Heute geht es in den Oman! Wir fliegen durch die Nacht und freuen uns auf ein orientalisches Abenteuer zwischen Wasser und Wüste.
Je nach Flugzeit erreichen Sie nachts oder am frühen Morgen Muscat. Bei rechtzeitiger Ankunft werden Sie für die Nacht in das Hotel gebracht, ansonsten starten Sie direkt mit einem schmackhaften Frühstück. Dann geht es los: Ockerfarbene Gebirge, Minarette, breite Straßen und freundliche Menschen. Wir besichtigen das Prunkstück aus 1.001 Nacht, die große Moschee, die Sultan Quaboos erst vor wenigen Jahren erbauen ließ. Anschließend erkunden wir den größten Markt des Oman ─ den Muttrah Souk. Der Duft von Weihrauch, Räucherstäbchen und Gewürzen strömt durch die vielen Gassen mit den unzähligen kleinen Läden. Im 2016 neu eröffneten Nationalmuseum machen wir uns anschließend mit den Traditionen und der Kultur des Omans vertraut und staunen über die Bienenkorbgräber aus der UNESCO-Weltkulturerbestätte Bat bei Ibri. Auch wenn der Reichtum im Oman nicht an jeder Ecke zu sehen ist, fragen wir uns, wo er seinen Ursprung hat. Für seine Seefahrertradition ist der Oman seit Jahrhunderten bekannt. Eine gute Gelegenheit, etwas von diesem Flair zu verspüren, bietet die optionale Dhowfahrt in den Sonnenuntergang. Dhows sind seit Jahrhunderten das traditionelle Transportmittel der Seehändler des Omans. Machen wir es uns bequem und genießen die Aussicht auf die Küste. Was für ein Einstieg!
Ganz in der Nähe der Corniche befindet sich das imposante Opernhaus mit seiner weißen Marmorfassade. Das erste Opernhaus auf der Arabischen Halbinsel. Wir erkunden es! Worauf beruht der heutige Reichtum des Landes? Im Oman Oil and Gas Exhibition Centre erfahren wir mehr darüber. Düfte haben in der arabischen Welt seither einen wichtigen Platz. Und bei den unterschiedlichen Qualitäten bei Weihrauch macht gerade den weiblichen Omanis keiner etwas vor, denn die Produktion von Parfums hat hier eine lange Tradition. Im Amouage Besucherzentrum machen wir uns ein Bild davon und lassen uns in die Düfte des Orients entführen. Im National Hospitality Institute treffen wir auf die Tourismusstudierenden, lernen über die Kultur des Oman und tauschen uns bei einem gemeinsamen Mittagessen darüber aus. Möchten Sie für den restlichen Tag Sterne beobachten? Das Planetarium öffnet nachmittags seine Pforten. (F, M, A)
Heute ist der Weg das Ziel. Wir beginnen unser zweitägiges Abenteuer in der Al-Sharqiyah-Region: zur Linken der Indische Ozean, zur Rechten zuweilen schroffe Felsen oder auch weite Landschaften. Am Bimmah Sink Hole vermischen sich Meerwasser aus dem Golf von Oman und Süßwasser aus den Bergen. Die Männer von Sur sind seit jeher Spezialisten, wenn es um den Bau einer guten und eleganten Dhow geht. In Ras al Jinz treffen wir am Abend wieder auf den Indischen Ozean. 340 km (F, P, A)
Heute fragen wir uns, wie das Leben im Oman im Einklang mit der Natur funktioniert. Welche Strategie haben die Menschen in einer auf den ersten Blick häufig lebensfeindlichen Umwelt entwickelt? Im üppig bewachsenen Wadi Bani Khalid, das stets Wasser führt, finden wir badende Omani und erste Antworten. In der Wüste Wahiba Sands erleben wir eine ganz andere Seite: Beduinen laden uns ein und erzählen uns von ihrem Leben. Am Abend, in unserem Camp mitten in der Wüste, genießen wir die unendliche Stille. 260 km.
