Ihre Reise beginnt mit der individuellen Anreise nach Hermannstadt (Sibiu). In Eigenregie gelangen Sie zu Ihrem Hotel im historischen Zentrum der Stadt. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen. 2 Nächte in Hermannstadt.
Am Morgen lernen Sie den Grißen Ring, die Lügenbrücke und die typischen Dachgauben auf einem Rundgang durch Hermannstadt kennen. Im Teutsch-Haus treffen Sie auf das kulturelle Erbe der Siebenbürger Sachsen. Anschließend fahren Sie in das nahegelegene Hahnbach. Die Familie Tartler betreibt hier eine Bio-Imkerei, wo Sie Honig probieren und Einblicke in die Arbeit mit den Bienenvölkern bekommen. Nicht weit entfernt liegt Großau, eines der traditionsreichen sächsischen Dörfer der Region. Im Speckturm der Kirchenburg wurden früher die Lebensmittel der Dorfbewohner gelagert. In den Höhen des Zibinsgebirges prägen Almwiesen, Schafherden und vereinzelte Hirtenhütten das Landschaftsbild. Bei einer kleinen Wanderung begegnen Sie einer Lebensweise, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden ist. Gegen Abend kehren Sie nach Hermannstadt zurück.
Heute fahren Sie in Richtung Burzenland. In Rothberg (Roia) treffen Sie den Schriftsteller und evangelischen Pfarrer Eginald Schlattner. Der mittlerweile über 90-Jährige zählt zu den bekanntesten Stimmen Siebenbürgens und hat die Geschichte der deutschen Minderheit in mehreren Romanen verarbeitet. Weiter südöstlich ragt die Törzburg (Bran) auf einem Felssporn über dem Tal empor. Mit ihren engen Treppen, den verwinkelten Räumen und den hellen Innenhöfen gehört sie zu den bekanntesten Bauwerken Rumäniens. Internationale Bekanntheit erlangte sie vor allem durch die Verbindung zur Dracula-Legende. Am Nachmittag erreichen Sie Kronstadt (Braov). Beim Rundgang durch die Altstadt passieren Sie die engen Gassen innerhalb der ehemaligen Stadtmauern und besuchen die Schwarze Kirche. 2 Nächte in Kronstadt.
Heute besuchen Sie das Bärenschutzgebiet bei Zrneti. Auf weitläufigen Waldflächen leben die Tiere heute unter Bedingungen, die ihrer natürlichen Umgebung nahekommen. Anschließend folgt die Fahrt durch das Prahova-Tal nach Sinaia. Am Rand der Stadt erhebt sich Schloss Pele, dessen Türme und Fassaden sich vor dem Hintergrund der Karpaten abzeichnen. Wenige Minuten entfernt liegt das Kloster Sinaia, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.Zum Abschluss des Tages führt der Weg nach Wolkendorf. Innerhalb der Mauern der Kirchenburg kommt die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. (F/A)
Der Weg aus dem Burzenland hinaus führt durch eine Landschaft, die vielerorts noch das Bild der historischen sächsischen Dörfer bewahrt hat. Hinter sanften Hügeln und Weideflächen liegt Deutsch-Weißkirch (Viscri). Hier besuchen Sie die Kirchenburg (UNESCO). Anschließend führt eine Pferdewagenfahrt über Feldwege und durch die Umgebung des Dorfes. Später erreichen Sie Reußdorf, einen kleinen Ort in den grünen Hügellandschaften Siebenbürgens. Für die kommenden zwei Nächte wohnen Sie in liebevoll restaurierten Bauernhäusern, die sich zwischen Obstgärten, Gärten und historischen Dorfgebäuden in das Ortsbild einfügen. 2 Nächte in Reußdorf.
Die Hügellandschaft rund um Reußdorf bestimmt auch den heutigen Tag. Streuobstwiesen, Felder und kleine Dörfer begleiten den Weg nach Schäßburg (Sighioara). Durch den Uhrturm gelangen Sie in das historische Zentrum und folgen den verwinkelten Wegen hinauf zur Bergkirche. Am Nachmittag führt die Fahrt in das Dorf Malmkrog (Mlâncrav). Abseits der bekannten Besucherströme liegt hier eine der ältesten und kunst-historisch bedeutendsten Kirchenburgen Siebenbürgens. Nur wenige Schritte entfernt erinnert das Apafi-Herrenhaus an eine andere Epoche der siebenbürgischen Geschichte. Das Anwesen gehörte einst der ungarischen Adelsfamilie Apafi, deren Einfluss weit über die Region hinausreichte. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Reußdorf zurück. Zwischen den restaurierten Bauernhäusern und den Obstgärten klingt der Tag dort aus, wo das ländliche Siebenbürgen bis heute den Rhythmus vorgibt.
Nach dem Frühstück fahren Sie durch die von Obstgärten, Feldern und verstreuten Dörfern geprägte Landschaft des Kokeltals. Ziel des Vormittags ist Birthälm (Biertan), dessen mächtige Kirchenburg schon von weitem über den roten Ziegeldächern des Ortes sichtbar wird. Nicht weit entfernt liegt Alma Vii, ein kleines Dorf abseits der großen Verkehrswege. Sie sind zu Kaffee und Kuchen bei deutschen Auswanderern eingeladen. Am Nachmittag nähern Sie sich wieder Hermannstadt. In Rinari am Fuß des Zibinsgebirges gehört die Herstellung von Schafskäse bis heute zum Alltag vieler Familien. Bei einer Verkostung lernen Sie regionale Spezialitäten kennen. Oberhalb von Michelsberg führt eine kurze Wanderung (leicht, 3,5 km, Gehzeit: ca. 1 Std., +/- 50 Höhenmeter) durch lichte Wälder und über Wiesen zum Halben Stein. Am Abend kehren Sie nach Hermannstadt zurück. Bei der siebenbürgisch-sächsischen Familie Henning kommen regionale Gerichte auf den Tisch. (F/S/A)
Je nach Abreisezeit bleibt nach dem Frühstück noch Zeit für einen kurzen Blick auf die Dächer der Altstadt von Hermannstadt. Die Abreise erfolgt individuell.
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