Endlich beginnt deine Reise in ein Land voller Naturschätze und Traditionen. Heute kommst du in Lima an, wo dich deine Reiseleitung schon erwartet. Bei einem Willkommensgetränk im Hotel lernst du die Mitreisenden kennen und kannst dich gemeinsam auf die kommenden zwei Wochen in Peru freuen. Du wirst in die Welt der Inka eintauchen und interessante Begegnungen werden dir Land und Leute näherbringen.
Verabschiede dich vorerst von der »Stadt der Könige«, denn ein Highlight dieser Reise steht dir bevor. Am Morgen hebt ihr Flieger nach Arequipa ab, dessen historisches Zentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der spanische Einfluss auf die Architektur wird beim Anblick der wunderschönen Kathedrale und der Jesuitenkirche La Compañía deutlich. Lass es dir schmecken! Fülle deine Energiereserven für eine kurze Erkundungstour durch die »weiße Stadt«. Nachmittags besuchst du das Kloster Santa Catalina. Es stellt das bedeutendste Beispiel der Kolonialarchitektur des 16. Jahrhunderts dar. Nimm Einblick in das streng religiöse Leben dieser Zeit. Anschließend bleibt noch etwas Zeit, den Gemüse- und Obstmarkt San Camilo in der Altstadt zu besuchen und verschiedene exotische Früchte zu probieren.
Das malerische Colca-Tal wurde erst in den 1970er Jahren durch eine Straße mit der Außenwelt verbunden. Auf der Fahrt durch die Hochebene kann man immer wieder Lamas, Alpakas und wilde Vikunjas am Wegesrand erblicken. Zum krönenden Abschluss des Tages kannst du in den herrlichen Thermalbecken baden. Ach, wie gut das warme Wasser tut!
Endlich ist es so weit! Du wirst den sagenumwobenen Kondor sehen. Vom »Kreuz des Kondors« hast du einen beeindruckenden Blick in die 1.200 Meter tiefe Schlucht. Hier kann man die riesengroßen Vögel, die nur in den Anden leben, am besten beobachten. Es ist ein besonderes Erlebnis, wenn die Kondore durch die warme Luft Auftrieb erlangen und hoch über dem Colca-Tal kreisen. Auf der Weiterfahrt nach Puno werden dir die beeindruckenden Bilder mit Sicherheit nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Du hältst noch in Chivay, um über den bunten Markt zu schlendern. Abends erreichst du dann schließlich den größten Süßwassersee Südamerikas.
Ab ins Motorboot, um die schwimmenden Schilfinseln der Uros zu erkunden! Hier vertrittst du dir etwas die Füße auf dem schwankenden Boden, begrüßt die Inselbewohnerinnen und -bewohner und bewunderst deren kunstvoll gebaute Schilfhütten. Du erfährst mehr über den Alltag des indigenen Volkes und wie sie unermüdlich immer wieder neue Unterkünfte aus Schilf bauen. Dann machen wir uns auf den Weg, eine Vicuñas-Farm oder alternativ eine kleine Gaststube einer Bauernfamilie der Region zu besuchen. Nach dem Mittagessen besuchst du Sillustani, eine Grabstätte auf der Halbinsel Umayo, ca. eine halbe Stunde von Puno. Sillustani besteht aus zwölf zum Teil eingestürzten Grabtürmen, die mitten in der Altiplano-Landschaft auf einem flachen Hügel stehen. Nach so viel beeindruckenden Bildern solltest du dir abends auch das letzte nicht entgehen lassen: den Sonnenuntergang mit Blick auf den Titicaca-See.
Im komfortablen Andenzug schnaufst du heute von Puno nach Cuzco und erlebst eine der einzigartigsten Bahnstrecken der Welt. Von der Stadt am Ufer des größten Süßwassersees Südamerikas brechen wir auf und passieren nach kurzer Fahrt den Markt von Juliaca, der buchstäblich zum Anfassen nah ist. Für die Durchfahrt des Zuges räumen die Händlerinnen und Händler nur kurz die Schienen, um ihre Waren direkt danach wieder auf den Gleisen auszustellen. Ein richtiges Spektakel! Von hier geht es hinauf durch die seichten Ebenen des peruanischen Altiplano, vorbei an verträumten Dörfern und durch das fruchtbare Tal des Flusses Vilcanota. Vom teils offenen Panoramawaggon am Ende des Zuges lässt du nach Belieben den Blick und deine Gedanken über die weite Landschaft schweifen und genießt die endlosen Panoramaausblicke. Hast du schon einige der knuffigen Vicuñas und Alpacas gesichtet? Am Pass La Raya, auf 4.321 Metern Höhe, wird die Fahrt unterbrochen und du hast die Möglichkeit einmalige Fotos zu schießen. Von hier aus dominieren nun die prächtigen Berge der Anden, durch die sich der Río Huatanay schlängelt, die Strecke. Am Abend kommst du im wunderschönen Cuzco an und kannst in deiner Unterkunft entspannen.
