Aufbruch nach Albanien! Je nach Ankunftszeit haben Sie noch die Gelegenheit, sich schon einmal auf dem Basar in Krujë umzusehen, bis wir uns zum ersten gemeinsamen Abendessen treffen. nBei einer späteren Anreise wird Ihnen das Abendessen zusammen mit weiteren Informationen bei Ihrer Ankunft im Hotel überreicht. Ihre Reiseleitung steht Ihnen dann am nächsten Tag zur Verfügung.
Für viele Albaner ist Krujë eine heilige Stadt. Hier widerstand Fürst Skanderbeg den Truppen der Osmanen. In den wieder aufgebauten Ruinen der Festung werden die Taten des Nationalhelden lebendig. Auf dem bunten Basar Krujës erfahren wir etwas über das traditionelle Handwerk der Region. Anschließend fahren wir nach Elbasan, entstanden an einer Kreuzung der Via Egnatia, der wichtigsten antiken Handelsroute auf dem Balkan. Bei einem Stadtspaziergang sehen wir von außen die Stadtmauer, die Kathedrale der Heiligen Maria und die Königsmoschee aus dem Jahr 1492. Eine alteingesessene Familie freut sich anschließend, uns in ihrem Haus zum Mokka zu begrüßen. Danach setzen wir unsere Reise fort und fahren nach Pogradec zu unserem Hotel am malerischen Ohridsee. 165 km
Nach der Überquerung der Grenze nach Nordmazedonien eröffnet sich uns ein beeindruckender Blick auf den Ohridsee. In Ohrid angekommen treffen wir unseren örtlichen Guide und machen uns auf den Weg, die Stadt und den See zu erkunden. Wir schauen uns die einzigartigen Ohrid-Perlen an. Auch die Kirchen Sveta Sofija und Sveti Jovan Kaneo am heiligen See wecken unser Interesse. Während einer kurzen Bootsfahrt können wir uns gar nicht satt sehen: Vor uns das azurblaue Wasser des Ohridsees, dahinter die mit Schnee bedeckten Berge des Galicica-Nationalparks. Im Kloster Sveti Naum, einer UNESCO-Welterbestätte, erfahren wir, dass der Mönch Naum bereits im Jahr 895 das später nach ihm benannte Kloster gründete und hier auch seine letzte Ruhestätte fand. Bis heute erzählen die jahrhundertealten Fresken von seinem Leben. Am Abend erwartet uns im Hotel ein stimmungsvoller albanischer Abend mit traditioneller Live-Musik und folkloristischen Tänzen - ein schöner Ausklang eines erlebnisreichen Tages. 80 km
Wir verabschieden uns von Pogradec und fahren durch eine Karstlandschaft in die »Stadt der tausend Fenster«. Nach unserer Ankunft in Berat kehren wir zunächst in einem traditionellen Restaurant ein und genießen die regionale Küche. Anschließend erkunden wir das charmante Burgviertel Kalaja mit seinen verwinkelten Gassen, Moscheen, Kirchen und osmanischen Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Nach dem teils steilen und unebenen Aufstieg werden wir für die Mühe belohnt. Später, im Onufri-Museum in der Marienkirche, widmen wir uns den wertvollen Ikonen des gleichnamigen albanischen Malers. Im Anschluss können Sie den Tag ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. 155 km (F, M)
Wir fahren auf schmalen Straßen vorbei an beeindruckenden Bergketten nach Gjirokastër. Die osmanisch wirkende Altstadt mit den massiven Steinhäusern war der UNESCO den Titel einer Welterbestätte wert. Wir schauen uns in Ruhe um und erklimmen über kopfsteingepflasterte Gassen die Zitadelle. Doch der bisweilen steile Aufstieg lohnt sich. Auf uns wartet ein wunderbarer Ausblick über die Stadt in die Ebene von Gjirokastër. Im traditionellen Haus der Familie Skenduli sehen wir ein Beispiel der lokalen Architektur des 19. Jahrhunderts. Am Nachmittag erwartet uns faszinierende Natur am Blue Eye, einer Karstquelle mit wunderbarem Farbspiel. Wer möchte, kann bei einem etwa einstündigen Spaziergang (hin und zurück) die Quelle aus nächster Nähe erkunden. Alternativ bleibt Zeit, die idyllische Umgebung am See zu genießen und das beeindruckende Farbenspiel bei schönen Fotomotiven festzuhalten. Abends in Saranda am Ionischen Meer können wir mit etwas Glück bis nach Korfu hinüberschauen. 245 km
