Am heutigen Tag beginnt Ihre Erlebnisreise im schönen Rumänien. Sie fliegen nach Bukarest, dort erwartet man Sie auch schon. Wir fahren gleich weiter durch das landschaftlich reizvolle Prahova-Tal nach Predeal. Beschwingt klingt der Tag aus: Wir kosten den prickelnden Sekt aus der Kellerei Azuga. 160 km
Der heutige Tag beginnt mit der Besichtigung des Peles Schlosses, der einstigen Sommerresidenz der Hohenzollern aus dem 19. Jahrhundert. Das märchenhafte Schloss beeindruckt durch die Gemäldesammlungen, antiken Möbel und Holzschnitzereien. Wir spazieren anschließend durch Brasov (ehemals Kronstadt). In der hübschen Altstadt erhebt sich unweit des markanten Rathauses die Biserica Negra, die Schwarze Kirche. Gehen wir hinein, erfreuen uns am bunt bemalten Chorgestühl und lassen uns erklären, was es mit den anatolischen Teppichen auf sich hat. Weiter geht es zur mittelalterlichen Burg Bran (ehemals Törzburg), die hoch auf einem Felsen inmitten der transsilvanischen Wälder liegt. Und wir fragen uns: Ist das nun die Dracula-Burg? Mit ihren gotischen Türmen, gewundenen Korridoren und einem Labyrinth an Geheimgängen entspricht sie tatsächlich dem Vampirdomizil, das Bram Stoker beschrieben hat. Aber der eigentliche Vlad Tepes Draculea hat sich in dieser Burg nie aufgehalten. 130 km
Heute wenden wir uns nach Norden und fahren durch Szeklerland, das nach der hier lebenden ungarischen Minderheit benannt wurde. In Miercurea Ciuc können wir einen traditionellen Marktplatz besuchen und vielleicht die eine oder andere Besonderheit erwerben. Danach erreichen wir die Bicaz-Klamm, eine fünf Kilometer lange Schlucht mit steil aufragenden Felsen. An deren Ende kommen wir zum Roten See. Und wir fragen : Warum heißt der See so? Ganz einfach: Der See entstand 1837 durch einen Erdrutsch in der Nähe des Berges Ucigasu, der den Roten Fluss aufstaute. Dessen Wasser führt nun bedingt durch eisenhaltige Gesteinsschichten eine rostrote Farbe. Wir reisen weiter durch die westliche Moldau und erreichen an den Ausläufern der Ostkarpaten Piatra Neamt. 250 km
Der Tag steht im Zeichen der Moldauklöster. Wir erfahren, dass die Klöster in der südlichen Bukowina auf das historische Fürstentum Moldau zurückgehen und von Stefan dem Großen im 15. und 16. Jahrhundert gegründet wurden. Im Kloster Agapia erfreuen wir uns an den schönen Fresken der Kirche, die uns biblische Geschichten erzählen. Durch seine Grundfarbe, ein leuchtendes Lapislazuli-Blau, hebt sich das Kloster Voronet von der Kulisse der grünen Berghänge ab. Im Kloster Moldovita, eine UNESCO-Welterbestätte, berichtet uns eine der Nonnen von den Traditionen der Bukowina, wie dem kunstvollen Bemalen der Eier zu Ostern. Wir überqueren den Tihuta-Pass und erreichen am Abend Bistrita (ehemals Bistritz) im Nöslerland. 250 km
Heute können Sie den mittelalterlichen Stadtkern von Bistrita erkunden oder optional von dem kleinen Bahnhof Viseu de Sus aus mit einer dampflokgezogenen Schmalspurbahn in die tiefen Wälder des Wassertals hineinfahren. Ein einmaliges Erlebnis, das uns in die alten Zeiten der Waldarbeiter zurückversetzt! Auf einem Rastplatz mitten im Wald erwartet uns ein zünftiges Picknick. 200 km
Wir kehren zurück nach Siebenbürgen, denn es zieht uns in eine der schönsten lokalen Städte: Sighisoara (auch bekannt als Schäßburg) und seiner mittelalterlichen Oberstadt mit Klosterkirche und Stundturm. Über Treppen erreichen wir die auf einem Hügel gelegene reizvolle Altstadt. Hier begegnen wir übrigens dem wirklichen und einzigen Graf Dracula, denn wir stehen vor seinem Geburtshaus. Die Schülertreppe führt uns zur spätgotische Bergkirche, von der aus wir weit ins Land blicken können. Nachmittags erreichen wir die Kirchenburg von Bierta, eine UNESCO-Welterbestätte. Wir steigen über Treppen den Hügel hinauf, auf dem sich eine durch drei Ringmauern gut geschützte gotische Hallenkirche erhebt. Wir entdecken ein Ehegefängnis und erfahren, was es damit auf sich hat. 200 km
Vormittags erreichen wir Bazna. In der dortigen Kirchenburg lauschen wir einem kleinen Orgelkonzert, ehe wir durch die liebliche Landschaft nach Boian weiterreisen. Den Tag lassen wir mit einer Weinverkostung in Blaj (früher Blasendorf) ausklingen. 100 km
Wir sind in Sibiu und erfreuen uns am schön restaurierten Zentrum, über das sich stolz der Turm der Stadtpfarrkirche erhebt. Wirklich hübsch anzusehen sind die pastellfarbenen Häuser am Großen Ring mit den Laubengängen und den Auslagen der Geschäfte. Über den Roten Turm-Pass überqueren wir die Südkarpaten und kommen erneut in die Walachei. Erster Stopp: das von starken Festungsmauern umgebene Kloster Cozia. Das lebendige Kloster gilt als ein schönes Beispiel walachischer Architektur mit unverkennbar byzantinischem Einfluss. Bald kommen wir in die rumänische Hauptstadt, die wegen des merkbar französischen Einflusses in der Architektur auch »kleines Paris des Ostens« genannt wird. Über breite Boulevards erreichen wir das riesige Parlamentsgebäude, das zweitgrößte Regierungsgebäude der Welt nach dem Pentagon in Washington. Bei einem festlichen Abschiedsessen in einer ehemaligen Karawanserei speisen wir in geselliger Runde und tauschen uns über unsere Erlebnisse aus. Die Karawanserei befindet sich in der Altstadt von Bukarest unweit der Straße Lipscani, wo Sie noch vor dem Essen schlendern können. 365 km
Heute Vormittag haben wir noch Zeit, uns mit der jüngeren rumänischen Geschichte auseinanderzusetzen. Wir besuchen die Patriarchenkirche, den Sitz des rumänisch-orthodoxen Patriarchen, und sehen im Dorfmuseum das ländliche Leben repräsentiert. Unsere erlebnisreichen Tage gehen dann zu Ende. Sie fahren zum Flughafen und treten ab 13 Uhr Ihren Rückflug an. (F) nnFlugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.nn(F=Frühstück, A=Abendessen)
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