Die schönsten Inkaterrassen Perus und viele bedeutende Inkastätten liegen im Urubamba-Tal, das auch »Heiliges Tal der Inka« genannt wird. Es ist aber nicht nur wegen seiner Inka-Hinterlassenschaften eine Reise wert, es ist auch erfrischend grün, und hier leben rührend herzliche Menschen. Nach dem Frühstück brichst du auf nach Chinchero, wo du den farbenfrohen Markt besuchst. Hier kannst du dich wunderbar mit Kunsthandwerk eindecken. Anschließend wirst du in ein typisches Andendorf gebracht. In diesem Dorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Du bekommst einen Einblick in den Alltag der Dorfbewohnerinnen und -bewohner und die sozialen Verhältnisse in Peru. Packe als Gegenleistung mit an, indem du den Frauen bei der Vorbereitung eines traditionellen Mittagessens hilfst. Während das Essen in der Erde erhitzt wird, unternimmst du zusammen mit ein oder zwei Dorfbewohnerinnen eine kleine Wanderung in der ländlichen Umgebung, um Kräuter zu sammeln. Nachdem du dir den Bauch vollgeschlagen hast, kannst du dann beim Weben zuschauen und eine Sammlung selbstgefertigter Textilien betrachten. Vielleicht entdeckt der eine oder andere hier ein neues Hobby.
Du machst dich rechtzeitig auf den Weg, um den Andenzug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes nicht zu verpassen. Aguas Calientes ist der Ausgangspunkt für das Highlight jeder Peru-Reise. Ein Bus bringt dich von hier aus in ca. 30 Minuten die Serpentinenstraße hinauf in das sagenumwobene Machu Picchu. Der Blick auf die Inkastadt, die Bergzüge der Anden und den etwa 700 Meter tiefer gelegenen Río Urubamba ist sagenhaft. Bei einem Rundgang entdeckst du die eindrucksvollen steinernen Zeugnisse dieser besonderen Stätte, spürst ihrer Geschichte nach und lässt die Atmosphäre dieses magischen Ortes auf dich wirken. Dabei wirst du mit Sicherheit feststellen, dass es in Wirklichkeit noch schöner und geheimnisvoller ist als auf Fotos und in Filmen.
Und weil die Zeit in Machu Picchu gestern so schnell vorbeiging, darfst du heute noch einmal hoch. Am frühen Morgen, wenn die Inkastadt Machu Picchu oft im Nebel liegt, hast du die außergewöhnliche Möglichkeit, die Ruinenstadt nochmal in einem ganz anderen Licht zu sehen. Dann nimmst du schweren Herzens Abschied, bevor der Bus dich das kurze Stück ins Tal zurückbringt. Gegen Mittag trittst du die Rückreise mit dem Zug und dem Bus nach Cuzco an.
Willkommen zurück in der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten ehemaligen Hauptstadt der Inka. In Quechua, der Sprache der Inkas, bedeutet Cuzco »Nabel der Welt«. Am Vormittag erkundest du zu Fuß die historische Stadt, in der sich indigener und kolonialer Baustil mischen. Du siehst unter anderem das Künstlerviertel San Blas mit seinen vielen kleinen Gassen und den berühmten Stein mit den zwölf Ecken in einer Mauer des ehemaligen Palastes des Herrschers Inca Roca. Auch die riesigen, präzise behauenen Steine des Sonnentempels Coricancha halten ohne Mörtel zusammen und zeugen von der beeindruckenden Baukunst der Inka. Den Nachmittag kannst du dann nach eigenen Wünschen gestalten.
Heute erkundest du diese wunderschöne Stadt mit Jugendlichen des Jugendprojekts Amantaní aus den umliegenden ländlichen Gemeinden. Sie zeigen dir ihr Cuzco aus dem Blickwinkel eines Jugendlichen, der in der Umgebung aufgewachsen ist. Auf dem Gemüse- und Obstmarkt der Stadt kaufst du zusammen für ein gemeinsames Mittagessen ein.
Ja, es gibt noch mehr spannende Inka-Bauwerke zu bestaunen! Am Morgen besichtigst du die Inkaruinen in der Umgebung von Cuzco: Sacsayhuamán, Q’enqo, Puca Pucara und Tambomachay. Immer wieder fragt man sich, wie die Inka die tonnenschweren Steine wohl transportiert haben, ohne bereits das Rad zu kennen. Lass dich von den verschiedenen Theorien überraschen. Am Nachmittag hast du dann nochmal die letzte Chance Cuzco auf dich wirken zu lassen.
