, dessen Form an eine geöffnete Lotusblüte erinnert und das wechselnde Ausstellungen zwischen Kunst, Technologie und Naturwissenschaft zeigt. Ein Rundweg führt dich um die gesamte Bucht, vorbei an der doppelhelixförmigen Helix Bridge und am Esplanade-Theaterkomplex, dessen stachelige Kuppeln ihm den Spitznamen Durian eingebracht haben. Abends findet an der Event Plaza die Licht- und Wassershow Spectra statt, für die du keinen Eintritt zahlst. Besonders schön ist die blaue Stunde, wenn die Bürotürme des Financial District nach und nach ihre Beleuchtung einschalten.

03 / 06

Insel Sentosa

Der Freizeit- und Strandinsel im Süden verdankt Singapur seinen Ruf als Familienziel.

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Du erreichst sie in wenigen Minuten – wahlweise mit der Sentosa-Express-Monorail vom Einkaufszentrum VivoCity, mit der Seilbahn vom Mount Faber, die dir unterwegs einen weiten Blick über den Hafen schenkt, oder zu Fuß über den überdachten Boardwalk. Auf der Insel reihen sich drei Sandstrände aneinander: Siloso Beach ist der lebhafteste mit Beachbars, Volleyballfeldern und Wassersport, Palawan Beach richtet sich mit flachem Wasser und Spielbereichen eher an Familien, und Tanjong Beach gilt als der ruhigste. Dazu kommen Attraktionen für jedes Alter: die Universal Studios Singapore mit ihren Themenwelten und Achterbahnen, das S.E.A. Aquarium mit einem riesigen Panoramabecken, Sommerrodelbahnen, Ziplines und Hochseilgärten. Wer es historischer mag, besucht Fort Siloso, eine alte Küstenbefestigung mit Geschützstellungen und Bunkern, zu der ein erhöhter Baumwipfelpfad führt. Rund um die Insel liegen mehrere große Resorts, sodass sich Sentosa auch als ruhigere Basis für einen Aufenthalt eignet. Für einen Tagesausflug reicht die Zeit locker: Morgens Attraktionen, nachmittags Strand und abends zurück in die City zum Essen – das lässt sich problemlos kombinieren.

04 / 06

Chinatown

Das Viertel rund um die Pagoda Street und die South Bridge Road zeigt dir das traditionsreiche Singapur in seiner dichtesten Form.

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Zwischen restaurierten Shophouses mit bunten Fensterläden reihen sich Souvenirstände, Teehändler, Kalligrafen und Geschäfte für Räucherwerk und Opfergaben. Das eindrucksvollste Gebäude ist der Buddha Tooth Relic Temple, ein mehrgeschossiger Tempel im Stil der Tang-Dynastie, dessen rot-goldene Fassade schon von Weitem auffällt. Im Inneren erwarten dich eine große Halle mit hunderten Buddhafiguren, ein Museum zur buddhistischen Kunst und ein Dachgarten mit einer riesigen Gebetsmühle. Nur wenige Schritte entfernt steht der Sri Mariamman Temple, der älteste Hindutempel der Stadt, mit einem farbenprächtig bevölkerten Gopuram-Turm über dem Eingang. In derselben Straße findest du außerdem die Masjid Jamae, eine Moschee mit südindischen Einflüssen – drei Religionen in unmittelbarer Nachbarschaft, ein Sinnbild für Singapur. Kulinarisch führt kein Weg am Chinatown Complex vorbei, dem größten Hawker Centre der Stadt mit hunderten Ständen, an denen du für kleines Geld ausgezeichnet isst. Am Abend füllen sich die Gassen mit Nachtmarktständen und Straßenlokalen, und vor den chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten verwandelt sich das ganze Viertel in ein Lichtermeer.

05 / 06

Singapore Botanic Gardens

Der über 150 Jahre alte Garten westlich der Orchard Road gehört zum UNESCO-Welterbe und ist die grüne Seele der Stadt.

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Auf einem weitläufigen Gelände wechseln sich weite Rasenflächen, Seen, Themengärten und ein Stück ursprünglicher Regenwald ab, das den Zustand der Insel vor der Stadtentwicklung erahnen lässt. Der Eintritt ist frei, und die Anlage öffnet früh am Morgen bis spät am Abend – viele Einheimische joggen hier oder machen Tai-Chi, bevor die Hitze einsetzt. Das Herzstück ist der National Orchid Garden, der einzige kostenpflichtige Bereich: Tausende Orchideen in unzähligen Farben und Formen wachsen hier, darunter zahlreiche Hybriden, die nach Staatsgästen benannt wurden. Ein gekühltes Gewächshaus schützt besonders empfindliche Hochland-Arten. Weitere Höhepunkte sind der Swan Lake mit seinen Schwänen und Wasserschildkröten, der Ginger Garden mit Ingwergewächsen und einem Wasserfall sowie der Jacob Ballas Children's Garden, ein eigener Bereich für Kinder mit Wasserspielen und Baumhaus. Rund um den Symphony Lake finden regelmäßig Freiluftkonzerte statt, bei denen Familien mit Picknickdecken auf dem Rasen sitzen. Für dich ist der Garten die perfekte Erholung zwischen zwei Stadttagen – am besten kombinierst du ihn mit einem Bummel über die nahe Orchard Road.

06 / 06

Little India

Kaum ein Viertel wirkt so intensiv wie das indische Quartier rund um die Serangoon Road.

