Symbolbild
Vietnam

Vietnam

Vietnam ist ein Land der Gegensätze: Im Norden ragen graue Kalksteinfelsen steil aus dem Wasser der Halong-Bucht, im Süden schieben sich die breiten Arme des Mekong träge durch ein Meer aus Grün. Dazwischen liegen eine Küste von mehr als 3.

Wissenswertes über Vietnam

alles, was du vorher wissen willst ♥
Beste Reisezeit November bis April
Flugzeit ab Frankfurt ca. 11,5 Stunden
Highlights
  • Karstfelsen der Halong-Bucht
  • Laternenlichter in Hoi An
  • Weite Strände am Südchinesischen Meer
  • Pho und Kaffee mit Kondensmilch
Überblick

Über Vietnam

Die Küste ist für viele das Herzstück der Reise. Rund um Phan Thiet und Mui Ne treffen Sanddünen auf lange, windumwehte Strände, an denen Kitesurfer über das Wasser ziehen und Resorts wie das Romana Resort & Spa, das Golden Coast Resort And Spa oder das Allezboo Beach Resort & Spa direkt am Sand liegen. Weiter nördlich reihen sich in Nha Trang und Cam Ranh Hotelbuchten aneinander, während Quy Nhon deutlich ruhiger geblieben ist. Wer Inselgefühl sucht, findet es auf Phu Quoc mit seinen hellen Stränden und Pfefferplantagen, wer Ruhe abseits der großen Namen mag, wird in Ho Tram oder Ninh Hoa fündig.

Weiterlesen: Vietnam entdecken

Kulturell ist Vietnam kaum zu erschöpfen. Hanoi verbindet koloniale Fassaden mit dem Gewirr der Altstadt, Hue erinnert als frühere Kaiserstadt an die Nguyen-Dynastie, und Hoi An gilt mit seinen gelben Handelshäusern als einer der schönsten Orte des Landes. Von Da Nang, Dien Ban oder Tam Ky erreichst du die Tempelruinen von My Son, und im Süden pulsiert Ho-Chi-Minh-Stadt mit Märkten, Rooftopbars und einer Energie, die dich sofort mitnimmt.

Was eine Vietnam Reise zusätzlich prägt, ist das Essen: eine dampfende Schale Pho am Morgen, ein Banh Mi zwischendurch, frische Frühlingsrollen am Abend und dazu starker Kaffee mit gesüßter Kondensmilch. Dazu kommen Menschen, die dich mit einem Lächeln in ihr Geschäft, ihre Küche oder ihr Boot bitten. Du kannst dein Reisetempo dabei frei wählen – als entspannter Badeurlaub in einem Strandresort, als Rundreise von Norden nach Süden oder als Kombination aus beidem.

Praktisch ist Vietnam ein dankbares Ziel: Die Wege zwischen den Regionen sind gut organisiert, Inlandsflüge verbinden Hanoi, Da Nang, Cam Ranh und Ho-Chi-Minh-Stadt in wenigen Stunden, und das Preisniveau lässt Spielraum für gutes Essen und schöne Unterkünfte. Egal ob du zum ersten Mal nach Südostasien reist oder die Region schon kennst – Vietnam überrascht dich mit einer Vielfalt, die noch lange nachwirkt.

Anreise

Lage & Anreise

In 11,5 Stunden bist du da! Flugzeit ab Frankfurt

In 11,5 Stunden bist du da!

Flugzeit ab Frankfurt

Entdecken

Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

01 / 06

Halong-Bucht

Die Halong-Bucht im Nordosten Vietnams gehört zum UNESCO-Welterbe und ist das wohl bekannteste Bild des Landes.

Mehr erfahren

Aus dem grüngrauen Wasser des Golfs von Tonkin ragen tausende Kalksteinfelsen auf, manche nur wenige Meter hoch, andere so groß, dass Höhlensysteme und dichter Bewuchs in ihnen Platz finden. Die klassische Art, die Bucht zu erleben, ist eine Bootstour: Viele Reisende entscheiden sich für eine Übernachtung an Bord einer Dschunke, weil sich die Stimmung erst am frühen Morgen und am Abend richtig entfaltet, wenn die Tagesausflügler verschwunden sind und Nebel zwischen den Felsen hängt. Vom Boot aus kannst du mit dem Kajak in stille Lagunen paddeln, kleine Sandbuchten ansteuern oder Tropfsteinhöhlen besichtigen, die im Inneren der Inseln liegen. Auch schwimmende Fischerdörfer gehören zum Bild der Region und zeigen, dass die Bucht kein reines Postkartenmotiv ist, sondern ein bewohnter Lebensraum. Wer mehr Ruhe sucht, weicht auf angrenzende Buchten aus, die weniger Bootsverkehr haben. Die Anreise erfolgt üblicherweise von Hanoi aus, sodass sich ein Aufenthalt in der Hauptstadt gut mit ein bis zwei Nächten auf dem Wasser verbinden lässt. Warme Kleidung für den Morgen lohnt sich in den kühleren Monaten, denn auf dem Wasser weht es im nordvietnamesischen Winter spürbar frisch.