Sinaw ist die südlichste große Oase des nördlichen Omans und ein sehr begehrter Handelsplatz für die Beduinen. Wir mischen uns unter das Volk und erleben hautnah das Handeln und Feilschen um die besten Kamele und Ziegen. Im Across Ages Museum erfahren wir mehr über die omanische Vergangenheit. Die alte Handels- und Oasenstadt Nizwa empfängt uns mit dem markanten Rundturm des Forts aus dem 17. Jahrhundert. Wir besteigen ihn und genießen den Ausblick auf die weite Landschaft. 355 km
In der alten Königsstadt Bahla, einem UNESCO-Welterbe, machen wir einen Rundgang und staunen über die gut erhaltene elf Kilometer lange Stadtmauer. Traditionelle Handwerkskunst sehen wir anschließend in der Aladawi Töpferfabrik. Wir spazieren anschließend durch das Bauerndorf Al Hamra. Überlebenswichtig ist in dieser trockenen Gegend auch seit jeher die gesicherte Versorgung mit Wasser. Wir erkunden das uralte Falaj-Bewässerungssystem. Seit Jahrhunderten, wenn nicht noch länger, funktioniert das ausgeklügelte System der Kanäle und Wasserversorgung. In Al Hamra, in Tanuf und bei den fünf Bewässerungskanälen von Falaj Daris, die in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden, lernen wir, was es heißt, keinen Tropfen zu verschwenden. 185 km
Einmal in der Woche treffen sich in Nizwa Beduinen und Bauern aus der Umgebung, um auf dem Markt ihr Vieh zu verkaufen. Kamele, Esel, Schafe wechseln mitunter wortlos den Besitzer. Man versteht sich auch so. Eine gute Gelegenheit, uns mit den lokalen Bräuchen vertraut zu machen. Später lassen wir den Norden des Landes hinter uns und machen uns auf ins legendäre Weihrauchland Dhofar. Wir fliegen von Muscat nach Salalah. 215 km
Salalah: Kamele, Aloe Vera Pflanzen, weiße Strände, Fischerdörfer. Eine echte Idylle. Vorbei an dem imposanten Bau der Sultan-Qaboos-Moschee und dem Palast des Sultans glitzert schon von weitem der Gold- und Silber-Souk. Am von unzähligen Ständen mit Obst und Gemüse gesäumten Straßenrand können wir uns davon überzeugen, warum Salalah im restlichen Oman als Gartenstadt gilt. Der Nachmittag gehört dem Osten Dhofars: Wir bestaunen in Taqa die wunderschönen Holztüren der Häuser, lernen, wie Sardellen getrocknet werden und hören, dass Khor Rori einst ein wichtiger Weihrauchhafen war. In Mirbat, der alten Hauptstadt Dhofars, begann früher die legendäre Weihrauchstraße. 180 km
Am heutigen Vormittag tauchen wir in die Welt des Propheten Hiob ein. Er wird im Islam als Ayyub verehrt und liegt in den Bergen von Salalah begraben. Wir besuchen das Mausoleum. Später, wenn wir die spektakuläre Küstenstraße in Richtung Westen nehmen, treffen wir wieder auf Weihrauchbäume. Und auf einen Einheimischen, der uns über die Weihrauchernte erzählt. Nach einem kurzen Spaziergang in einem der Täler fahren wir zurück, nicht ohne einen Fotostopp an der Lagune von Mughsail einzulegen, wo Zugvögel ─ gelegentlich auch Flamingos ─ ein alltäglicher Anblick sind. Am Abend machen wir uns alle gemeinsam auf zum Flughafen, um nach Muscat zu fliegen. Von dort treten wir gemeinsam die Heimreise nach Deutschland an. Falls Ihr Rückflug erst im Laufe des nächsten Tages erfolgt, übernachten Sie noch eine Nacht im Hotel in Muscat. 170 km
»Ma Salama Oman!« heißt es heute. Mit vielen Eindrücken verabschieden Sie sich vom Land des Sultans! (F)nnFlugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.nn(F=Frühstück, M=Mittagessen, P=Picknick, A=Abendessen)
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