Heute reisen Sie in Eigenregie in die Hauptstadt der Grande Nation: Paris. Ihr Hotel liegt im Norden von Paris, nur wenige Gehminuten vom Canal Saint-Denis und dem Bassin de la Villette entfernt. Entlang der Kanäle sitzen Anwohner vor Cafés, Lieferwagen halten vor kleinen Geschäften, während auf dem Wasser Ausflugsboote und Hausboote unterwegs sind. Wer früh anreist, kann die Umgebung bereits auf eigene Faust erkunden. Am Abend treffen Sie sich mit Ihrer Reiseleitung und Ihren Mitreisenden in der Hotellobby, um sich gemeinsam auf den Weg zu einem Restaurant zu machen, das fußläufig vom Hotel erreichbar ist. Bei einem typisch französischen Willkommensabendessen lernen Sie Ihre Gruppe kennen.
Der Tag führt Sie entlang einer Achse, die das Stadtbild von Paris seit Jahrhunderten prägt, der “Axe Historique. Ihren Ausgangspunkt bildet der Bereich rund um den Eiffelturm. Von hier aus wechseln Sie zunächst auf die Seine. Während der Bootsfahrt gleiten die steinernen Uferanlagen, Brücken und Fassaden des Zentrums vorüber. Zwischen dem Musée dOrsay, dem Louvre und der Île de la Cité wird deutlich, wie eng viele der bedeutenden Bauwerke mit dem Fluss verbunden sind. Anschließend setzen Sie Ihre Erkundung an Land fort. Mit Metro und zu Fuß folgen Sie der historischen Achse, die vom Arc de Triomphe über die Champs-Élysées und den Place de la Concorde bis zum Louvre reicht. Breite Boulevards aus dem 19. Jahrhundert stehen dabei neben älteren Stadtquartieren, repräsentative Plätze neben dicht bebauten Straßenzügen. Immer wieder eröffnen sich Sichtachsen, die unterschiedliche Epochen miteinander verbinden. Viele der Orte, die Sie heute kennenlernen, begegnen Ihnen im Verlauf der Reise erneut, wenn Sie einzelne Viertel und Museen genauer erkunden. So entsteht bereits am ersten Tag ein räumlicher Überblick über die französische Hauptstadt.
Rund um Notre-Dame und die Île de la Cité liegen die Ursprünge von Paris. Von hier aus gehen Sie in das benachbarte Quartier Latin, dessen Straßen seit Jahrhunderten von Studenten, Buchhandlungen und kleinen Cafés geprägt werden. Über die Anhöhe der Sainte-Geneviève gelangen Sie schließlich zum Panthéon, wo zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kultur ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Wenige Straßen weiter verändert sich das Bild. Auf dem Marché Mouffetard reihen sich Marktstände, Bäckereien, Käsehändler und kleine Geschäfte aneinander. Gemeinsam wählen Sie Zutaten für das anschließende Picknick aus und erleben einen Ort, der weit mehr ist als eine Sehenswürdigkeit. Danach bleibt Zeit für eigene Entdeckungen im Viertel. Am späten Nachmittag erwartet Sie das Musée dOrsay. Das ehemalige Bahnhofsgebäude am Seineufer beherbergt heute eine der bedeutenden Sammlungen des 19. Jahrhunderts. (F/P)
Der Louvre gehört heute zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, seine Geschichte beginnt jedoch lange vor der Zeit als Museum. Beim Rundgang erkunden Sie die Sammlungen mit einem Audioguide und begegnen Werken aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen. Hinter den weitläufigen Fassaden bleibt zugleich die Vergangenheit des Gebäudes als königliche Residenz präsent. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Palais Royal. Unter den Arkaden und in den streng angelegten Gartenanlagen zeigt sich ein anderes Bild des höfischen Paris. Während die umliegenden Straßen vom Verkehr und dem geschäftigen Alltag des Zentrums geprägt sind, bleibt es innerhalb der Anlage überraschend ruhig. Bei einer kleinen Pause nehmen Sie sich Zeit, die Eindrücke des Vormittags wirken zu lassen. Am Nachmittag fahren Sie nach Saint-Denis im Norden der Stadt. Die Basilika gilt als einer der frühesten bedeutenden Bauten der Gotik und ist eng mit der Geschichte der französischen Monarchie verbunden. Bei Kaffee und Kuchen klingt der Nachmittag aus, bevor Sie in die Innenstadt von Paris zurückkehren. (F/S)
Der Tag beginnt im Musée Rodin. Das Museum befindet sich in einem Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, dessen Räume und Garten eng mit dem Werk des Bildhauers verbunden sind. Zwischen den Skulpturen im Park und den Ausstellungsräumen im Haus begegnen Ihnen Arbeiten, die heute zu den bekanntesten Werken der französischen Kunst zählen. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Hôtel des Invalides. Die Anlage wurde im 17. Jahrhundert als Unterkunft für ehemalige Soldaten gegründet und prägt bis heute das Stadtbild des linken Seineufers. Unter der goldenen Kuppel befindet sich die Grabstätte Napoleons. Der Nachmittag gehört Ihnen. Am Abend treffen Sie sich wieder und fahren nach Montmartre. Auf dem Hügel im Norden von Paris wechseln sich enge Straßen, Wohnhäuser, ehemalige Ateliers und kleine Plätze ab. Anschließend betreten Sie die Basilika Sacré-Coeur, deren heller Innenraum einen deutlichen Kontrast zum geschäftigen Treiben auf den Straßen des Viertels bildet. Vor der Kirche öffnet sich der Blick über die Dächer der Stadt. Beim gemeinsamen Abschiedsabendessen in einem französischen Lokal lassen Sie die vergangenen Tage zwischen Seine, Museen und Stadtvierteln noch einmal Revue passieren. (F/A)
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