02 / 06

Altstadt von Hoi An

Hoi An liegt an der zentralvietnamesischen Küste unweit von Da Nang und war über Jahrhunderte ein bedeutender Handelshafen, in dem chinesische, japanische, vietnamesische und später europäische Einflüsse zusammenkamen.

Mehr erfahren

Die Altstadt steht heute als UNESCO-Welterbe unter Schutz und ist weitgehend autofrei, sodass du durch enge Gassen zwischen ockergelben Handelshäusern, Versammlungshallen chinesischer Gemeinschaften, kleinen Tempeln und Werkstätten schlendern kannst. Wahrzeichen ist die überdachte Japanische Brücke, die zwei Stadtteile miteinander verbindet. Ihren besonderen Ruf verdankt Hoi An dem Licht: Sobald es dunkel wird, leuchten überall bunte Seidenlaternen, am Fluss Thu Bon werden Papierlichter aufs Wasser gesetzt, und die Uferpromenade füllt sich mit Ständen, Cafés und Booten. Die Stadt ist außerdem für ihre Schneidereien bekannt, die Maßkleidung oft innerhalb weniger Tage fertigen, und für eine eigenständige Küche mit Spezialitäten wie Cao Lau und White Rose. Rund um Hoi An liegen Reisfelder, Kokospalmenwälder und Strände, die sich per Fahrrad gut erkunden lassen. Viele Reisende nutzen den Ort als ruhigen Standort, um von hier aus Da Nang, die Marmorberge, die Tempelanlage My Son oder die Umgebung von Dien Ban zu besuchen. Früh am Morgen ist die Altstadt am stimmungsvollsten, wenn die Marktfrauen ihre Ware aufbauen.

03 / 06

Kaiserstadt Hue

Hue liegt am Parfümfluss in Zentralvietnam und war die Hauptstadt der Nguyen-Dynastie, der letzten Kaiserdynastie des Landes.

Mehr erfahren

Das historische Ensemble gehört zum UNESCO-Welterbe und ist bis heute das kulturelle Herz Vietnams. Zentrum ist die von breiten Mauern und Wassergräben umgebene Zitadelle, in der sich die Verbotene Purpurstadt, Palasthallen, Tore und Innenhöfe befinden. Teile der Anlage wurden im Krieg schwer beschädigt, andere sind erhalten oder aufwendig restauriert worden, sodass du dich zwischen prächtig lackierten Thronhallen und stillen Ruinenflächen bewegst. Außerhalb der Stadt liegen entlang des Flusses die Grabanlagen mehrerer Kaiser, die keine reinen Friedhöfe sind, sondern weitläufige Parkanlagen mit Pavillons, Seen und Steinfiguren – jede in einem eigenen Stil, vom romantisch verwilderten Ensemble bis zur überbordend dekorierten Grabstätte mit europäischen Einflüssen. Ebenfalls sehenswert ist die Thien-Mu-Pagode, deren siebenstöckiger Turm über dem Flussufer aufragt. Viele Besucher kombinieren die Besichtigungen mit einer Bootsfahrt auf dem Parfümfluss. Hue gilt zudem als Hochburg der vietnamesischen Küche: Die kaiserliche Kochtradition und Spezialitäten wie die scharfe Nudelsuppe Bun Bo Hue sind eigene Reisegründe. Die Strecke zwischen Hue und Da Nang führt über den Wolkenpass und zählt zu den landschaftlich schönsten Verbindungen des Landes.

04 / 06

Ho-Chi-Minh-Stadt

Ho-Chi-Minh-Stadt, von vielen weiterhin Saigon genannt, ist die größte Stadt Vietnams und das wirtschaftliche Kraftzentrum des Südens.

