Heute beginnt er endlich, dein Traumurlaub in Mexiko! Nach der Ankunft in Mexiko-Stadt wirst du von deiner Reiseleitung am Flughafen empfangen und in dein Hotel gebracht. Nach dem langen Flug heißt es nun: Beine hoch und das Ankommen genießen.
Heute begibst du dich nach Teotihuacan, die »Stadt der Götter«, wo du einige der größten Pyramiden der Welt sehen wirst. Es heißt, dass sich die Götter hier versammelten, um die Erschaffung der Menschheit zu planen. Doch es ranken sich noch einige weitere Legenden um diese Stätte, denen du auf den Grund gehen wirst. Nach deinem ausführlichen Besuch der UNESCO-Welterbestätte wirst du erkennen, wie groß der künstlerische, kulturelle und historische Einfluss auf die Umgebung war - und immer noch ist. Wir kehren in die Millionenstadt zurück, wo so manches ein paar Nummern größer ausfällt. Wenn du auf dem riesigen Hauptplatz Zócalo stehst, wirst du dir sicherlich ganz schön klein vorkommen. Der Regierungspalast, die Kathedrale La Metropolitana und das Stadttheater Bellas Artes sind einige Stopps auf unserem Stadtrundgang. Im ruhigen Alameda-Park können die Großstädter die Hektik der Megametropole hinter sich lassen, und das tun auch wir.
Wir fahren weiter ins »Pueblo Mágico« Tepoztlán, eine Stadt im Herzen des gleichnamigen grünen Tales. Der Name »Tepoztlán« stammt aus der Sprache Nahuatl und bedeutet so viel wie »nahe bei Tepoztécatl«, der aztekischen Gottheit. Hoch über der Stadt thront die präkolumbische Pyramide El Tepozteco, welche zwischen 1150 und 1350 erbaut wurde. Auf unserem Stadtrundgang sehen wir unter anderem das ehemalige Dominikanerkloster aus dem 16. Jahrhundert. Es zählt zu den schönsten Klöstern in der Region und ist eines der ältesten Kolonialgebäude in Zentralmexiko. Die Dominkanermönche bauten das an eine Festung erinnernde Kloster und die Kirche »Iglesia de la Santísima Trinidad« im Zuge der Christianisierung Mexikos. Dieser Einfluss sorgt dafür, dass heute in Tepoztlán ein einzigartiger Mix aus katholischen und prähispanischen Traditionen und Bräuchen herrscht. Auf dem Markt werden außer regionalen Speisen und Getränken auch Heilpflanzen und Heilfrüchte angeboten, die zum größten Teil von indigenen Naturheilern, den Curanderos, direkt vor Ort angewendet werden. Am Nachmittag geht es weiter nach Cuernavaca, der Stadt des ewigen Frühlings, die aufgrund ihres milden Klimas ein beliebtes Wochenendziel für die Bewohner von Mexiko Stadt darstellt. Hier gibt es viele schöne Villen und Haciendas, von denen allerdings die meisten hinter hohen Mauern versteckt sind. Bei einem kurzen Spaziergang durch das Zentrum bekommen wir dann aber doch einen Eindruck, denn besichtigen wir neben dem Zocalo und der Kathedrale, auch das Robert Brady Museum. Dies ist ein architektonisches Juwel, in dem der amerikanische Schauspieler einst eine umfangreiche Sammlung mexikanischer Kunst anlegte. Am Abend stimmen wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant der geschichtsträchtigen Hacienda de Cortez auf die kommenden Erlebnistage ein.
Auf steilen Rampen hinauf zum Cortez Pass auf über 3.700 m Höhe fahren wir durch den Vulkan-Nationalpark Popo-Iztaccihuatl. Du hast hoffentlich deine Kamera gestern Abend noch geladen, denn der herrliche Ausblick auf die beiden Vulkankegel Iztaccihuatl und Popocatepetl sind es wert für immer festgehalten zu werden. Nach einer kurzen Wanderung entlang des Paso de Corztez am Fuße des Iztaccihuatls Vulkans fahren wir auf Schotterstraßen nach Puebla.Die architektonische Schönheit Pueblas ist vor allem den farbenprächtigen Talavera-Kacheln zu verdanken. Kommt dir etwas bekannt vor? Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Fliesen, die ehemals aus Spanien kamen, verziert. Nach der gemeinsamen Erkundung der Stadt, empfehlen wir dir die Spezialität Pueblas zu probieren: Von Nonnen vor unzähligen Dekaden zum bischöflichen Besuch kreiert, ist die dickflüssige Schokoladensauce »Mole Poblano« eine Köstlichkeit aus unzähligen Gewürzen und Kräutern.