Am Vormittag starten wir mit dem Flieger von Cuzco nach Puerto Maldonado. Von hier aus machen auch wir uns auf den kurzen Weg zur Anlegestelle und fahren mit dem Boot flussabwärts in eine andere Welt. Willkommen im Nirgendwo, weit weg von Hochhäusern, Lärm und überfüllten Straßen. Was du hier in den kommenden Tagen hören und sehen wirst, ist Natur pur. Das Amazonas-Gebiet ist mehr als viermal so groß wie Deutschland und das Zuhause für eine Million Tier- und Pflanzenarten. Deine Regenwald-Lodge bietet täglich wechselnde Exkursionen an. Für den ersten Tag empfehlen wir eine Wanderung auf den Wegen des umliegenden Naturgebiet oder eine abendliche Flusstour auf dem Madre de Dios. Du wirst überrascht sein, was du alles entdecken kannst.
Wie war die erste Nacht im Dschungel? Wenn die ungewohnten Geräusche der Bewohner dich schon früh geweckt haben, erwartet dich schon mit Sonnenaufgang ein opulentes Frühstück. Frisch gestärkt für den Tag geht es dann per Boot und anschließend zu Fuß auf einem Wanderweg zum Sandoval-See im Tambopata-Nationalreservat. In einem hölzernen Kanu gleitest du über das klare Gewässer: Im Wasser schwimmen und tauchen Riesenotter, aus den Baumkronen hörst du das Geschrei der Brüllaffen und weiter oben fliegen grüne Aras mit roten Bäuchen durch die Lüfte. Apropos Bäuche - dein Mittagessen erwartet dich in der Lodge. Die Kalorien kannst du am Nachmittag dann auf den Baumkronenpfad abtrainieren. Vom 38 m hohen Startturm tauchst du ein in das Reich der Regenwaldriesen. Über sieben Brücken geht es zu weiteren Aussichtsplattformen. Mit etwas Glück erhascht du auch einen Blick auf einen kuriosen Baumbewohner. Beeilen brauchst du dich nicht, denn das Faultier läuft dir nicht weg. Zurück am Boden schlenderst du dann auf einem 200 m langen Holzweg über einen Sumpf, in dem zahlreiche Amphibien kreuchen und fleuchen. Vielleicht entdeckst du hier auch eine Anakonda, die größte Schlange der Welt. Nach diesem Tag voller Begegnungen und neuer Eindrücke kannst du den Abend wieder im Komfort der Regenwald-Lodge ausklingen lassen.
Nach dem Frühstück geht es mit dem Boot flussabwärts zur Gamitana-Farm, wo lokale Bauern in einem Modellprojekt Früchte und Gemüse anbauen. Probieren ist erlaubt! Anschließend wanderst du auf einem Dschungelpfad zu einem kleinen Bach, der sich ganz in der Nähe durch den Regenwald schlängelt. Piranhas verstecken sich hier im trüben Wasser und an den Ufern lauern Kaimane auf ihre Beute. Du musst dein Mittagessen zum Glück nicht selber jagen. Es erwartet dich zurück in der Lodge. Am Nachmittag geht es mit dem Boot diesmal flussaufwärts zu einer Hacienda auf einer ehemaligen Plantage. Bei einem Rundgang erfährst du so einiges über den medizinischen Nutzen der lokalen Flora für die einheimische Bevölkerung. Über 200 verschiedene Pflanzen gibt es zu entdecken. Im Anschluss geht es noch einmal mit dem Kanu auf die Suche nach Schildkröten und Vögeln. Zurück in der Lodge erwartet dich nach dem Abendessen ein besonderes Erlebnis. Im Schein der Taschenlampe gehst du auf eine Nachtwanderung. Lausche den Geräuschen des abendlichen Regenwaldes und finde die funkelnden Augen der Geschöpfe, die erst in der Dunkelheit aktiv werden.
Nach dem Frühstück geht es mit dem Boot zurück in die Zivilisation nach Puerto Maldonado. Von hier fliegst du zurück nach Lima. Ganz zu Ende ist deine Reise aber zum Glück noch nicht. Du besuchst Limas Künstlerviertel Barranco, in dem sich zahlreiche Maler und Schriftsteller niedergelassen haben. Die schönen alten Häuser lassen dich vergessen, dass du dich in einer der größten Millionenstädte des Kontinents befindest. Du spazierst durch die Straßen und über die romantische Puente de los Suspiros, die »Seufzerbrücke«, einen beliebten Treffpunkt für Verliebte.
Stärke dich beim Frühstück, bevor du dich auf Erkundungstour durch die »Stadt der Könige« machst. Du siehst unter anderem die Plaza Mayor, die von der mächtigen Kathedrale sowie dem Erzbischofs- und dem Regierungspalast eingefasst wird. Im Museum Rafael Larco Herrera entdeckst du zahlreiche Skulpturen, Textilien, Keramiken und Schmuckstücke, die aus den unterschiedlichen präkolumbischen Zivilisationen Perus stammen. Anschließend heißt es Abschiednehmen. Nachdem du dich ein letztes Mal umgedreht hast, wirst du zum Flughafen gebracht und trittst den Rückflug an.
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