Mehr erfahren

Wer aus dem ruhigen Küstenurlaub hierher kommt, erlebt einen abrupten Wechsel: Millionen Motorroller schieben sich durch die Straßen, Hochhäuser stehen neben kolonialen Bauten, und aus jeder zweiten Ecke duftet es nach Grill, Brühe und Kaffee. Im Zentrum liegen das ehemalige Rathaus, das markante Hauptpostamt, die Kathedrale Notre-Dame und der Wiedervereinigungspalast, dessen Innenräume samt Kommandobunker als Museum zugänglich sind. Wer sich mit der Geschichte des Vietnamkriegs auseinandersetzen möchte, findet im Kriegsopfermuseum eine eindringliche, teils schwer auszuhaltende Dokumentation. Für Alltagsleben und Souvenirs bietet sich der Ben-Thanh-Markt an, abends verwandeln sich die umliegenden Straßen in Essmeilen. Ein Kontrastprogramm liefert das Viertel Cho Lon mit seinen chinesischen Tempeln, in denen Räucherspiralen von der Decke hängen. Beliebte Ausflüge führen zu den Tunneln von Cu Chi und ins Mekong-Delta mit seinen schwimmenden Märkten und Kanälen. Weil hier einer der wichtigsten Flughäfen des Landes liegt, ist die Stadt für viele Start- oder Endpunkt der Reise und lässt sich gut mit Badetagen in Phan Thiet oder Ho Tram verbinden.

05 / 06

Da Nang und die Marmorberge

Da Nang ist die größte Stadt Zentralvietnams und hat sich vom Hafenort zur modernen Küstenmetropole entwickelt.

Mehr erfahren

Entlang des My-Khe-Strandes zieht sich ein breiter, feinsandiger Küstenstreifen, an dem Hotels, Strandcafés und Promenaden liegen – ideal, wenn du Badeurlaub mit Stadtleben verbinden möchtest. Am Han-Fluss prägen beleuchtete Brücken die Abende, allen voran die Drachenbrücke, die an bestimmten Wochentagen Feuer und Wasser speit. Wenige Kilometer südlich, auf dem Weg nach Hoi An, erheben sich die Marmorberge: fünf Kalkstein- und Marmorhügel, die nach den Elementen benannt sind. Über Treppen und Aufzüge erreichst du Aussichtsplattformen, Pagoden und große Höhlen, in denen Buddhastatuen im Halbdunkel stehen und Lichtschächte einzelne Bereiche beleuchten. Am Fuß der Berge haben sich Steinmetzbetriebe angesiedelt, die den Ort seit Generationen prägen. Nördlich der Stadt liegt die Halbinsel Son Tra mit Küstenstraßen, Aussichtspunkten und der weithin sichtbaren Linh-Ung-Pagode samt hoher Statue der Göttin Quan Am. Da Nang ist außerdem ein praktischer Verkehrsknoten mit internationalem Flughafen und Bahnanschluss, von dem aus sich Hue, Hoi An, Dien Ban und Tam Ky bequem als Tagesausflüge erreichen lassen.

06 / 06

Phu Quoc

Phu Quoc ist die größte Insel Vietnams und liegt im Golf von Thailand vor der Südwestküste des Landes.

Mehr erfahren

Sie steht für einen anderen Rhythmus als das Festland: helle Sandstrände, warmes, ruhiges Wasser und Sonnenuntergänge, die im Westen direkt im Meer versinken. Der lange Long Beach an der Westküste ist am stärksten erschlossen und bietet Strandbars, Restaurants und Resorts in allen Kategorien, während sich im Süden und Norden ruhigere Buchten finden. Ein großer Teil der Insel steht als Nationalpark unter Schutz, sodass sich hinter der Küste dichter Wald, Hügel und Wanderwege anschließen. Bekannt ist Phu Quoc außerdem für seine Pfefferplantagen und für die traditionelle Herstellung von Fischsauce in großen Holzfässern – beides lässt sich bei Besichtigungen nachvollziehen. Vom Hafen An Thoi starten Bootstouren zu den vorgelagerten Inselchen des An-Thoi-Archipels, wo Schnorcheln und Angeln zum Standardprogramm gehören. Abends lohnt der Nachtmarkt von Duong Dong mit frischem Fisch und Meeresfrüchten direkt vom Grill. Da die Insel über einen internationalen Flughafen verfügt, lässt sie sich unkompliziert an eine Rundreise anhängen und eignet sich gut als entspannter Abschluss nach den Städten und Kulturzielen des Festlands.

Reisezeit

Beste Reisezeit & Klima

November bis April

Vietnam erstreckt sich über rund 1.650 Kilometer von Nord nach Süd und hat deshalb keine einheitliche Reisezeit. Für den Süden rund um Ho-Chi-Minh-Stadt, Phan Thiet, Ho Tram und Phu Quoc ist die Trockenzeit von November bis April ideal: viel Sonne, wenig Regen und angenehm warmes Meer. Die Zentralküste mit Da Nang, Hoi An, Nha Trang, Cam Ranh und Quy Nhon zeigt sich vor allem von Februar bis Mai von ihrer besten Seite, während die Monate Oktober und November hier am regenreichsten sind und Taifune auftreten können. Im Norden rund um Hanoi und die Halong-Bucht sind Oktober bis Dezember sowie März und April am angenehmsten, da es dann weder schwül-heiß noch feucht-kühl ist. Wer das ganze Land in einer Rundreise verbinden möchte, fährt mit den Monaten März und April sowie November am zuverlässigsten, weil dann in allen drei Landesteilen gute Bedingungen zusammenfallen. Für reinen Badeurlaub im Süden ist der Zeitraum Dezember bis März besonders beliebt, unter anderem weil er sich gut mit dem europäischen Winter deckt. Beachte, dass rund um das Neujahrsfest Tet im Januar oder Februar viele Betriebe schließen und im Land selbst intensiv gereist wird.

