Alexander-Newski-Kathedrale
Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und für viele der erste Programmpunkt einer Sofia Reise.
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Die im neobyzantinischen Stil errichtete Kathedrale wurde zum Gedenken an die russischen Soldaten gebaut, die im Russisch-Osmanischen Krieg für die Befreiung Bulgariens kämpften. Von außen beeindruckt vor allem die vergoldete Hauptkuppel, die bei Sonnenlicht weit über die Dächer leuchtet und Sofias Silhouette prägt. Der Innenraum ist bewusst dämmrig gehalten: Kerzenlicht, dunkler Marmor, Onyx und Alabaster, dazu ausgedehnte Wandmalereien und ein schwerer Duft von Weihrauch. Es ist eine der größten orthodoxen Kirchen des Balkans, und du spürst diese Dimension erst richtig, wenn du unter der Hauptkuppel stehst und nach oben schaust. In der Krypta befindet sich eine der bedeutendsten Ikonensammlungen Europas, die zum Nationalen Kunstmuseum gehört – hier siehst du Ikonen und Kirchenkunst aus vielen Jahrhunderten bulgarischer Geschichte, thematisch geordnet und ruhig präsentiert. Draußen auf dem Platz breiten Händler Antiquitäten, alte Militärabzeichen, Ikonen und Souvenirs aus, was der Umgebung einen lebendigen Basar-Charakter gibt. Achte auf angemessene Kleidung, sei bei Gottesdiensten zurückhaltend und plane Zeit ein, um auch die umliegenden Gebäude anzusehen – Nationalgalerie, Nationalbibliothek und Universität liegen im direkten Umfeld.