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Schon beim Aussteigen an der MRT-Station schlägt dir der Duft von Jasminblüten, Kardamom und frittiertem Teig entgegen. Die Straßen sind gesäumt von Sari-Läden, Goldschmieden, Blumenbindern, die Girlanden für Tempelbesuche knüpfen, und winzigen Restaurants, in denen du Thali, Dosa oder das legendäre Fish Head Curry probierst. Der Sri Veeramakaliamman Temple ist der bekannteste Sakralbau des Viertels, ein Hindutempel mit üppig geschmückten Türmen und farbigen Figuren, den du bei entsprechender Kleidung und ohne Schuhe betreten darfst. Ein beliebtes Fotomotiv ist das House of Tan Teng Niah, die letzte erhaltene chinesische Villa des Viertels, deren Fassade in kräftigen Farben leuchtet. Für den Alltag der Einheimischen steht das Tekka Centre, ein Markt- und Hawker-Komplex, in dem Gemüse, Gewürze und Fisch verkauft werden und darüber Textilstände liegen. Ganz in der Nähe hat das Mustafa Centre rund um die Uhr geöffnet und verkauft auf mehreren Etagen so ziemlich alles von Elektronik bis Gewürzen. Besonders stimmungsvoll wird es zur Zeit des Lichterfests Deepavali, wenn die Serangoon Road festlich illuminiert ist und Straßenstände das Viertel füllen.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

Februar bis April sowie Juni bis August

Singapur liegt nur knapp nördlich des Äquators und ist ganzjährig bereisbar – ein wirklich schlechter Monat existiert nicht, denn die Temperaturen bleiben konstant sommerlich. Als angenehmste Zeit gelten Februar bis April: Dann fällt statistisch am wenigsten Regen, die Sonne zeigt sich häufiger und die Luftfeuchtigkeit ist etwas erträglicher. Auch die Monate Juni bis August eignen sich gut, hier bringt der Südwestmonsun meist nur kurze, kräftige Schauer, nach denen schnell wieder die Sonne durchkommt. Regenreicher wird es von November bis Januar während des Nordostmonsuns, wenn längere Regenphasen möglich sind. Weil die Schauer aber selten den ganzen Tag anhalten und praktisch alle Einkaufszentren, Museen und großen Attraktionen klimatisiert und überdacht sind, lässt sich auch dann problemlos etwas unternehmen. Plane deine Besichtigungen am besten auf den Vormittag und den späten Nachmittag und nutze die heißeste Mittagszeit für Innenräume. Wenn du ein Fest miterleben möchtest, richte deine Reise nach dem chinesischen Neujahr im Januar oder Februar, nach Deepavali im Herbst oder nach dem großen Formel-1-Nachtrennen im September – zu diesen Terminen sind Hotels allerdings deutlich stärker ausgebucht und teurer.

Frühling

Von März bis Mai erlebst du die wärmste Phase des Jahres mit Tageswerten um 31 bis 33 Grad und Nachttemperaturen, die kaum unter 25 Grad fallen.

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Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, dazu weht nur wenig Wind, sodass sich die Hitze schwül anfühlt. Zwischen den Monsunphasen scheint die Sonne besonders häufig, und die Niederschläge fallen meist als kurze, heftige Nachmittagsgewitter, nach denen es rasch wieder aufklart. März und April gehören zu den trockensten Monaten – ideal für Strandtage auf Sentosa und für Ausflüge in die Gärten. Das Meer hat rund 29 Grad und ist damit badewannenwarm.

Sommer

Von Juni bis August bestimmt der Südwestmonsun das Wetter.

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Die Temperaturen liegen tagsüber bei 30 bis 32 Grad, nachts um 25 bis 26 Grad, also praktisch unverändert zum Rest des Jahres. Typisch sind sogenannte Sumatra Squalls: kräftige Gewitterlinien, die vor allem in den frühen Morgenstunden über die Insel ziehen, für ein bis zwei Stunden Starkregen und Böen sorgen und dann wieder abziehen. Dazwischen gibt es viel Sonne. Es fällt insgesamt weniger Regen als im Winterhalbjahr, gelegentlich kann jedoch Rauch von Bränden in der Region für diesigen Himmel sorgen.

Herbst

Im September und Oktober bleibt es mit 31 bis 32 Grad am Tag und etwa 25 Grad in der Nacht durchgehend tropisch warm.

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Der Übergang zwischen den Monsunen bringt viel Sonne, aber auch zunehmend kräftige Nachmittags- und Abendgewitter mit spektakulären Wolkentürmen über der Bucht. Im November setzt dann der Nordostmonsun ein, die Regenmengen steigen deutlich an und längere Schauerphasen werden häufiger. Die Luftfeuchtigkeit erreicht Werte um 85 Prozent, sodass sich die Wärme schwüler anfühlt. Ein leichter Regenschirm oder eine dünne Regenjacke gehört ab Oktober auf jeden Fall ins Handgepäck.

Winter

Während in Europa Frost herrscht, misst du in Singapur von Dezember bis Februar noch 30 bis 31 Grad am Tag und rund 24 Grad in der Nacht – es sind damit die vergleichsweise "kühlsten" Monate.

Mehr zum Winter

Dezember und Januar sind zugleich die regenreichsten: Der Nordostmonsun bringt bedeckte Tage mit ausgedehnten Schauern, die auch mehrere Stunden anhalten können. Trotzdem kommt die Sonne meist täglich durch, und die Temperaturen bleiben angenehm für Strand und Meer. Der Februar dreht das Bild bereits wieder: Er zählt zu den trockensten Monaten und ist einer der besten Reisetermine überhaupt.

Unterwegs

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