Frühling

März bis Mai gilt in weiten Teilen Vietnams als angenehmste Jahreszeit.

Mehr zum Frühling

Im Norden rund um Hanoi steigen die Temperaturen von etwa 20 bis 24 Grad im März auf 28 bis 32 Grad im Mai, der Winterdunst löst sich auf und es bleibt überwiegend trocken. An der Zentralküste bei Da Nang, Hoi An und Nha Trang herrschen 26 bis 33 Grad bei viel Sonne und ruhiger See – dies ist die stabilste Badezeit der Region. Im Süden ist es mit 30 bis 35 Grad am heißesten, besonders im April, bevor gegen Ende Mai die ersten kräftigen Nachmittagsschauer die Regenzeit einleiten. Das Meer erreicht landesweit angenehme 26 bis 29 Grad.

Sommer

Von Juni bis August ist es in ganz Vietnam heiß und deutlich feuchter.

Mehr zum Sommer

Im Norden liegen die Werte bei 30 bis 35 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit und kräftigen Gewittern, die Halong-Bucht kann dann diesig sein. Im Süden rund um Ho-Chi-Minh-Stadt und im Mekong-Delta herrscht Regenzeit: Bei 28 bis 33 Grad fallen fast täglich intensive Schauer, die meist am Nachmittag niedergehen und nach ein bis zwei Stunden wieder abziehen, sodass Reisen weiterhin gut möglich sind. Am günstigsten liegt die Zentralküste, wo Da Nang, Hoi An, Quy Nhon und Nha Trang bei 30 bis 34 Grad ihre trockenste und sonnigste Phase erleben. Die Wassertemperaturen liegen bei rund 29 Grad.

Herbst

September bis November bringt sehr unterschiedliche Bedingungen.

Mehr zum Herbst

Der Norden wird spürbar angenehmer: In Hanoi sinken die Temperaturen von etwa 30 Grad im September auf 22 bis 26 Grad im November, die Luft wird trockener und klarer – ideal für die Halong-Bucht. Die Zentralküste erlebt dagegen ihre regenreichste Zeit mit ergiebigen Niederschlägen und einem erhöhten Taifunrisiko zwischen September und November; die Werte bleiben bei 25 bis 31 Grad. Im Süden klingt die Regenzeit im Laufe des Novembers aus, die Sonnenstunden nehmen zu und es wird bei 29 bis 33 Grad zunehmend trocken. Ab November starten Phan Thiet, Ho Tram und Phu Quoc in die Hauptsaison.

Winter

Dezember bis Februar ist die klassische Reisezeit für den vietnamesischen Süden.

Mehr zum Winter

In Ho-Chi-Minh-Stadt, Phan Thiet, Ho Tram und auf Phu Quoc herrschen 27 bis 32 Grad bei sehr geringen Niederschlägen, viel Sonne und einem Meer um 26 bis 28 Grad. Auch Nha Trang und Cam Ranh sind meist gut bereisbar, während es an der Küste um Da Nang und Hoi An mit 21 bis 26 Grad kühler und phasenweise bewölkt sein kann. Der Norden ist am kühlsten: In Hanoi liegen die Werte bei 15 bis 20 Grad, oft mit Nieselregen und grauem Himmel, in den Bergregionen kann es nachts einstellig werden – eine Jacke gehört ins Gepäck.

Persönliche Beratung

Lass uns deinen Vietnam-Urlaub planen

Wir beraten dich gerne persönlich – schnell, ehrlich und ohne Buchungs-Chaos. Such dir aus, wie:

Lieber gleich sprechen? 03445 7107740

Persönliche Beratung

Wir helfen dir, deinen Traumurlaub nach Vietnam zu planen!

Oder ruf uns direkt an:

03445 7107740

Wichtige Filter

Maximaler Reisepreis pro Person beliebig

100 €× Entfernen3.000 €

Beliebte Filter

Hotel-Einstellungen

Hotelkategorie

★★★★★
beliebig

Verpflegung

Beliebig Ohne Frühstück Halbpension Vollpension All Inclusive

Weiterempfehlung

Beliebig ab 75% ab 80% ab 85% ab 90% ab 95%

Sortierung

Weitere Filter

♥ Deine Merkliste

Cookie-Einstellungen