Wir nutzen die frühen Morgenstunden für den Besuch des »Pueblo Mágico« Cholula von wo aus du den gebührenden Abstand für einen fantastischen Blick auf die beiden Vulkane des Vortages hast. Die hiesige Pyramide ist nach ihrem Volumen die größte bekannte Pyramide der Welt. Viel davon erkennen kann man heutzutage nicht mehr, denn sie versteckt sich unter einer dicken Erdschicht. Doch das hält uns nicht ab, ihren Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Anschließend fahren wir über die Höhen der Sierra und erreichen auf spektakulärer Strecke die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt Oaxaca. Nach der Ankunft versuchen wir uns an der lokalen Küche: wir kochen unter einheimischer Anleitung und geniessen anschliessend das Resultat unseres Schaffens.
Heute steht als nächstes das Zentrum von Oaxaca auf dem Programm. Als erstes besuchen wir die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie das Museo Regional de Oaxaca. Zu den sicherlich beeindruckensten Funden gehören die Goldarbeiten aus dem Grab Nr. 7 von Monte Alban. Nach unserer Erkundung von Oaxaca können wir unser handwerkliches Geschick unter Beweis stellen: wir bemalen alebrijes, bunte Tierfiguren, die typisch für die hiesige Region sind. Am Nachmittag hast du Gelegenheit, das schöne Oaxaca auf eigene Faust zu erkunden.
Nach dem Frühstück, vor der Mittagshitze, erklimmen wir den mächtigen Monte Alban. Wir lassen uns mitnehmen auf eine Reise in die längst vergangene Zeit der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Dann geht es Richtung Mitla zur beschaulichen Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum findet sich neben der kleinen Kirche ein gewaltiger Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 59 m erreicht hat. Nach Kultur- und Naturdenkmalen geht es weiter mit Kulinarik: Wir besuchen eine Mezcal-Destillerie, wo wir einen Einblick in die Herstellung dieses sehr mexikanischen Getränks erhalten. Von den Agaven-Anbauflächen über die Pflanze bis hin zur Spirituose erfahren wir alles rund um das beliebte, alkoholische Getränk. Wer mag, darf gerne am Ende auch probieren. Am Nachmittag fahren wir weiter durch das Sierra Madre Gebirge an den Isthmus von Tehuantepec, wo wir heute übernachten.
Wenn wir heute in den Bundesstaat Chiapas fahren, merkst du, wie sich langsam das Klima und die Landschaft verändert. In der Stadt Chiapa de Corzo steigen wir ins Boot und erkunden den Sumidero Canyon. Entlang der tief eingeschnittenen Schlucht des Rio Grijalva mit seinen steilen, bis zu 1000 m aufragenden Wänden geht es, während hohe Wasserfälle inmitten üppig wuchernder Farne und Moose das Bild prägen. Wir wechseln das Gefährt und begeben uns durch das Bergland von Chiapas zur wunderschönen Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas. Auf einer Höhe von 2120 m liegend wartet die Stadt mit angenehm kühlem Klima auf dich.
Am Morgen wird uns im historischen Zentrum von San Cristóbal de las Casas der Mix aus kolonialer Vergangenheit und indigener Gegenwart überraschen. Was beeindruckt heute mehr? Das schönste Bauwerk, die Iglesia del Convento Santo Domingo, die farbenfrohen Indianermärkte oder doch die Schätze im Bernstein Museum? Im Anschluss fahren wir zu den Tzotzil-Dörfern San Juan Chamula und Zinacantan, die bis vor nicht allzu langer Zeit autonom von der mexikanischen Regierung existiert haben. Hier erlebst du eine faszinierende Synthese aus indigenem Glauben und Christentum, denn bis heute werden in der Kirche von San Juan Chamula mystische Maya-Rituale zelebriert. Eine Stärkung kommt gelegen! Im Museum von Zinacantan können wir den lokalen Schnaps »Posch« probieren. Und auch die bunten Trachten und Handarbeiten aus Zinancantan werden uns in Erinnerung bleiben.
Auf dem Weg nach Palenque machen wir einen Halt bei den Wasserfällen von Roberto Barrios, mitten im Dschungel, wo du Zeit für ein erfrischendes Bad hast. Von azurblau bis hin zu dunklem smaragdgrün: Der hohe Mineraliengehalt des Wassers verleiht der Wasserfallkaskade ein sehr intensives Leuchten und die Farbe wandelt sich von Becken zu Becken. Noch grüner wird es auf einem Dschungelspaziergang im Regenwald, bei dem du allerlei Interessantes zur Flora und Fauna der Umgebung erfahren wirst. Am Abend in Palenque besuchen wir ein besonderes Restaurant, welches sich der Erhaltung der traditionellen Küche und Zutaten der Indigenen Bevölkerung verschrieben hat.