Wenn wir dem römischen Dichter Vergil Glauben schenken, war das antike Butrint ein zweites Troja im Kleinformat. Troja hin oder her, auf jeden Fall war die Stadt wegen ihrer exponierten Lage an einer Lagune und den mineralhaltigen Quellen der Umgebung ein beliebter Kur- und Festspielort der Antike. Wir erkunden das von der UNESCO zur Welterbestätte erklärte archäologische Areal und spazieren durch die griechische, römische und byzantinische Geschichte Butrints. Im Anschluss besuchen wir die hoch über Saranda gelegene Burg Lëkurësi. Die Festung wurde im 16. Jahrhundert unter Sultan Süleyman dem Prächtigen errichtet und diente einst der Überwachung der Küste sowie dem Schutz der Region vor feindlichen Angriffen. 40 km
Noch einmal wird uns heute deutlich, dass große Teile des heutigen Albaniens in der Antike Teil der europäischen Staatenwelt waren. Epirus hieß die historische Landschaft diesseits und jenseits der albanisch-griechischen Grenze. Genießen wir die Ausblicke über malerische Buchten zu den Inseln im Ionischen Meer, die zu Griechenland gehören. Unterwegs besuchen wir eine traditionelle Olivenpresse, wo wir spannende Einblicke in die Herstellung des hochwertigen albanischen Olivenöls erhalten. Natürlich darf auch eine Verkostung des aromatischen Olivenöls nicht fehlen. Später fahren wir im Ceraunischen Gebirge bis auf 1.027 Meter hoch über den Llogara-Pass nach Norden. Auf unserem Weg auf kurvenreichen Straßen durch karge Gebirgslandschaften bewundern wir zu Fuß die beeindruckende Natur des gleichnamigen Nationalparks. Am Abend erreichen wir Durrës. 255 km
Wir fahren nach Divjaka. Nach dem Besuch des Museums of Nature - einer privaten Initiative eines lokalen Wissenschaftlers - fahren wir mit dem Boot zur Karavasta Lagune. Vom Aussichtsturm genießen wir das Panorama. Am Nachmittag in Durrës, der wichtigsten Hafenstadt Albaniens, entdecken wir bei einer Besichtigung die antiken Wurzeln der Stadt. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang entlang der Promenade ein. 100 km
Wir sind neugierig auf die albanische Hauptstadt. Am legendären Skanderbeg-Platz bewundern wir das majestätische Denkmal von Skanderbeg, das im Herzen der Stadt steht. Rund um diesen Platz sammeln sich die wichtigsten Gebäude: Uhrturm, Rathaus, Nationaltheater, Nationalbank und die schön verzierte Et'hem-Bey-Moschee. Ein paar Straßen weiter im imposanten Bektashi Weltzentrum erfahren wir von der Geschichte und den Ansichten dieses islamischen Derwischordens. Ein ganz anderes Thema beschäftigt uns in Bunk'Art 2: Im atombombensicheren Luftschutzbunker hören wir von den bizarren Ideen der politischen Führung in den 1980er Jahren. Am Abend freuen wir uns auf albanische Küche bei gutem Wein.
Nach erlebnisreichen Tagen mit interessanten Begegnungen ist Albanien für uns keine Terra incognita mehr, sondern ein Land voller Leben und Traditionen mitten in Europa. Wir fahren zum Flughafen von Tirana und fliegen nach Hause. Wer möchte, verbringt noch ein paar Tage in einem Strandhotel an der Adria. (F)nnFlugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. nn(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
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