Koffer gepackt, Alltag aus - mit Kurs auf Japan heben wir ab. Während wir den Wolken entgegenfliegen, steigt die Vorfreude auf das Land der aufgehenden Sonne.
In Nagasaki nimmt uns unsere Reiseleitung herzlich in Empfang. Auf dem Weg zum Hotel werfen wir erste Blicke auf die hügelige Stadt, die wie ein Amphitheater an der Bucht liegt.
Nagasaki war über Jahrhunderte ein bedeutendes Zentrum des internationalen Handels. Auf der Fächerinsel Dejima spazieren wir durch die einstige niederländische Handelsstation. Im Glover Garden bestaunen wir westliche Architektur des 19. Jahrhunderts und genießen den Panoramablick. Nach einem Bummel durch die bunte Chinatown und einem Fotostopp an der fotogenen Brillenbrücke feiern wir unsere Ankunft bei einem stimmungsvollen Willkommensdinner.
Unser Weg führt uns nach Okawachiyama, dem Dorf der geheimen Brennöfen. Eingebettet in steile Berge, wurde hier einst das kostbare Porzellan für den Kaiserhof unter strengster Geheimhaltung gefertigt. Wir besuchen die renommierte Manufaktur Hataman Toen, bevor wir weiter nach Kumamoto reisen. Dort wandeln wir im Suizenji-Garten, der so geschickt angelegt ist, dass er die 53 Stationen der alten Tokaido-Handelsstraße im Miniaturformat darstellt - inklusive eines perfekten kleinen Berges Fuji. 250 km (F, M)
Natur pur in der Takachiho-Schlucht: Hier stürzt der Minami-no-taki-Wasserfall zwischen bizarren Basaltsäulen in die Tiefe - ein Ort, der in der japanischen Mythologie als Wohnsitz der Götter verehrt wird. Später erleben wir die monumentale Kraft der Erde an der Aso-Kaldera, einem der größten Vulkankrater der Welt. Den Abend verbringen wir im berühmten Onsen-Ort Beppu, wo es überall aus den Straßengräben dampft. 150 km
Blau kochendes Wasser und feuerrote Quellen - die Höllen von Beppu wirken wie eine Kulisse aus einem Science-Fiction-Film. Später weicht die Natur der Hochtechnologie: Mit dem Shinkansen rasen wir komfortabel nach Hiroshima. Zum Abendessen werden wir selbst kreativ: Wir braten unser eigenes Okonomiyaki, den herzhaften japanischen Pfannkuchen, der hier eine ganz eigene Schichtung besitzt. 315 km
Futurismus trifft auf Spiritualität. Das Simose Art Museum beeindruckt mit seinen schwimmenden Ausstellungsräumen. Danach setzen wir mit der Fähre nach Miyajima über. Wir erleben den ikonischen Anblick des roten Torii, das bei Flut im Meer zu schweben scheint. Während wir den Itsukushima-Schrein erkunden, leisten uns die zahmen Rehe der Insel Gesellschaft. Ein Tag voller spiritueller Ruhe und Ästhetik. Zurück in Hiroshima empfiehlt sich ein Besuch des Friedensparks mit dem Atombomben-Dom am Abend.
Wir überqueren die Hauptinsel Honshu und erreichen das spirituelle Kraftzentrum Izumo. Im Großschrein von Izumo, einem der ältesten und wichtigsten Heiligtümer des Shintoismus, bestaunen wir das gewaltige Shimenawa - ein 4,5 Tonnen schweres Tau aus Reisstroh. Man sagt, dass sich hier einmal im Jahr alle 8 Millionen Gottheiten Japans versammeln. Zum Ausklang des Tages erwartet uns ein wahrer Anblick voller Erhabenheit - die schwarze Burg von Matsue. 210 km
Heute erwartet uns ein visuelles Fest: Das Adachi-Kunstmuseum wurde bereits mehrfach zum schönsten Garten Japans gekürt - die Fenster des Museums wirken wie lebendige Gemälderahmen. Danach erleben wir eine Überraschung: die riesigen Sanddünen von Tottori. Wir lassen uns den Wind des Japanischen Meeres um die Nase wehen, bevor wir den Abend ganz traditionell in einem reetgedeckten Haus im Bergdorf Miyama verbringen. Ein echtes Stück altes Japan. 320 km
Entlang des glitzernden Biwa-Sees führt uns der Weg nach Otsu. In einer traditionsreichen Brauerei weihen uns Experten in die Geheimnisse der Sake-Herstellung ein. In der ersten Hauptstadt Nara stehen wir ehrfürchtig vor dem Daibutsu, der größten bronzenen Buddha-Statue der Welt im Todai-ji-Tempel. Zum Abschluss des Tages spazieren wir in Kyoto durch die endlosen zinnoberroten Torii-Gänge des Fushimi-Inari-Schreins. 160 km
Heute erkunden wir das Herz Japans: ob auf eigene Faust oder bei unserem optionalen Ausflug - Kyoto erwartet uns mit seiner 1.400-jährigen Geschichte. Auf Wunsch starten wir am glänzenden Kinkakuji, dem Goldenen Pavillon, und spazieren durch die Gärten des Gosho-Palastes. Nach einem Bummel über den bunten Nishiki-Markt führt uns der Weg vom hypermodernen Hauptbahnhof in den Norden nach Arashiyama. Dort durchqueren wir den mystischen Bambuswald und finden im Zen-Tempel Tenryuji zwischen geharkten Steinflächen innere Ruhe. Optional krönen wir den Tag bei einem traditionellen Shabushabu-Essen: Wir genießen zartes Fleisch und erleben den exklusiven Auftritt einer Maiko, deren kunstvolle Tänze uns in das alte Japan entführen. Ein unvergessliches Erlebnis zwischen Tradition und Moderne.
Es heißt Abschied nehmen. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise an. Von Osaka fliegen wir zurück Richtung Deutschland wo wir am Abend landen. nnFlugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.nn(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
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