Heute erwartet dich ein ganz besonderes Erlebnis: Palenque war eine der ersten Stätten der klassischen Maya Periode, die aus bisher ungeklärten Gründen aufgegeben wurde. Der »Tempel der Inschriften« beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und erzählt die Geschichte des Mayakönigs Pacals ab dem Zeitpunkt seiner Thronbesteigung im Jahre 615 n. Chr. Fast 70 Jahre lenkte der mit 12 Jahren Gekrönte die Geschicke Palenques. Die Entdeckung seines Grabes in einem ihm zu Ehren errichteten Tempel war eine der großen archäologischen Sensationen. Anschließend geht es auf eine Dschungelwanderung in den noch nicht freigelegten Teil der Anlage: Vorbei an überwucherten Ruinen und riesigen Bäumen erfahren wir Spannendes über Archäologie und wie die Natur sich ihren Raum zurückerobert.
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Catazaja mit seiner besonderen Lagune. Wir machen eine exklusive Bootstour und halten Ausschau nach den vielen Wasservögeln sowie grün fluoreszierenden Eidechsen! Mit ein bisschen Glück kannst du auch Brüllaffen auf den Bäumen beobachten. Weiter geht es durch das Tiefland von Tabasco in den Bundesstaat von Campeche. Das Ziel heute ist unsere Unterkunft in der Nähe des Nationalparks Calakmul.
Du begibst dich heute tief hinein in das Grün des Calakmul-Nationalparks, wo die einst mächtige Maya-Stadt auf Ihre Entdeckung wartet. Calakmul erstreckte sich auf einer Fläche von ca. 30 Quadratkilometern und besaß über 100 Kolossalbauten. Heute sind insgesamt mehr als 5.000 Gebäude bekannt. Der Großteil von Calakmul ist jedoch bisher weder ausgegraben noch eingehender erforscht worden. Wie viele Menschen hier wohl lebten? Über die Einwohnerzahlen lassen sich nur Spekulationen anstellen. Für den Stadtkern etwa wird eine Bevölkerung von etwa 50.000 Menschen angenommen. Highlight ist Calakmul auch, weil nur noch wenige Pyramiden in Mexiko bestiegen werden dürfen, diese hier aber schon. Auf der obersten Plattform der Hauptpyramide wird dir erst das gewaltige Ausmaß bewusst. Von hier oben hast du einen unvergesslichen Ausblick über den schier endlosen Urwald bis tief hinein nach Guatemala. Auf der Weiterfahrt nach Bacalar wirst du etwas Zeit haben, um über die Mysterien der Stätte weiter zu grübeln.
Ein weiteres Farbenspiel aus Blau- und Grüntönen wartet auf dich! Das Wasser der Lagune der Sieben Farben speist sich aus unterirdischen Cenoten und sorgt für paradiesische Landschaftsbilder, die wir bei guter Witterung vom Boot aus erspähen können. Am Piratenkanal, der von den Mayas ausgehoben wurde und zwei Lagunen verbindet, hast du Zeit für einen Badeplausch. Im kolonialen Zentrum von Valladolid begeben wir uns auf die Spurensuche vergangener Zeiten. Der Besuch des Templo de San Bernardino & Convento del Sisal, der 1552 als Festung und Kirche erbaut wurde, ist nur einer der Zeitzeugen auf unserem Spaziergang.
Heute ist es so weit: Wir erreichen ein weiteres Highlight deiner Reise – Chichén Itzá. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiterentwickelte Kultur der Maya kommt in Chichén Itzá in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. El Castillo ist wohl das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 Metern unter ihnen. Wir finden hier auch den größten Ballspielplatz in Yucatán. Und von einem Observatorium wurden hier bereits die Bahn der Venus beobachtet. Auf zum nächsten Highlight: Im Fischerort Rio Lagartos beobachten wir vom Boot aus die zahlreichen Wasservögel und Krokodile. Die vielleicht anmutigsten unter ihnen sind die rosafarbenen Flamingos. Am Abend kommen wir zum Abschiedsessen in Valladolid zusammen.
Nach dem Frühstück hast du noch einmal die Möglichkeit dich im kalten Nass einer Cenote zu erfrischen, bevor wir ans Karibische Meer nach Tulum fahren. Anders als alle anderen Maya-Fundstätten liegt Tulum direkt am Meer. Teil unseres Rundganges sind das Schloss, welches die gesamte Stätte überragt, und der Tempel des Herabsteigenden Gottes, welcher für Opfergaben diente. Am Freskentempel angelangt, solltest du besonders auf die in Stein gemeißelten Gottheiten, Tieren und Pflanzen achten. Na, wie viele kannst du erkennen? Am Abend erreichen wir Playa del Carmen.
Heute hast du Zeit, die Erlebnisse der letzten Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Und wo geht das besser als an den paradiesischen Stränden der Riviera Maya? Hängematte oder Pool? Meeresrauschen-Meditation oder Herumplantschen? Darüber entscheidest du heute selber.
Ausschlafen, gemütlich Frühstücken und ein letztes Mal ins Meer springen, bevor du voller schöner Erinnerungen die Rückreise antrittst. Von einem Fahrer wirst du zum Flughafen gebracht.
Nach der Landung reist du weiter in deinen Heimatort. Willkommen zu Hause!
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